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Verlag der Franckeschen Stiftungen

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Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle (Saale)
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Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Metta Scholz (Leiterin Veröffentlichungen) Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Tel.+49 345 2127 499

Die Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Schulstadt zurück. In Fortführung dieser Tradition erscheinen heute die Veröffentlichungen unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Ausstellungskataloge, opulente Bildbände, spannende Quellentexte und renommierte Forschungsliteratur zählen zum breiten Spektrum an Publikationen, die der Verlag seiner Leserschaft bietet. So spiegelt sich die facettenreiche Arbeit der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

HQR_17_Cover  Bibliographischer Nachweis der Drucke des Waisenhausverlags zu Halle (1698–1806) in Sulechów (Züllichau) und Cieszyn (Teschen).(PDF, 311 kB) Hg. v. Brigitte Klosterberg. Halle 2019 (Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien, 17).
XXI, 393 S., 6 Diagramme, 3 Abb., € 68,00; ISBN 978-3-447-11227-7

Züllichau und Teschen waren auf Grund ihrer geographischen Lage und religiösen Situation wichtige Brückenköpfe für die Expansion der pietistischen Reformbewegung.
Die Auswertung dreier Quellenbestände, darunter Züllichauer Quellen des 18. Jahrhunderts, die Distribution der Halleschen Berichte und aktuelle bibliographische Nachweise der Drucke aus Halle in Bibliotheken Cieszyns, erlaubt erstmals eine fundierte Aussage über die Funktionsweise und Verbreitung des pietistischen Netzwerkes anhand von Publikationen in Bezug auf ein klar umrissenes geographisches Gebiet.

Bd18_EstateOfTheClergy  Bartholomäus Ziegenbalg: The Estate of The Clergy Pleasing to God.(PDF, 369 kB) An abridged selection of his book written in prison. Edited by Niels-Peter Moritzen. Translated by Rekha Vaidya Rajan. Halle 2019 (Kleine Schriftenreihe der Franckeschen Stiftungen, 18).
160 S., € 8,00; ISBN 978-3-939922-58-2

Bartholomäus Ziegenbalg und Heinrich Plütschau kamen als erste Missionare der ersten protestantischen Mission 1706 nach Tranquebar, heute Tharangambadi, in Südindien. Ziegenbalg wurde knapp zwei Jahre danach für vier Monate in der Festung Dansburg inhaftiert, dann aber ohne Anklage wieder freigelassen. In dieser Zeit entstand eine in 70 Kapiteln niedergelegte Meditation über den »gottgefälligen Lehrstand«. Auch die vorliegende, stark gekürzte Fassung zeigt die Frömmigkeit Ziegenbalgs, der vom Pietismus ergriffen war und der danach strebte, seine christlichen Überzeugungen in die Welt hinaus zu tragen.
Mit der Ausgabe in englischer Übersetzung 2019 wird des 300. Todesjahrs Bartholomäus Ziegenbalgs gedacht und die Quelle zugleich einem internationalen Publikum zugänglich gemacht.

HaFo 50_Cover  Katja Lißmann: Schreiben im Netzwerk.(PDF, 316 kB) Briefe von Frauen als Praktiken frommer Selbst-Bildung im frühen Quedlinburger Pietismus. Halle 2019 (Hallesche Forschungen, 50).
456 S., 3 Abb., € 64,00; ISBN 978-3-447-11079-2 online bestellen

Im Zentrum der Schrift steht die Analyse der Briefe Sophia Maria von Stammers und Anna Magdalena von Wurms (später Anna Magdalena Francke) im Hinblick auf das Korrespondieren als pietistische Frömmigkeitspraxis, die den Schreibenden Handlungsräume eröffnete, auf diese Weise zur Dynamisierung geschlechtsspezifischer Möglichkeitsräume beitrug und ihnen ermöglichte, sich einen religiösen Subjektstatus zu erarbeiten.

