Kunst- und Naturalienkammer

Barocke Wissenswelten

Detailaufnahme eines kunstvoll arrangierten Blumengesichts als Bekrönung eines historischen Pflanzenschranks aus der Kunst- und Naturalienkammer, inspiriert von Giuseppe Arcimboldo.

Datum

Di–So, feiertags 10:00–17:00 Uhr, 24./25./26.12. und 31.12./01.01. geschlossen

Ort

Kosten

8 Euro, erm. 5 Euro, bis 18 Jahre frei, 40 Euro/ Gruppe zzgl. Eintritt

Bildband zur Wunderkammer

Der Bildband eröffnet in 150 teils großformatigen Fotografien von Klaus E. Göltz einmalige Einblicke in diese überwältigende Sammlung. Thomas Müller-Bahlke, der als Archivar zwischen 1992 und 1995 die Wunderkammer in den ruinösen Gebäuden der Franckeschen Stiftungen wiederentdeckte und am historischen Ort, im ehemaligen Schlafsaal der Waisenknaben, wieder aufstellen ließ, führt den Leser in die Geschichte der Kunst- und Naturalienkammer am Halleschen Waisenhaus im Kontext der Sammlungstraditionen der Frühen Neuzeit ein. Dabei stellt er auch den weitgehend unbekannten Gestalter der Kammer, den Gelehrten, Kunstmaler und Erstübersetzer der Schriften von Carl von Linné ins Deutsche, Gottfried August Gründler (1710–1775) ausführlich vor und öffnet Schrank für Schrank die Türen zu den besonderen Kostbarkeiten, ihrer Herkunft und ihrer Geschichte. Dieser Rundgang durch die Wunderkammer garantiert dem Leser ein ganz besonderes Museumserlebnis.

Coverabbildung Die Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen

Angebote

Digitale Angebote

Audiorundgang durch die Kunst- und Naturalienkammer

Kokosnuss, Krokodil und Straußenei: Wir begleiten Sie auf Ihrem Rundgang durch die Wissenswelt des Barock.

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Der Frauenzimmerschuh

BesucherInnen sind immer wieder fasziniert von der Damenschuhsammlung im Schrank 14, dem Bekleidungsschrank. Interessierten sich die Pietisten für Mode? Und welcher Frau wurde wohl der Schuh vom Fuß gezogen?

Die Thalsaline - Halle und das Salz um 1700

Wir haben die Siedehütten-Modelle aus unserer Wunderkammer vom Dach bis zum Fundament Punkt für Punkt aufgenommen und in ein interaktives 3D-Modell verwandelt, das den Prozess der Salzherstellung sichtbar macht. In einer Digital Story laden wir zum Rundgang durch Halle als Stadt des Salzsiedens in der Frühen Neuzeit ein.

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Der Ostindienfahrer

Das große Schiffsmodell in der Mitte des Raumes ist ein Ostindienfahrer. Hatte das Modell ein Vorbild? Sind vielleicht Pastoren oder Ärzte aus den Franckeschen Stiftungen in Halle auf genau diesem Schiff nach Südindien gereist?

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Der Jerusalempilger

Das Ölgemälde des Mannes mit dem Tattoo zählte lange zu den großen Rätseln der Sammlung. Wer war der Mann, warum zeigt er sein Tattoo am rechten Unterarm und warum ist er Teil der Sammlung? Vergleichbare Gemälde sind selten.

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Die Glasfaserperücke

Eine kratzige Glasfaserperücke in der Kunst- und Naturalienkammer gibt Rätsel auf. War es ein Protoyp oder wurde das Modell im 18. Jahrhundert gerne abends getragen, damit man sich nicht das Haar am Kerzenlicht entzündete?

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Das Waisenhausmodell

Warum wurde das Modell des Waisenhauses im Waisenhaus gezeigt? Ist es als ein Spielzeug, ähnlich einer Puppenstube, gebaut worden, war es ein Lernobjekt an August Hermann Franckes Schulen oder diente es bei Führungen der Veranschaulichung des Bildungskosmos der Halleschen Pietisten?

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Das Herbarblatt vom großen Zittergras

Der Pflanzenschrank ist ein Fall für Expertinnen und Experten. Woher stammt das Gras mit dem schönen Namen und warum findet sich das Herbarblatt in der Wunderkammer? Unsere Biologin Cornelia Jäger aus dem Pflanzgarten beantwortet alle Fragen.

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Der Medinawurm

Das wahrscheinlich unscheinbarste Nasspräparat der Wunderkammer ist nicht zu unterschätzen. Bei falscher medizinischer Behandlung war das Leben des Patienten schnell in Gefahr. Unser Wurm erzählt von der Krankengeschichte eines südindischen Schuljungen im 18. Jahrhundert.

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Das Pferdemodell

Füttern, reiten, Kutschen ziehen, all das wird heute noch in vielen Kinderzimmern gespielt und oftmals reift hier auch der Traum vom echten Pferdehof. Unser Pferd diente wohl als Anschauungsmodell im Schulunterricht.

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Die Geduldsflasche

Die älteste Geduldsflasche der Sammlung zeigt eine ganze Bergwerksszene auf zwei Etagen in viereckigem Glas. Bergmänner, Handwerkszeug, Gebälk des Stollens und alle Gesteine wanderten durch den Flaschenhals – ein bewundernswertes Geduldsspiel für lange Winterabende.

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Die Rochenhautfigur

Handelt es sich um ein ausgestorbenes Tier oder vielleicht doch um einen durch Menschenhand gemachten Drachen? Lernen Sie die spannende Geschichte der Figur und die für uns heute befremdliche Weise der Verarbeitung von Rochen kennen.

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Das Heilige Grab

Im Religionsschrank steht versteckt ein kleines, mit Elfenbein und Perlmutt verziertes Holzmodell. Die Kunsthistorikerin Anne Schröder-Kahnt stellt das Modell des Heiligen Grabes in Jerusalem vor und hat auch eine Vermutung, wie es in die Sammlung kam.

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Der Indienschrank

Der Indienschrank zeigt viele spannende Objekte. Unsere indische Bundesfreiwillige Mercy Rethna beschreibt die Handfächer aus Palmblättern und eine Handtrommel.

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Die Muskogeepfeife

Eine Pfeife aus Speckstein aus dem 18. Jahrhundert lässt bei einem Besuch der Sammlung die Phantasie erblühen. Geraucht wurde hier aber nie. Eine Verbindung gibt es zu den Salzburger Exulanten und den hallischen Pastoren in Nordamerika.