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Presseportal

Herzlich willkommen im Presseportal der Franckeschen Stiftungen!
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Dr. Kerstin HeldtLeiterin Kommunikation und Veranstaltungen Dr. Kerstin Heldt (Leiterin Kommunikation und Veranstaltungen) Dr. Kerstin HeldtLeiterin Kommunikation und Veranstaltungen Tel.+49 345 2127 405Fax+49 345 2127 418 Friederike LippoldKommunikation, Veranstaltungen, Internationales Friederike Lippold (Kommunikation, Veranstaltungen, Internationales) Friederike LippoldKommunikation, Veranstaltungen, Internationales Tel.+49 345 2127 431Fax+49 345 2127 418

Foto- und Drehgenehmigungen

Für alle Dreharbeiten und Fotoaufnahmen in den Franckeschen Stiftungen, einschließlich Außenaufnahmen auf dem Gelände, benötigen Sie eine Genehmigung. Diese können Sie rechts herunterladen und uns ausgefüllt zuschicken. Bitten setzen Sie sich vor Beginn Ihrer Arbeit rechtzeitig mit uns in Verbindung, damit wir einen reibungslosen Ablauf gewährleisten können.

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Pressematerial

Jugendforscher Klaus Hurrelmann im Gespräch mit MDR Kulturchef Reinhard Bärenz in den Franckeschen Stiftungen

Am 22. November 2017 um 18 Uhr laden die Franckeschen Stiftungen und MDR Kulturchef Reinhard Bärenz zu einem Gesprächsabend mit Prof. Dr. Klaus Hurrelmann in den Freylinghausen-Saal ein. Der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler setzte mit seinen Studien zu Einstellungen, Wertorientierungen und Verhaltensweisen von Jugendlichen Meilensteine. Er ist Herausgeber der Shell-Jugendstudie, Berater der Politik als einer von acht Wissenschaftlern im Expertenbeirat Demografie beim Bundesminister des Innern, Gründer der bisher einzigen School of Public Health in Deutschland an der Universität Bielefeld und seit 2009 Professor of Public Health and Educa-tion an der Hertie School of Governance in Berlin.
Im Mittelpunkt des Gesprächsabends werden die Werte, Ge-wohnheiten und das Sozialverhalten Jugendlicher stehen. Das Publikum ist herzlich eingeladen, die eigenen Fragen an den Gast zu stellen.

Junge Menschen rückten in diesem Jahr verstärkt in den Fokus der Arbeit der Franckeschen Stiftungen. Hier wurde die einzige Ausstellung zum Reformationsjubiläum konzipiert, die sich ganz speziell an Jugendliche richtet. Die Themen des Rund-gangs wie Angst und Gemeinschaft, Vorbilder und Werte oder Medien und Musik sind auch die Themen des Gesprächsabends mit Klaus Hurrelmann. Im Anschluss ist bis 21 Uhr ein Rundgang durch die Ausstellung möglich.

Führende Expertin der politischen Theorie, Publizistik und juristischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts zu Gast im Wissenschaftshistorischen Seminar der Leopoldina und der Franckeschen Stiftungen

»Entscheidungen durch das Los. Historische Perspektiven«
Ein Vortrag von Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Münster)
Im Rahmen des Wissenschaftshistorischen Seminars der Leopoldina und der Franckeschen Stiftungen

Am 7. November 2017 um 18 Uhr wird Frau Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Münster) im Rahmen des Wissenschaftshistorischen der Leopoldina und der Franckeschen Stiftungen die »Entscheidung durch das Los« aus historischer Perspektive vorstellen. Stollberg-Rilinger gilt als führende Expertin der politischen Theorie, Publizistik und juristischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt in der Arbeit liegt in den politischen und kulturellen Bewegungen in Europa im 17. und 18. Jahrhundert. Sie ist für ihre Forschung u.a. mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz Preis ausgezeichnet worden und leitet ab dem kommenden Jahr das Wissenschaftskolleg in Berlin.

