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Jahresausstellung »JEIN! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen«
The Francke Foundations’ Linden Blossom Festival is one of the finest attractions in Halle. On the weekend of 20–21 June, under the title »In Search of the Common Thread«, it once again invites families, children and adults alike to stroll, marvel and get involved. One of this year’s special attractions is a large maze, whose walls are so high that you can only get an overview – and a view of the festival – from the tower in the middle. Young and old alike must first find their way there – getting lost is allowed. The Saturday evening programme will also be a special highlight, when the acrobats from LOOOP transform the festival’s main stage into an illuminated market attraction with a light show.
Jens Nevermann has been on the road for months on behalf of Neuland. He is sourcing the perfect backdrops for the festival site, selecting traders with suitable offerings, constructing backdrops, planning the props for the main stage, and discussing the programme with the showmen from Max Gaudio. Two large flatbed lorries, packed to the brim, will transport his vision for the festival to Halle. One of his key assets is Charly Wiedmann, the artist from the Werner Tübke School, who has been responsible for the festival’s graphic design alongside Bernd Wagner for many years. These carefully selected details of the lovingly crafted, handmade decorations have made the festival a magnet for children and families from across the city and the surrounding area for many years.
»The festival offers over 80 creative hands-on activities on the theme of orientation, allowing visitors to experience orientation in a very conscious way: geographically, temporally, sensorially and on a deeply personal level«, say organisers Dr Kerstin Heldt and Andrea Klapperstück. To ensure no one gets lost, these activities are spread across themed festival areas such as: “In Time and Space” or “In the Labyrinth of Life”. Artists from across the city, staff from the Francke Foundations and many volunteers are sharing their interactive ideas. The sea voyages of emigrants to North America or missionaries to India, as well as scientific expeditions to Siberia, provide a wealth of starting points for surprising activities exploring the history of the Francke Foundations: How did people find their way 300 years ago – by sea or land, in nature or guided by ‘Pietist’ values that shaped their lives?
Right at the heart of the festivities, two stages offer performance opportunities for both professionals and amateurs. Near the Historical Library, the children’s groups from the Francke Foundations and their partners – the Musiketage and the music department of the Latina – will have the chance to perform before an enthusiastic audience. Florentine Siebenzwiebel has once again brought a selection of exciting fairy tales and interactive stories, and on Sunday afternoon, KALIT – the young ensemble for early music, a youth project of the lautten compagney BERLIN – will perform exclusively at the Foundations.
On stage, Birger Marcuse, alias August Hermann Francke, accompanied by a time traveller, will present scenes exploring the proper use of time and the question of how ideas travel – totally on the ball! Musically, the audience can also look forward to gypsy jazz with Hot Club d’Allemagne, swing with the Bardomaniacs, and on Sunday, trash ballads with the cult band Hasenscheisse.
Culinary delights will be just as varied as the interactive and stage programme – from regional to Oriental, food vendors will treat visitors to a diverse range of taste experiences.
SAVE THE DATE
On Friday, 19 June 2026, we invite you to a press photo session with Dr Kerstin Heldt, Andrea Klapperstück and Jens Nevermann at 11 am. Take a look behind the scenes, capture the final touches of the set-up and familiarise yourself with selected attractions. The event organisers will be available for interviews.
The Francke Foundations’ Historic Linden Blossom Festival
»In Search of the Common Thread«
Saturday, 20 June 2026, 11 am–11 pm; Sunday, 21 June 2026, 10 am–6 pm
Free admission
Jahresausstellung »JEIN!« lädt junge Menschen zur Orientierung im Ungewissen ein.
2026 widmen die Franckesche Stiftungen ihr Jahresprogramm dem Thema »zurechtfinden«. Ab dem 5. September 2026 öffnet die Jahresausstellung »JEIN! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen« ihre Türen im Historischen Waisenhaus. Sie nimmt das hochaktuelle Thema der Lebensorientierung in den Blick. Das Kurator:innenteam um Tom Gärtig, Kustos des Historischen Waisenhauses, und Florian Halbauer, Leiter des Bereichs Vermittlung – Junges Museum in den Franckeschen Stiftungen, lädt dazu ein, in einer zugleich interaktiven und partizipativen Erlebnisausstellung Orientierung als das Finden eines eigenen Weges durchs Leben zu entdecken, eigene Standpunkte zu erkunden und sich mit Neugier auf das Ungewisse einzulassen.
