Die barocke Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen wurde 1698 für den Realienunterricht an den Schulen August Hermann Franckes angelegt. Von 1736 bis 1741 wurde sie von dem Altenburger Kupferstecher Gottfried August Gründler (1710–1775) einer neuen Ordnung und Gestaltung unterzogen. Sie gibt einen lebendigen Einblick in den Wissenskosmos des Barock: über 3.000 Naturalien,…
Im Archiv der Franckeschen Stiftungen zu Halle befinden sich mehr als 100 hebräische, arabische, persische und osmanisch-türkische Handschriften sehr unterschiedlichen Inhalts vorwiegend aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Die Sammlung – ein Zeugnis interkultureller Kommunikation – reicht von Koranen und Gebetsbüchern über Werke zum islamischen Recht, zur islamischen Geschichte, zur Mystik,…
Wen fasziniert es nicht, wenn Menschen alte Handschriften lesen können, die eigentlich anmuten wie ein Sammelsurium aus Schnörkeln, Rüsseln, Strichen, Bogen? Schrift und Schreibkunst, Schreibmeister und Schreibunterricht, Beschreibstoff und Schreibwerkzeug gehören unmittelbar zusammen und bilden die zentralen Themen, mit denen sich diese Broschüre für den Zeitraum des ausgehenden 17. und…
Festungen sind eindrucksvolle Zeugnisse der Geschichte. Durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa war seit der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert ein großes öffentliches Interesse an der neuen Wissenschaft vom Festungsbau gegeben, das bis in die Spätzeit des Barock anhielt. Ende des 16. Jahrhunderts erregte Daniel Specklins (1536– 1589) »Architectura von Vestungen« im…
Der lutherische Prediger und Theosoph Friedrich Breckling (1629–1711) ist in den vergangenen Jahren von verschiedenen Seiten her ins Blickfeld der Forschung geraten. Unter anderem wurde auf seine Bedeutung als Netzwerker und Vermittler des Pietismus im niederländischen Exil aufmerksam gemacht. Breckling hinterließ nicht nur einen europaweiten Briefwechsel, es finden sich auch eine Fülle von…
Historische Jubiläen werden begangen, um Persönlichkeiten und Schlüsselereignissen zu gedenken, sie dienen der Erinnerung und Vergegenwärtigung. Gleichzeitig sollen die zu den Jubiläen inszenierten Feste Gemeinschaft und Identität stiften. Damit dienen Jubiläen und Feste dazu, im Angesicht der Herausforderungen der jeweiligen Zeit einen Sinnzusammenhang zwischen Geschichte und Gegenwart…
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