 

NHB_10_Cover    Rafael Klöber: Sivaismus im Wandel.(PDF, 293 kB) Der tamilische Saiva Siddhanta seit dem 19. Jahrhundert. Halle 2019 (Neue Hallesche Berichte, 10).
512 S., € 25,00; ISBN 978-3-447-11085-3 online bestellen

Die tamilische Tradition des Saiva Siddhanta, eine sivaitische philosophische Schule, wird heute vor allem im südindischen Tamil Nadu gelehrt und gelebt und war bisher kaum Gegenstand religionsgeschichtlicher Betrachtungen. Die vorliegende historisch-philologische Studie sucht Antwort auf die Frage „Was ist Saiva Siddhanta?“, setzt sich mit den modernen Entwicklungen und globalgeschichtlichen Verflechtungen der Schule, vor allem seit dem 19. Jahrhundert auseinander und zeigt, wie modern die Provenienz des tamilischen Saiva Siddhanta trotz seiner Jahrhunderte alten Kerntexte ist. Dies geschieht über Vorstellung, Betrachtung und Analyse der heute einflussreichsten sivaitischen Institution Tamil Nadus, des Thiruvavaduthurai Adhinam und seiner populären Organisation zur Verbreitung des Saiva Siddhanta.


KlTexte18_Memorial   Memorial auff der Reiße zu gebrauchen.(PDF, 296 kB) Einführung von Anne Schröder-Kahnt. Halle 2019 (Kleine Texte der Franckeschen Stiftungen, 18).
16 S.; € 2,50; ISBN 978-3-939922-57-5

Die Quelle aus dem Archiv der Franckeschen Stiftungen enthält Ratschläge und Anweisungen, was ein im Auftrag des Halleschen Waisenhauses Reisender unterwegs zu beachten, welche Situationen er zu vermeiden, was er zu lernen, mitzubringen und zu berichten habe. Sie sind allgemein gehalten und zeichnen sich durch vielfältige Nützlichkeit aus. Von der gezielten Kontaktaufnahme mit geeigneten Korrespondenzpartnern und Fürsprechern unterwegs über die Aufforderung zur Beobachtung und eingehenden Besichtigung von Schulen, Waisenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen bis hin zur Verschriftlichung der unterwegs gemachten eigenen Erfahrungen stellen sie Grundregeln für die Reise eines hallischen Pietisten in der Frühen Neuzeit auf. Die Einführung von Anne Schröder-Kahnt leistet darüber hinaus einen Überblick über den Entstehungszusammenhang und den möglichen Gebrauch des Memorial im Kontext der Franckeschen Stiftungen.

 

HaFo 52_Cover   »Mit kräftigen Gesängen die Gemeinde GOttes zu erbauen«. Das Lied der Reformation im Blickpunkt seiner Rezeption(PDF, 503 kB).(PDF, 503 kB) Hrsg. von Wolfgang Hirschmann, Hans-Otto Korth und Wolfgang Miersemann. Halle 2018 (Hallesche Forschungen, 52).
XVII, 410 S., 71 Abb. u. Notenbsp., € 87,00; ISBN 978-3-447-11081-5 online bestellen

Das Liedschaffen der Reformation hat bis heute weitreichende kulturhistorische Auswirkungen. Der vorliegende, interdisziplinär angelegte Band mit Beiträgen aus den Bereichen Theologie, Musik- und Literaturwissenschaft widmet sich seiner Rezeptionsgeschichte von der Reformationszeit selbst bis ins 19. Jahrhundert hinein. Er fragt nach den Spuren des Lieds der Reformation in Kultur-, Musik- und Frömmigkeitsgeschichte nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern auch in Bezug auf die Schweiz, Skandinavien und osteuropäische Länder bis hin nach Nordamerika.
Die Thematik reicht von der Analyse einzelner Lieder unter dem genannten Aspekt über Beschreibungen von Gesangbuch-Filiationen, Aspekten der Volksfrömmigkeit und regionalen Kirchengeschichte bis hin zur Auseinandersetzung mit zurückliegenden Reformationsjubiläen.


