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Das Ziegenbalghaus

Ein Museum für den interkulturellen Dialog

Eine filmische Reise nach Tranquebar

Unterwegs zwischen Burgkirchen, Halle und Tranquebar fing der Dokumentarfilmer und Fotograf Heiner Heine die großen Schritte des Museumsprojekts ein. Neun Kurzfilme bieten die einmalige Gelegenheit, das tausende Kilometer entfernte Museum zu besichtigen und seine Entstehungsgeschichte kennenzulernen.

Mit Trommeln und Girlanden
Jedes Jahr im Juli gedenken die Bewohner Tranquebars der Ankunft der ersten lutherischen Missionare Bartholomäus Ziegenbalg (1682–1719) und Heinrich Plüschau (1677–1752) am 9. Juli 1706 mit einem Festumzug durch die Stadt. Zum 310. Jahrestag wurde das Museumsprojekt mit Trommeln und Girlanden gefeiert.

Es begann in Tranquebar
Nach ihrer Ankunft suchten Ziegenbalg und Plütschau mit großem Interesse den Kontakt zu den Menschen vor Ort. Dies war der Beginn eines einzigartigen Dialogs, der bis heute fortwirkt.


Eine Vision und ihre Paten

Die Franckeschen Stiftungen initiierten dieses internationale Museumsprojekt im Jahr 2012 und haben dafür mehrere Partner aus Deutschland und Indien ins Boot geholt. Was hat sie bewogen, das Projekt mitzugestalten?

Der Himmel über Tranquebar
310 Jahre nach der Ankunft der ersten lutherischen Missionare in Indien reiste Jasmin Eppert nach Tranquebar, um dort das Museumsprojekt zu koordinieren. Bis zum Frühjahr 2019 wird sie in der tamilischen Kleinstadt leben und arbeiten. Ihr Alltag ist eine Herausforderung, die sie gerne annimmt.

Zurück zur alten Pracht
In vier Arbeitsphasen wurde das marode Wohnhaus des Missionars Ziegenbalg denkmalgerecht und mit regionalen Baumaterialien restauriert. Bauleiter und Architekt der indischen Denkmalschutzorganisation INTACH (Indian National Trust of Art and Cultural Heritage) standen vor großen Aufgaben.

Eine Idee nimmt Gestalt an
Am 15. Juli 2017 öffnete das Museum seine Türen für die Öffentlichkeit. Jasmin Eppert führt seitdem Besuchergruppen aus Indien und Deutschland durch die Ausstellungsräume.

Gedruckt in Tranquebar
Die Museumsbesucher pilgern heute nach Tranquebar als Ort des Beginns der Druckkunst in Indien. Der Druckerraum im Ziegenbalghaus ist der bisher lebendigste und interaktivste Raum im Museum und löst bei den Besuchern aus nah und fern immer wieder Begeisterung aus.

Lebendiger Museumsalltag
Am Anfang stand ein Gebäude, welches zunächst instand gesetzt werden musste, um es nun mit neuem Leben zu füllen. Jasmin Eppert und ihre Teamkollegin Joice Sharmila geben einen Einblick in die vielseitige Museumsarbeit.

Die Stadt der singenden Wellen
Was ist Tranquebar (Tharangambadi), an der Südostküste Indiens heute für ein Ort? Jasmin Eppert und Bewohner der tamilischen Kleinstadt führen durch „Die Stadt der singenden Wellen“.


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Die erste hallische Emissärin in Indien nach 200 Jahren erzählt von ihrem Leben und ihrer Arbeit in Südindien

Jasmin Eppert Moped 

Mit spärlichem Reisegepäck und Medikamenten für die häufigsten Krankheiten ausgerüstet, besteigen Bartholomäus Ziegenbalg und Heinrich Plütschau im Jahr 1705 in London das Segelschiff Sophia Hedwig, das sie nach Tranquebar an der Südostküste Indiens bringen soll. Bei sich tragen sie einen Brief des dänischen Königs Friedrich IV.. Er hatte die beiden Theologen und Francke-Schüler mit dem Auftrag entsandt, in der dänischen Handelskolonie eine lutherische Missionsstation aufzubauen.
310 Jahre später: Jasmin Eppert checked ihr Reisegepäck nach Tranquebar ein. Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen, des Ev.-Luth. Missionswerks Niedersachsen, der Tamil Evangelical Lutheran Church (TELC) sowie des Ev.-Luth. Missionswerks Leipzig wird sie in der ehemaligen Missionsstation ein Museum für die Geschichte des interkulturellen Dialogs zwischen Indien und Europa einrichten, der mit der Ankunft Ziegenbalgs und Plütschaus vor über 300 Jahren begann.

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"Vanakkam! Hallo und Guten Tag nach Deutschland und in die Welt!
Seit 125 Tagen bin ich als Mitarbeiterin des Ev.-Luth. Missionswerkes in Niedersachsen (ELM) wieder in Indien. ENDLICH kann ich von der feierlichen Einweihung, vom Beginn der Bauarbeiten und dem tatkräftigen Voranschreiten unseres Projektes am Ziegenbalghaus im südindischen Tharangambadi berichten." Jasmin Eppert, August 2016

Wie schon die Missionare der Dänisch-Hallischen Mission, hält auch Jasmin Eppert die Daheimgebliebenen mit regelmäßigen Posts auf facebook und mit Briefen über den Fortgang des Projekts und ihr Leben in Südindien auf dem Laufenden. Seit Projektbeginn ist viel passiert. Rundbriefe: August 2016(PDF, 1,3 MB) | September 2016(PDF, 1,0 MB) | Oktober 2017(PDF, 2,2 MB) | November 2017(PDF, 1,1 MB)

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Der Wiederaufbau des Ziegenbalghauses ist ein Kooperationsprojekt von

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