Mit dieser Jahresausstellung setzen die Franckeschen Stiftungen ihr Kernthema, Bildung für alle, auf in der deutschen Museumslandschaft einzigartige Weise sowohl in inhaltlich als auch gestalterisch innovativer Form um. Die Schau richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene sowie an alle, die sich bewusst mit dem Prozess der Orientierung auseinandersetzen möchten. »Die Ausstellung regt an, aktiv den eigenen Umgang mit Orientierung zu entdecken: Wie treffe ich Entscheidungen? Was gibt mir Halt? Woran richte ich mich aus? Wo stehe ich gerade?«, lädt Florian Halbauer Schulklassen, Jugendgruppen und (junge) Erwachsene zum Besuch ein.
»Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene befinden sich in einer Lebensphase, in der sie viele grundlegende Entscheidungen treffen müssen, oftmals zum ersten Mal – sei es mit Blick auf die Ausbildung, den Beruf, das Privatleben oder persönliche Werte«, erläutert Kustos Tom Gärtig die Entscheidung für das Thema und für die für Museen am schwierigsten zu erreichende Zielgruppe. In sieben Räumen des Historischen Waisenhauses laden die Ausstellungsmacher:innen zu einer Reise durch typische Phasen der Orientierungssuche ein, die Themen wie z.B. Desorientierung, Optionsstress oder Wünsche eröffnen. Es erwarten die Besucher:innen raumgreifende Spielsituationen, berührende Interviews mit jungen Menschen sowie Impulse, um sich der eigenen Stärken und Ziele bewusster zu werden. Ein Info-, Abstimmungs-, und Inspirationsheft zum Mitnehmen begleitet den Rundgang. Der Raum Takeaway am Ende des Parcours will Mut machen: Orientierung ist eine lebenslange Aufgabe. Immer wieder suchen wir neue Fixpunkte, treffen Entscheidungen und richten uns neu aus.
DAS AUSSTELLUNGSKONZEPT
Das Ausstellungskonzept wurde von der Kustodie und der Abteilung Vermittlung – Junges Museum entwickelt und gemeinsam mit vielen weiteren Akteur:innen aus den Stiftungen sowie externen Partner:innen realisiert. Ein Anliegen des Kurator:innenteams war die Einbindung der Zielgruppe in das Projekt. Sie findet ihren größten Ausdruck in der Entwicklung und Umsetzung des ersten Ausstellungsraums zum Thema Desorientierung. In einem Ferienworkshop mit Radio Corax sammelten Jugendliche des TiQ, dem Jugendclub der Franckeschen Stiftungen, Ideen für die Gestaltung des Raumes, formulierten themenspezifische Aussagen und entwickelten daraus Audiobeiträge im TiQ-Tonstudio. Weitere Texte und Tonaufzeichnungen entstanden in einem mehrtägigen Workshop mit Julia Skindalat und Student:innen der Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Stimmen aller Beteiligten begegnen den Besucher:innen im »Labyrinth«. Die Gestaltung der Ausstellung übernahmen das »Büro für Sinn und Unsinn« sowie das »Kollektiv Plus X« aus Halle.
JEIN! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen
Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen
5. September 2026 ‒ 25. April 2027
Historisches Waisenhaus
Eintritt 8 Euro, erm. 5 Euro, bis 18 Jahre Eintritt frei
FÜR SCHULKLASSEN UND JUGENDGRUPPEN
A wie Anfang – Fällt es leicht, (neu) anzufangen? JEIN!
Kreativimpuls & Ausstellungsrundgang
Für Klassen 7–12
Dauer: 120 min
Treffpunkt: Franckesche Stiftungen, Haus 52 (LeoLab)
Aller Anfang ist schwer? Jedem Anfang liegt ein Zauber inne? Dieses Angebot kombiniert Übungen aus dem Kreativen Schreiben mit einem Rundgang durch die Ausstellung »JEIN!«. Anhand der interaktiv gestalteten Räume machen sich die Schüler:innen mit verschiedene Phasen der Orientierungssuche vertraut. Spielerische Elemente, Interviews und Abstimmungstools regen an, sich selbst im Thema zu verorten. Vom turbulenten Anfang bis zum ersten Schritt ins Ungewisse, vom ersten Satz bis zur letzten Zeile – mal mit, mal ohne Knick im Lebenslauf.