Bd17_ModellWaisenhaus    »Modell« Waisenhaus? Perspektiven auf die Architektur von Franckes Schulstadt.(PDF, 730 kB) Hrsg. von Thomas Eißing, Meinrad v. Engelberg, Sabine Heiser, Johannes Süßmann und Holger Zaunstöck. Halle 2018 (Kleine Schriftenreihe der Franckeschen Stiftungen, 17).
351 S., 153 Abb., € 23,00; ISBN 978-3-939922-56-8

In den Themenfeldern Kultur-, Bau-, Architektur-, Sozial- und Religionsgeschichte werden neue Befunde und Thesen zu den etablierten Forschungsmeinungen der Architektur- und Kulturgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts zueinander in Beziehung gesetzt und diskutiert sowie Perspektiven für künftige Forschungen formuliert. Für die gebaute Realität des hallischen Pietismus, in der auf spektakuläre Weise materielles und immaterielles Kulturerbe sinnstiftend verschmelzen, wird daher der Begriff des »Modells« gewählt: Das »Modell Waisenhaus«, so die These dieses Bandes, formulierte durch seine Gestalt einen Anspruch auf Originalität, der erkennbar anders und zugleich maßstabsetzend sein sollte.

Die Geschichte der Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Anstalten zurück. In Fortführung dieser im späten 17. Jahrhundert begründeten Tradition erscheinen die Veröffentlichungen der Stiftungen heute unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Seiner Leserschaft bietet der Verlag ein breites Spektrum an Publikationen über die Franckeschen Stiftungen und ihre Geschichte. Von allgemeinen Informationen, Ausstellungskatalogen und Bildbänden bis hin zu Forschungsliteratur spiegelt sich die Bandbreite der Aktivitäten der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die wissenschaftlichen Publikationen. In Kooperation mit unserem Kommissionspartner, dem Wiesbadener Harrassowitz Verlag, werden vier Forschungsreihen herausgegeben. In den »Halleschen Forschungen« werden wissenschaftliche Arbeiten zum Pietismus, zu den Franckeschen Stiftungen und zu ihren internationalen Beziehungen als Tagungsbände oder Monografien verlegt. Die Erschließungen der umfangreichen stiftungseigenen Sammlungsbestände aus Bibliothek, Archiv sowie Kunst- und Naturalienkammer erscheinen in den »Halleschen Quellenpublikationen und Repertorien«. Vor dem Hintergrund der internationalen Ausstrahlung der Franckeschen Stiftungen seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich zwei geografische Schwerpunkte der Verlagsarbeit herausgebildet: Die »Neuen Halleschen Berichte« widmen sich der Publikation wissenschaftlicher Quellen und Studien zur Geschichte und Gegenwart Südindiens. Die »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« edieren Materialien aus dem 18. Jahrhundert zur Geschichte, Naturgeschichte und Ethnologie dieser Region.

Überschaubare Quellenbestände werden in den Reihen »Kleine Quellentexte« und »Kleine Schriftenreihe« veröffentlicht und erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die reich illustrierten Kataloge zu den wechselnden Ausstellungen der Franckeschen Stiftungen, die ein zentraler Bestandteil ihres Kulturprogramms sind. Die »Kataloge der Franckeschen Stiftungen« bieten stets ergänzende und vertiefende Einblicke in die Ausstellungsthematiken und können somit auch nach Beendigung einer Ausstellung fortwirken.

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Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Metta Scholz (Leiterin Veröffentlichungen) Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Tel.+49 345 2127 499

Bücher der Reihen »Kataloge der Franckeschen Stiftungen«, »Hallesche Forschungen«, »Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien«, »Neue Hallesche Berichte« sowie »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« werden durch unseren Vertriebspartner, den Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden, bearbeitet. Bei den Publikationen dieser Reihen besteht über die direkt hinter den Büchern befindlichen Links die Möglichkeit, direkt im Online-Shop des Harrassowitz-Verlags zu bestellen. Gerne leiten wir Ihre Bestellung aber auch weiter.

Alle Publikationen können Sie auch unter Angabe der ISBN direkt bei Ihrem Buchhändler bestellen.

Bei Ihrem Besuch in den Franckeschen Stiftungen finden Sie das gesamte Verlagsangebot auch in unserem Informationszentrum im Francke-Wohnhaus direkt neben dem Historischen Waisenhaus am Franckeplatz.

Unsere Datenschutzerklärung für Kundinnen und Kunden(PDF, 1,1 MB) finden Sie hier.
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