… der alchemischen Tradition die medizinischen Auffassungen der Pietisten am Halleschen Waisenhaus beeinflussten.
Ziel des Projekts ist es, das umfangreiche pharmaziehistorische Quellenkorpus in Archiv und Bibliothek der Franckeschen Stiftungen – insbesondere die zahlreich überlieferten Laborberichte und alchemischen Manuskripte – erstmals einer eingehenden wissensgeschichtlichen Analyse bezüglich der…
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden heftige Debatten um die Taufe geführt. Diese Debatten öffnen ein Fenster zu zentralen philosophischen und theologischen Streitpunkten dieser Zeit und werden in der vorliegenden Studie anhand von Streitschriften, Dogmatiken, Lexika und Zeitschriften nachgezeichnet.Verhandelt wurde insbesondere die Wirksamkeit der Taufe: Ist sie als Gnadenmittel zu
…ahme der Flächen, die noch nicht rückübertragen wurden, ferner den Streubesitz in und außerhalb von Halle, insbesondere das ehemalige Gut Stichelsdorf (Gemeinde Peißen).
(2) Zum Stiftungsvermögen gehören die Bibliothek, das Archiv und die kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen, die vor 1946 Eigentum der Stiftungen waren bzw. seit 1992 erworben wurden.
(3) Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand zu…
Mit der Amtszeit von Abt Johann Adam Steinmetz (1689–1762) wird ein zentrales Kapitel aus 250 Jahren lutherischer Schulgeschichte am Pädagogium von Kloster Berge rekonstruiert. Die Jahre von 1732 bis 1760 waren gekennzeichnet von Pietismus und Aufklärung mit ihren jeweils globalen Reformansprüchen, die von der jüngeren Forschung als in sich diversifiziert und füreinander durchlässig beschrieben
…zepten Franckes rückte erstmals das Individuum in den Blick der Pädagogik. Die Zöglinge wurden gemäß ihrer persönlichen Begabungen ausgebildet. Ausgesuchte Sammlungen wie eine Kunst- und Naturalienkammer, eine Bibliothek, eine Anatomiestube und ausgedehnte Lehrgärten ergänzten das klassische Unterrichtsangebot. Die eigene Verlagsdruckerei produzierte hochwertige Lehrbücher, die bis ins 20. Jahrhundert hinein…
… Bereits im 18. Jahrhundert knüpften August Hermann Francke und sein Sohn Gotthilf August Francke im Direktorenamt weitreichende Kontakte über Europa, Nordamerika und Asien hinweg. Schulen, Waisenhäuser, Bibliotheken und die erste lutherische Mission außerhalb Europas wurden zu Zentren interkultureller Begegnung, des Austauschs von Wissen und der gelebten religiösen Praxis. Auf dieser Basis setzen wir bis…