Ausstellungen Online

Unser digitales Angebot für einen Rundgang durch die Franckeschen Stiftungen bequem von zu Hause aus

Willkommen auf der Seite unseres digitalen Kulturangebots! In Zeiten der Corona-Pandemie ist ein Ausstellungsbesuch oft nur eingeschränkt möglich. Hier haben Sie die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus die Ausstellungen und Sammlungsobjekte der Franckeschen Stiftungen kennen zu lernen. 

In kleinen Filmen stellen wir die Schätze der Wunderkammer vor. Unsere KollegInnen haben recherchiert und Spannendes herausgefunden. Die Kabinettausstellung in der Kulissenbibliothek ist ein besonderes Kleinod, das derzeit nur mit großen Einschränkungen besichtigt werden kann. Deshalb stellen wir Ihnen die Ausstellung mit hochwertigen Fotografien als Online-Ausstellung hier zu Verfügung.

Und dann gibt es noch das Museum in Indien, welches von uns initiiert wurde und dessen Arbeit wie sehr eng begleiten. Für viele von uns ist es schwer zu erreichen. Eine Reihe von Filmen stellt das spannende Projekt vor.  Wir wünschen viel Spaß bei dieser besonderen Kulturreise!

Jahresausstellung

Die jährlichen kulturhistorischen Ausstellungen der Franckeschen Stiftungen schöpfen aktuelle Themen aus der Geschichte des Halleschen Pietismus. Mit ihren zeitgenössischen Bezügen sind sie angebunden an die Jahresthemen und regen dazu an, sich mit drängenden Fragen der Gegenwart auseinanderzusetzen.

Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen 2020

Wir stellen Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und der Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit begegnen Ihnen in der online Jahresausstellung.

Blick in die Ausstellung auf ein wandgroßes Gemälde, auf dem Geologen einen verschneiten Gletscher besteigen.

Im Podcast durch die Entdeckung der Erdzeit

Machen Sie es sich zuhause gemütlich und belauschen Sie Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten und Aktualisten bei der Entdeckung der Erdzeit im 18. Jahrhundert. 

Die Kunst- und Naturalienkammer

Die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen ist europaweit die einzige vollständig erhaltene barocke Wunderkammer am authentischen Ausstellungsort. Jährlich besuchen Tausende dieses einzigartigen Wissenskosmos des 18. Jahrhunderts. In unserem digitalen Angebot stellen wir Ihnen einzelne, besondere Objekte und ihre Geschichte vor.

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Der Frauenzimmerschuh

Besucher der Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen sind immer wieder fasziniert von der Damenschuhsammlung im Schrank 14, dem Bekleidungsschrank. Interessierten sich die Pietisten für Mode? Und welcher Frau wurde wohl der Schuh vom Fuß gezogen? Friederike Lippold hat sich den »alten moscowitischen Frauenzimmerschuh« ganz genau angeschaut.

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Der Indienschrank

Der Indienschrank in der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen ist mit vielen verschiedenen spannenden Objekten versehen. Unsere indische Bundesfreiwillige Mercy Rethna ist fasziniert und erzählt exemplarisch, wie die Gegenstände in Verbindung zu ihrem Heimatland stehen. Im Film beschreibt sie die Handfächer aus Palmblättern und eine Handtrommel. Wie ihr wohl die Kokosnuss als Ausstellungsobjekt gefallen hat?

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Das Heilige Grab

Im Religionsschrank der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen steht versteckt ein kleines, mit Elfenbein und Perlmutt verziertes Holzmodell. Die Kunsthistorikerin Anne Schröder-Kahnt weiß, warum es sich hier um ein Modell des Heilige Grabes in Jerusalem handelt. Sie hat auch eine Vermutung, wer das Objekt in die Wunderkammer gebracht haben könnte. Film ab!

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Die Rochenhautfigur

In der Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen gibt es eine interessante und zugleich befremdliche Figur. Handelt es sich um ein ausgestorbenes Tier oder vielleicht doch um einen durch Menschenhand gemachten Drachen? Der Museumspädagoge Florian Halbauer erzählt uns die spannende Geschichte der Figur und die für uns befremdliche Weise der Verarbeitung von Rochen.