B wie Bewegung – Fällt es leicht, ruhig abzuwarten? JEIN!
Bewegungsimpuls & Ausstellungsrundgang
Für Klassen 7–12
Dauer: 120 min
Treffpunkt: Franckesche Stiftungen, Haus 52 (LeoLab)
Wohin will ich? Wie komme ich von A nach B? Führt mich der Umweg zum Ziel? Orientierung ist immer in Bewegung. Von Bewegungsimpulsen und Körperübungen gerahmt, setzen sich die Schüler:innen in einem Rundgang inhaltlich mit den verschiedenen Phasen der Orientierungssuche auseinander. Wir folgen in einer spielerischen Entscheidungssituation dem Bauchgefühl, begegnen in Interviews Menschen, die sich schon einmal neu orientiert haben und erleben, inwieweit wir uns an unseren Mitmenschen orientieren.
FÜR (JUNGE) ERWACHSENE GRUPPEN
C wie Check-In – Fällt es jetzt leichter? JEIN!
Ausstellungsrundgang für Gruppen
Dauer: 90–120 min
Treffpunkt: Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus, Haus 1
Die Suche nach Orientierung begleitet uns ein Leben lang. Ein moderierter Rundgang durch die „JEIN!“-Ausstellung macht Phasen dieses Prozesses anschaulich und lädt ein zum Check-In: An welcher Stelle bin ich noch auf der Suche? Habe ich erste Anhaltspunkte, wo’s langgeht? Und wo kenne ich meine Handlungsspielräume?
Bitte beachten Sie: Größere Gruppen werden geteilt und in zeitlichem Abstand durch die Ausstellung begleitet.
BEGLEITPROGRAMM
Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begleitet. Alle Themen, Termine und wichtigen Informationen finden Sie auf www.francke-halle.de.
Aktuelle Workshoptermine gibt es zusätzlich auf Instagram unter @leolabhalle.
Pressebilder Jahresausstellung JEIN
Detail der Ausstellung JEIN! Eine Interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen.
DOWNLOAD (5MB)
© Falk Wenzel

Detail der Jahresausstellung JEIN! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen.
DOWNLOAD (3MB)
© Falk Wenzel

Detail der Jahresausstellung JEIN! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen.
DOWNLOAD (5MB)
© Falk Wenzel

Annual Press Release 2026
»zurechtfinden«
Ein Jahresprogramm in den Franckeschen Stiftungen über Orientierung in der Unübersichtlichkeit
- Jutta Allmendinger, eine der renommiertesten Soziologinnen Deutschlands, eröffnet zur Francke-Feier am 21. März 2026 das Jahresprogramm mit einem Festvortrag »Gesellschaftlicher Wandel und die Frage der Orientierung«.
- Die Jahresausstellung für junge Menschen, drei Unterhausdebatten in der ganzen Stadt und über 30 große und kleine Veranstaltungsformate für Erwachsene, Familien und Kinder laden mit »zurechtfinden« ein, Themen der Gesellschaft und des Wahljahres 2026 zu diskutieren.
- Vorreiter in Klima- und Denkmalschutz: Klimaresilientes Regenwassermanagement soll Denkmal und Natur schützen.
- Das 10. Jahresmagazin der Franckeschen Stiftungen verbindet Interviews mit Expert:innen, hochwertige Fotos und Reportagen aus der Arbeit der Stiftungseinrichtungen, Kurznachrichten aus Bildung und Wissenschaft, Höhepunkte des Jahresprogramms und persönliche Geschichten.
