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PRAXIS PIETATIS MELICA. EDITIO XXIV. Berlin 1690

Fast drei Jahrzehnte nach Johann Crügers (1598–1662) Tod erschien mit der EDITIO XXIV. von 1690 die einzige vierstimmig ausgeführte der vielen PRAXIS PIETATIS MELICA-Ausgaben, besorgt durch den Berliner Stadtmusiker Jacob Hintze (1622–1702). Die Mehrzahl der Kompositionen sind Bearbeitungen älterer Crüger-Sätze aus anderen Gesangbuch-Drucken, wie Hintze sie unternommen hat; und offenbar lag ihm…

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PRAXIS PIETATIS MELICA

Der in tabellarischer Form angelegte Band II/2 enthält Nachweise zum Vorkommen von mehr als 3.100 Kirchenliedern in deutscher und lateinischer Sprache in 56 Ausgaben der PRAXIS PIETATIS MELICA aus den Jahren 1640 bis ca. 1737 und in ihren beiden Begleitpublikationen aus den Jahren 1649 und 1670. Er liefert damit erstmals in dieser Form die Möglichkeit, die Verwendung bzw. Nicht-Verwendung dieser…

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»Hertzliebe Mama«

Im April 1719 begann Gotthilf August Francke (1696–1769) sein Theologiestudium in Jena. Der Sohn des Stiftungsgründers August Hermann Francke (1663–1727) und spätere Nachfolger seines Vaters im Amt des Waisenhausdirektors sollte ein knappes Jahr als Student der Theologie in dieser Saalestadt verbringen. Kenntnisse von dieser Zeit sind insbesondere durch die im Archiv der Franckeschen Stiftungen…

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Erlebnisse eines frommen Handwerkers im späten 17. Jahrhundert

Die 1723 beendete Autobiographie des Böttchers Hans Ludwig Nehrlich (1653–1730) ist eines der seltenen Exemplare einer Handwerkerautobiographie aus dieser Zeit. Nehrlich war Pietist, also Anhänger jener bedeutenden protestantischen Reformbewegung europäischen Zuschnitts, die Martin Luthers unvollendete Reformation durch einen praktisch gelebten Glauben und die Sammlung Gleichgesinnter zum…

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Die Russica-Sammlung der Franckeschen Stiftungen zu Halle

Der Katalog der Russica-Sammlung erschließt die Bestände der Bibliothek und des Archivs der Franckeschen Stiftungen Halle. In einer ausführlichen Einleitung werden zum ersten Mal die Geschichte dieser einzigartigen Sammlung und das Schicksal der einzelnen Schriften auf dem Hintergrund der Beziehungen der Halleschen Pietisten zu Russland rekonstruiert. Der vorliegende Katalog ist in drei…

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»Man hatte von ihm gute Hoffnung ...«

Mit dieser ersten Edition aus dem bisher fast unerschlossenen Schularchiv der Franckeschen Stiftungen wird der erziehungs-, frömmigkeits- und sozialgeschichtlichen Erforschung des Halleschen Pietismus eine einzigartige Quelle zugänglich gemacht. Über zweitausend Waisenkinder (1.622 Jungen und 522 Mädchen) sind zwischen 1695 und 1749 in das Hallesche Waisenhaus aufgenommen worden. In dem…