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Die Geduldsflasche

In der Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen gibt es eine ganze Reihe Geduldsflaschen. Die älteste zeigt eine ganze Bergwerksszene auf zwei Etagen in viereckigem Glas. Dem passionierten Bastler ist eben kein Hals zu klein! Jeder einzelne Bergmann, das Handwerkszeug, das Gebälk des Stollens und alle Gesteine wanderten durch den Flaschenhals. Das bewundernswerte Geduldsspiel für lange Winterabende stellt die wissenschaftliche Volontärin der Abteilung Vermittlung - Museum und Sammlungen in einem kleinen Film vor.

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Die Indianerpfeife

Eine Friedenspfeife in der Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen rauchen? Eine Pfeife der Creek-Indianer aus dem 18. Jahrhundert lässt bei einem Besuch der Sammlung die Phantasie blühen. Der Kustos Dr. Claus Veltmann hat gründlich im Archiv recherchiert und stellt vor, was die Salzburger Exulanten, die hallischen Pastoren in Nordamerika und die Pfeife in der Sammlung des Waisenhauses miteinander verbindet.

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Das Pferdemodell in der Wunderkammer

Ein Spielzeugpferd mit echtem Sattel und Zaumzeug ist hoch begehrt. Füttern, reiten, Kutschen ziehen, all das wird heute noch in vielen Kinderzimmern gespielt und oftmals reift hier auch der Traum vom echten Pferdehof. Metta Scholz hat das Holzmodell eines Pferdes (18. Jh.) aus der Sammlung der Realienmodelle in der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen ausgewählt und stellt die Verwendung als Anschauungsmodell im Schulunterricht und den vielseitig begabten Hersteller vor.

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Der Medinawurm

Das wahrscheinlich unscheinbarste Nasspräparat der Wunderkammer ist nicht zu unterschätzen. Bei falscher medizinischer Behandlung war das Leben des Patienten schnell in Gefahr. Thomas Grunewald kennt die Geschichte, wie der Medinawurm aus dem Bein eines südindischen Schuljungen im 18. Jahrhundert zu einem Objekt im Tierschrank der Kunst- und Naturalienkammer August Hermann Franckes in Halle wurde.

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Das Herbarblatt vom großen Zittergras

Heute stellt uns die Biologin Cornelia Jäger ein Herbarblatt des 18. Jahrhunderts aus dem Pflanzenschrank vor. Woher stammt das Gras mit dem schönen Namen, das in Deutschland nicht wild wächst? Was ist an ihm so besonders, dass es in die Wunderkammer gelangte und wofür wurde es genutzt? Cornelia Jäger klärt uns auf.

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Das Waisenhausmodell in der Wunderkammer

Warum wurde das Modell des Waisenhauses im Waisenhaus gezeigt? Ist es als ein Spielzeug, ähnlich einer Puppenstube, gebaut worden, war es ein Lernobjekt an August Hermann Franckes Schulen oder diente es bei Führungen der Veranschaulichung des Bildungskosmos der Halleschen Pietisten? Prof. Dr. Holger Zaunstöck hat sich mit diesem besonderen Objekt genau befasst.

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Die Glasfaserperücke

Mode aus der Wunderkammer

Eine kratzige Glasfaserperücke in der Wunderkammer gibt Rätsel auf. War es ein Protoyp oder wurde das Modell im 18. Jahrhundert gerne abends getragen, damit man sich nicht das Haar am Kerzenlicht entzündete? Helene Jung beantwortet die vielen Fragen rund um das besondere Objekt.

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Der Ostindienfahrer

Hier geht es um das große Schiffsmodell in der Mitte des Raumes. Hatte der Ostindienfahrer ein Vorbild, sind vielleicht hallische Missionare auf dem Weg nach Südindien mit diesem Schiff gereist? Dr. Claus Veltmann, Kustos des Waisenhauses, hat genau recherchiert.

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Der Jerusalempilger Heinrich Wilhelm Ludolf

Das Ölgemälde des Mannes mit dem Tattoo zählte lange zu den großen Rätseln der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen in Halle. Wer war der Mann, warum zeigt er sein Tattoo am rechten Unterarm und warum ist er Teil der Sammlung? Vergleichbare Gemälde sind selten. Tom Gärtig, wissenschaftlicher Volontär im Historischen Waisenhaus, stellt den Jerusalempilger aus dem 18. Jahrhundert vor.