Halle (Saale), 25. Februar 2026
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Das Jahresprogramm der Franckeschen Stiftungen steht 2026 unter dem Thema »zurechtfinden«. Vom wissenschaftlichen Diskurs über kulturelle Veranstaltungen bis hin zu Bildungsangeboten nehmen über 30 Veranstaltungsformate für Erwachsene, Familien, junge Menschen und Kinder die herausfordernde Orientierung in einer Welt mit immer mehr Optionen und Unsicherheiten in den Blick. Im stadtweiten Themenjahr 2026 »Stadt. Licht. Leben. Energie« schafft das Programm Räume für alle, in denen im Wahljahr 2026 Reflexion und Austausch über Zukunftsfragen wie Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
JAHRESPROGRAMM
Jutta Allmendinger eröffnet zur Francke-Feier (20.‒22. März 2026) das Jahresprogramm 2026. Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung a. D. zählt zu den renommiertesten Soziologinnen Deutschlands. In ihrem Festvortrag wird sie das Jahresthema »zurechtfinden« aus soziologischer Perspektive beleuchten: Welche Rolle spielen Bildung, Arbeit, Geschlechterverhältnisse und soziale Gerechtigkeit? Die Museumsnacht in Halle und Leipzig am 9. Mai 2026 nimmt eines der faszinierendsten Phänomene für Orientierung auf. Der Flug der Zugvögel bildet die Inspiration für ein aufwendiges Videomapping des Leipziger Lichtkünstlers Bernd Gengelbach im Freylinghausen-Saal. Am 20./21. Juni 2026 lädt das Historische Lindenblütenfest unter dem Titel »Zielsicher daneben – ein Fest der Orientierung« Familien und Kinder ein, in den Stiftungsgassen in das 18. Jahrhundert einzutauchen und mit über 100 Mitmachangeboten die Gegenwart spielerisch zu entdecken.
Angesichts von Polarisierung und Vertrauensverlust in Sachsen-Anhalt vor den Landtagswahlen 2026 gehen die Franckeschen Stiftungen mit dem Format Unterhausdebatte erstmals in die Stadt. Inspiriert vom britischen Parlament werden in Halle-Neustadt, dem diversesten Stadtteil Halles, in der Eigenheimsiedlung im Wohnviertel Halle-Dölau und im historischen Versammlungs- und Kulturzentrum der Halleschen Arbeiter:innen, dem Volkspark, drei geschützte Räume für eine kontroverse, aber konstruktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen eröffnet. Expert:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft begleiten den Diskurs, in den alle Teilnehmenden ihr Wissen ein bringen. Durch Platzwechsel im Raum werden Haltungen und im Fortlauf der Diskussion auch Meinungswechsel sichtbar. Hier wird Demokratie als wirksames Miteinander erfahrbar. Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes statt.
Die Jahresausstellung (ab 4. September 2026) »Jein! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen« legt den Fokus auf die Orientierungsphase junger Menschen als gesellschaftliche Herausforderung. In einer Welt wachsender Möglichkeiten, rasanter Entwicklungen und globaler Krisen wird das Bedürfnis nach Orientierung existenziell und besonders für junge Menschen zum Stressfaktor. Der Mitmachparcours im Historischen Waisenhaus richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene und lädt zur Auseinandersetzung mit Desorientierung, Optionsvielfalt und Selbstwirksamkeit ein.
PROJEKTE 2026
Klimaschutz und Denkmalschutz sind kein Widerspruch, zeigt ein innovatives Zukunftsprojekt, das 2026 zum Schutz der historischen Bausubstanz der Franckeschen Stiftungen startet. Die schrittweise Installation eines klimaresilienten Regenwassermanagements mit einem System aus unterirdischen Zisternen und Stauraumkanälen nimmt zukünftige Starkregenereignisse in den Blick. Verdichtungen und Versiegelungen der vergangenen Jahrzehnte intensiver Bautätigkeit auf dem Stiftungsgelände werden aufgebrochen, der vorhandene Baumbestand im Wurzelbereich stabilisiert und die Oberflächen behutsam mit einem barrierearmen Wegesystem ausgestattet. Das Vorzeigeprojekt wird aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.
