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Verlag der Franckeschen Stiftungen

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Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle (Saale)
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Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Metta Scholz (Leiterin Veröffentlichungen) Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Tel.+49 345 2127 499

Die Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Schulstadt zurück. In Fortführung dieser Tradition erscheinen heute die Veröffentlichungen unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Ausstellungskataloge, opulente Bildbände, spannende Quellentexte und renommierte Forschungsliteratur zählen zum breiten Spektrum an Publikationen, die der Verlag seiner Leserschaft bietet. So spiegelt sich die facettenreiche Arbeit der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Kat 36_Moderne_Jugend  Moderne Jugend? Jungsein in den Franckeschen Stiftungen 1890–1933.(PDF, 252 kB) Hrsg. von Holger Zaunstöck und Claudia Weiß unter Mitarbeit von Tom Gärtig und Claus Veltmann. Halle 2019 (Katalog der Franckeschen Stiftungen, 36).
264 S., 202 Abb., € 28,00; ISBN 978-3-447-11193-5 online bestellen

Die Jugend in der Zeit der Moderne wird anhand von sieben reich bebilderten Kapiteln in den Blick genommen: Anforderungen an Jugendliche; Jugend in der Kunst; Bildungswege und Lebensperspektiven; Sport und Sexualität; Militarisierung und Krieg; Medien sowie Jugendliche Selbstaussagen. Hierbei rücken immer wieder konkrete Lebensgeschichten von Jungen und Mädchen ins Zentrum der Bertrachtung, wofür systematisch Quellen aus dem Archiv der Franckeschen Stfitungen ausgewertet wurden.

HaFo 51_Mission ohne Konversion  Mission ohne Konversion? Studien zu Arbeit und Umfeld des Institutum Judaicum et Muhammedicum in Halle.(PDF, 201 kB) Hrsg. von Grit Schorch und Brigitte Klosterberg. Halle 2019 (Hallesche Forschungen, 51).
XXIV, 268 S., 6 Abb., € 54,00; ISBN 978-3-447-11080-8 online bestellen

Das im Jahre 1728 von Johann Heinrich Callenberg (1694–1760) gegründete Institutum Judaicum et Muhammedicum in Halle war die erste Missionsanstalt für Juden und Muslime im Protestantismus. Sie wurde weder von Kirche noch Staat getragen, sondern nahezu vollständig durch Spenden finanziert. Der Band schlägt einen Bogen von der Vorgeschichte bis zur Wirkungsgeschichte des Instituts, fragt nach den Strategien und Praktiken zur Missionierung von Juden und Muslimen sowie nach der wechselseitigen Beeinflussung von Christentum und Judentum im Umfeld des pietistischen Missionsprojekts.

HQR_17_Cover  Bibliographischer Nachweis der Drucke des Waisenhausverlags zu Halle (1698–1806) in Sulechów (Züllichau) und Cieszyn (Teschen).(PDF, 311 kB) Hg. v. Brigitte Klosterberg. Halle 2019 (Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien, 17).
XXI, 393 S., 6 Diagramme, 3 Abb., € 68,00; ISBN 978-3-447-11227-7 online bestellen

Züllichau und Teschen waren auf Grund ihrer geographischen Lage und religiösen Situation wichtige Brückenköpfe für die Expansion der pietistischen Reformbewegung.
Die Auswertung dreier Quellenbestände, darunter Züllichauer Quellen des 18. Jahrhunderts, die Distribution der Halleschen Berichte und aktuelle bibliographische Nachweise der Drucke aus Halle in Bibliotheken Cieszyns, erlaubt erstmals eine fundierte Aussage über die Funktionsweise und Verbreitung des pietistischen Netzwerkes anhand von Publikationen in Bezug auf ein klar umrissenes geographisches Gebiet.

Bd18_EstateOfTheClergy  Bartholomäus Ziegenbalg: The Estate of The Clergy Pleasing to God.(PDF, 369 kB) An abridged selection of his book written in prison. Edited by Niels-Peter Moritzen. Translated by Rekha Vaidya Rajan. Halle 2019 (Kleine Schriftenreihe der Franckeschen Stiftungen, 18).
160 S., € 8,00; ISBN 978-3-939922-58-2

Bartholomäus Ziegenbalg und Heinrich Plütschau kamen als erste Missionare der ersten protestantischen Mission 1706 nach Tranquebar, heute Tharangambadi, in Südindien. Ziegenbalg wurde knapp zwei Jahre danach für vier Monate in der Festung Dansburg inhaftiert, dann aber ohne Anklage wieder freigelassen. In dieser Zeit entstand eine in 70 Kapiteln niedergelegte Meditation über den »gottgefälligen Lehrstand«. Auch die vorliegende, stark gekürzte Fassung zeigt die Frömmigkeit Ziegenbalgs, der vom Pietismus ergriffen war und der danach strebte, seine christlichen Überzeugungen in die Welt hinaus zu tragen.
Mit der Ausgabe in englischer Übersetzung 2019 wird des 300. Todesjahrs Bartholomäus Ziegenbalgs gedacht und die Quelle zugleich einem internationalen Publikum zugänglich gemacht.