Die Historische Bibliothek

Schätze aus der Bibliothek werden regelmäßig in den ausgesuchten Kabinettausstellungen gezeigt. Dafür verwandelte sich der ehemalige Handschriftenleseraum in einen kleinen Ausstellungsraum. BesucherInnen der Kulissenbibliothek der Franckeschen Stiftungen können hier einen Einblick in die wertvollen Bücher der historischen Sammlung nehmen. In der Corona-Pandemie sind die Ausstellungsräume nur mit einer sehr beschränkten Besucherzahl begehbar. Mit dem online-Ausstellungsangebot wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich die Ausstellungen bequem von zu Hause aus anzuschauen.

Der Stammbaum des Klnigshauses Preußen ist großformatig und prächtig geschmückt.

Ahnentafel und Stammbaum. Historisch-genealogische Werke in den Beständen der Franckeschen Stiftungen

Kabinettausstellung online in der Historischen Bibliothek

Aus Anlass des 400. Geburtstags des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688) zeigt die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen zahlreiche genealogische Werke des 16. bis 18. Jahrhunderts, darunter aufwändig kolorierte, großformatige Stammbäume neben einfach gestalteten Ahnentafeln, Universalgenealogien, Wappenbüchern und genealogischen Kalendern.

Abbildung der Heuschreckenplage aus dem Alten Testament der Bibel

Naturgewalten in alten Bibeln

Kabinettausstellung online in der Historischen Bibliothek

Überschwemmungen, Dürre, Erdbeben, Feuersbrünste, Heuschreckenschwärme – die Bibel ist voller Geschichten von Naturgewalten, die als Strafe und Gericht Gottes aufgefasst wurden. Die Kabinettausstellung zeigt Illustrationen zu Naturgewalten in Bibeln aus fünf Jahrhunderten, darunter finden sich herausragende Werke der Buchkunst, wie die Illustrationen aus der Cranach-Werkstatt in Luthers Septembertestament und in der Vollbibel von 1534.

Freiluftausstellung

Krisenfest und einmalig - mit einer Freiluftausstellung laden die Franckeschen Stiftungen dazu ein, trotz Corona-Pandemie bei einem Spaziergang Kultur zu erleben.

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Mit Tatkraft und Gottvertrauen

Vom Wandel der Franckeschen Stiftungen seit 1990

Ist das zu schaffen? Beeindruckende Fotoinstallationen lassen auf dem Stiftungsgelände die unglaubliche Aufbauarbeit der vergangenen 30 Jahre sichtbar werden. Die Online-Ausstellung präsentiert Ihnen alle Fotos, private Erinnerungen und spannende Hintergründe.

Das Ziegenbalghaus in Tharangambadi

Ein Museum für den interkulturellen Dialog

Dieses einzigartige Museum wurde von uns im südindischen Tharangambadi am Ort der ersten lutherischen Mission weltweit initiiert und gemeinsam mit vielen Partnern umgesetzt. Seit 2017 lädt im Haus des ersten Missionars der Dänisch-Halleschen Mission, Bartholomäus Ziegenbalg, ein Museum für den interkulturellen Dialog BesucherInnen aus ganz Indien ein. Mit einer Dauerausstellung, kulturellen Bildungsangeboten für Kinder und vielen Kooperationen ist das Museum zu einem lebendigen Ort des kulturellen Austausches in Südindien geworden.

EuropäerInnen können es nur verbunden mit einer langen Reise besichtigen. Deshalb stellen wir jetzt in einer Filmreihe vor, wie das einmalige Projekt gemeinsam mit vielen Partnern in Indien und Europa gelingen konnte. Vanakkam!

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Mission Ziegenbalg

Christine Bergmann und Stefan Schwarzer auf Spurensuche in Tharangambadi

Vor der Corona-Pandemie, als das Reisen in ferne Länder alltäglich war, arbeiteten die Künstler Christine Bergmann und Stefan Schwarzer in der »Stadt der singenden Wellen« Tharangambadi an der Ostküste Indiens. Auf den Spuren der hallischen Missionare wandelten sie im Rausch der Gerüche und Geräusche, erlebten abenteuerliche Rikschafahrten und sakrale Bräuche, die auf modernen Kapitalismus treffen. Sie genossen Kulturerlebnisse zwischen Tempel und Krempel und die unendliche Fülle an textiler und gebauter Ornamentik.