Seit 2026 wird im Projekt »Verbund-KoMoNa: Oase der Nachhaltigkeit im Stiftsgut Stichelsdorf« das historische Landgut vor den Toren der Stadt Halle als außerschulischer Lernort aufgebaut. Wurden im 18. Jahrhundert auf den Äckern Lebensmittel für die über 3.000 Bewohner:innen der Schulstadt Franckes geerntet, ist es heute Ziel des Projekts, in der Region neue Perspektiven für nachhaltige Entwicklung an Schulklassen und Kindergruppen zu vermitteln. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
10 JAHRE JAHRESMAGAZIN
Einen Ausblick auf das Jahresprogramm bietet auf 64 Seiten das frisch gedruckte Jahresmagazin mit Reportagen, Kurznachrichten und Hintergrundinformationen. Zum zehnten Mal stellt das beliebte Informationsmedium mit hochwertigen Fotografien und weit ausgreifenden Inhalten von Expert:innen und Mitarbeiter:innen die Franckeschen Stiftungen aus ihren vielfältigen Perspektiven vor. Redakteurin Andrea Klapperstück eröffnet das Heft in diesem Jahr mit einem Interview mit Prof. Dr. Jutta Allmendinger. Beide sprechen über Orientierung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunft junger Menschen. Dr. Frank Tillmann (Deutsches Jugendinstitut e.V.) weist darauf hin, dass »Jugendliche die dabei zu fällenden Entscheidungen […] als ein ›Zeichnen ohne Radiergummi‹« erleben. Er schlägt vor, Gelegenheiten der Zielorientierung, der Anregung für die Ausgestaltung von Lebensentwürfen im außerschulischen Raum zu schaffen. Die Höhepunkte zum Jahresthema, der Rückblick auf das vergangene Jahr, ein Beitrag zum Ehrenamt oder die persönlichen Geschichten rund um das Navigieren in komplexen Zeiten runden das Leseangebot ab.
»zurechtfinden« – Das Jahresprogramm der Franckeschen Stiftungen über Orientierung in der Unübersichtlichkeit
- Pressekonferenz zur Vorstellung des Jahresprogramms mit Direktorin Dr. Marianne Schröter, stellvertretende Direktorin Anneheide von Biela und Leiterin Kommunikation und Veranstaltungen Dr. Kerstin Heldt
- Höhepunkte des Jahresprogramms, aktuelle Bauvorhaben, neue Projekte in Stichelsdorf und vor der Landtagswahl
- Alles auf einen Blick im frisch erschienenen Jahresmagazin der Franckeschen Stiftungen: Reportagen aus den Einrichtungen, Interviews mit Expert:innen und Nachrichten aus Kultur, Wissenschaft und Bildung.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zur Jahrespressekonferenz der Franckeschen Stiftungen ein.
WANN: Mittwoch, 25. Februar 2026, um 11:00 Uhr
WO: Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, Haus 52/53, LeoLab (Historische Druckerei).
PROGRAMM
Dr. Marianne Schröter, Direktorin der Franckeschen Stiftungen, wird das Thema des Jahresprogramms 2026 »zurechtfinden« und die Verbindung zum stadtweiten Themenjahr »Stadt. Licht. Leben. Energie« vorstellen. Im Mittelpunkt der vorgestellten kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen Angebote wird die wenig beachtete und so entscheidende Orientierungsphase junger Menschen zwischen 12 und 30 Jahren stehen. Aktuelle Forschungen des Deutschen Jugendinstituts e.V. zeigen: In einer Welt mit immer mehr Optionen und Unsicherheiten wird diese Phase länger – und oft zum Stressfaktor.
Anneheide von Biela, stellvertretende Direktorin, berichtet über Angebote des Bereichs Bildung&Soziales für diese Altersgruppe. Sie stellt vor, wie sich das Stiftsgut Stichelsdorf in den kommenden zwei Jahren im Projekt »Verbund-KoMoNa: Oase der Nachhaltigkeit im Stiftsgut Stichelsdorf« weiterentwickeln wird.
Dr. Kerstin Heldt, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Veranstaltungen, wird im Jahresprogramm unter anderem die Unterhausdebatte in den Fokus rücken. Das seit 2023 erfolgreich etablierte Programm wird angesichts von Polarisierung und Vertrauensverlust in Sachsen-Anhalt vor den Landtagswahlen 2026 erstmals die Stiftungen verlassen. An drei Orten in der Stadt sollen geschützte Räume für kontroverse, aber konstruktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen aufgemacht werden.
Sie erhalten das neue, druckfrische Jahresmagazin. O-Töne, Interviews und Fotos mit allen Teilnehmenden sind möglich.
Wir freuen uns auf Sie!
Dr. Kerstin Heldt und Friederike Lippold
Photography and filming permission
You will need a permit for all filming and photography at the Francke Foundations, including outdoor shots on the grounds. Please send us the completed form before your arrival. To ensure that everything runs smoothly, please contact us in good time before you begin your work.
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