HaFo 50_Cover  Katja Lißmann: Schreiben im Netzwerk.(PDF, 316 kB) Briefe von Frauen als Praktiken frommer Selbst-Bildung im frühen Quedlinburger Pietismus. Halle 2019 (Hallesche Forschungen, 50).
456 S., 3 Abb., € 64,00; ISBN 978-3-447-11079-2 online bestellen

Im Zentrum der Schrift steht die Analyse der Briefe Sophia Maria von Stammers und Anna Magdalena von Wurms (später Anna Magdalena Francke) im Hinblick auf das Korrespondieren als pietistische Frömmigkeitspraxis, die den Schreibenden Handlungsräume eröffnete, auf diese Weise zur Dynamisierung geschlechtsspezifischer Möglichkeitsräume beitrug und ihnen ermöglichte, sich einen religiösen Subjektstatus zu erarbeiten.

Die Geschichte der Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Anstalten zurück. In Fortführung dieser im späten 17. Jahrhundert begründeten Tradition erscheinen die Veröffentlichungen der Stiftungen heute unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Seiner Leserschaft bietet der Verlag ein breites Spektrum an Publikationen über die Franckeschen Stiftungen und ihre Geschichte. Von allgemeinen Informationen, Ausstellungskatalogen und Bildbänden bis hin zu Forschungsliteratur spiegelt sich die Bandbreite der Aktivitäten der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die wissenschaftlichen Publikationen. In Kooperation mit unserem Kommissionspartner, dem Wiesbadener Harrassowitz Verlag, werden vier Forschungsreihen herausgegeben. In den »Halleschen Forschungen« werden wissenschaftliche Arbeiten zum Pietismus, zu den Franckeschen Stiftungen und zu ihren internationalen Beziehungen als Tagungsbände oder Monografien verlegt. Die Erschließungen der umfangreichen stiftungseigenen Sammlungsbestände aus Bibliothek, Archiv sowie Kunst- und Naturalienkammer erscheinen in den »Halleschen Quellenpublikationen und Repertorien«. Vor dem Hintergrund der internationalen Ausstrahlung der Franckeschen Stiftungen seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich zwei geografische Schwerpunkte der Verlagsarbeit herausgebildet: Die »Neuen Halleschen Berichte« widmen sich der Publikation wissenschaftlicher Quellen und Studien zur Geschichte und Gegenwart Südindiens. Die »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« edieren Materialien aus dem 18. Jahrhundert zur Geschichte, Naturgeschichte und Ethnologie dieser Region.

Überschaubare Quellenbestände werden in den Reihen »Kleine Quellentexte« und »Kleine Schriftenreihe« veröffentlicht und erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die reich illustrierten Kataloge zu den wechselnden Ausstellungen der Franckeschen Stiftungen, die ein zentraler Bestandteil ihres Kulturprogramms sind. Die »Kataloge der Franckeschen Stiftungen« bieten stets ergänzende und vertiefende Einblicke in die Ausstellungsthematiken und können somit auch nach Beendigung einer Ausstellung fortwirken.

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Bücher der Reihen »Kataloge der Franckeschen Stiftungen«, »Hallesche Forschungen«, »Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien«, »Neue Hallesche Berichte« sowie »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« werden durch unseren Vertriebspartner, den Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden, bearbeitet. Bei den Publikationen dieser Reihen besteht über die direkt hinter den Büchern befindlichen Links die Möglichkeit, direkt im Online-Shop des Harrassowitz-Verlags zu bestellen. Gerne leiten wir Ihre Bestellung aber auch weiter.

Alle Publikationen können Sie auch unter Angabe der ISBN direkt bei Ihrem Buchhändler bestellen.

Bei Ihrem Besuch in den Franckeschen Stiftungen finden Sie das gesamte Verlagsangebot auch in unserem Informationszentrum im Francke-Wohnhaus direkt neben dem Historischen Waisenhaus am Franckeplatz.

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