Eine Entscheidung durch das Los herbeizuführen heißt, einen Zufall zu organisieren: Man formuliert eine präzise Frage, man bestimmt, dass und wie diese Frage durch Würfelwurf, das Ziehen von Losen oder wie auch immer »blind« entschieden wird, und man unterwirft sich dem Ausgang dieses Verfahrens im Voraus. Dieses Arrangement stellt vollständige Chancengleichheit der Optionen her und macht die Entscheidung für die Beteiligten unverfügbar. Man verzichtet auf das rationale Abwägen der Alternativen. In historischer Perspektive zeigt sich, dass man das erstaunlich oft getan hat.

Der Abend in Halle wird der Frage nachgehen, inwiefern das Los, also ein Verzicht auf Rationalität in historischer Perspektive rational sein konnte. An ganz unterschiedlichen Beispielen aus der Frühen Neuzeit wird gezeigt, welchen Sinn und Zweck das Losen hatte, aber auch, auf welche Widerstände es stieß.

Eine Schulbibliothek um 1800 - Kabinettausstellung und wissenschaftlicher Workshop

Titel Oratorische Bibliothek  Neue Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek: Zum herausragenden Bestand der ersten Schülerbibliothek in den Stiftungen

August Hermann Niemeyer forderte in seinem pädagogischen Handbuch „Grundsätze der Erziehung und des Unterrichts“ die Einrichtung von Schulbibliotheken an allen Schulen Preußens. In den Stiftungsschulen setzte er dieses Ziel um. Die erste, Schülern zugängliche Bibliothek war die Oratorische Bibliothek des Pädagogiums, „eine Sammlung Kinderschriften, Reisebeschreibungen und Werken der Vortrefflichsten Schriftsteller unserer Nation […]. Aus ihr kann, nach dem Rath und unter Leitung seiner Lehrer, wöchentlich jeder Zögling ein Buch zum Durchlesen erhalten.“ (1820). Heute sind die Bücher aus der Oratorischen Bibliothek, erkennbar an Stempeln und handschriftlichen Besitzeinträgen, fast geschlossen in der Bibliothek des Franckeschen Stiftungen vorhanden, darunter zahlreiche Erstausgaben deutscher Dichtung von Wieland, Goethe, Schiller, Kleist, Novalis, Seume und vielen anderen Schriftstellern aus der Zeit um 1800.

Die Kabinettausstellung »Die Oratorische Bibliothek des Königlichen Pädagogiums zu Halle. Eine Schulbibliothek um 1800« in der Historischen Bibliothek der Franckeschen Stiftungen wird am Donnerstag, den 26. Oktober 2017, 18.00 Uhr im Englischen Saal, Haus 26, eröffnet. Die Literaturwissenschaftlerin Anne Sturm wird einen Vortrag zur Oratorischen Bibliothek des Königlichen Pädagogiums halten. Zu diesem Thema erscheint ihre Publikation in der Reihe "Kleine Schriften der Franckeschen Stiftungen".

Pressemitteilung(PDF, 68 kB) zur Kabinettausstellung »Die Oratorische Bibliothek des Königlichen Pädagogiums zu Halle. Eine Schulbibliothek um 1800«


Schulbibliotheken der Frühen Neuzeit erstmals im Fokus eines wissenschaftlichen Workshops

 Bibliotheken sind in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus geistes-, kultur- und wissensgeschichtlicher Forschungen gerückt. Historische Schulbibliotheken, ihre Geschichte und Bestände blieben – von einigen Einzelstudien abgesehen – dabei weitgehend unberücksichtigt. Die Idee, einen Workshop zu Historischen Schulbibliotheken in den Franckeschen Stiftungen durchzuführen, hängt mit der guten Überlieferung in den Stiftungsbeständen zusammen. Bereits August Hermann Francke (1667–1727) gründete nicht nur eine Bibliothek am Waisenhaus, sondern auch eine Bibliothek am Pädagogium, der Schule für den Adel und das begüterte Bürgertum. Sein Urenkel und späterer Nachfolger im Direktorenamt der Franckeschen Stiftungen, August Hermann Niemeyer (1754-1828), plädierte in seinem Handbuch »Grundsätze der Erziehung und des Unterrichts« für den landesweiten Ausbau von Schulbibliotheken und setzte diese Forderung programmatisch in den Franckeschen Stiftungen um.

Am 26. und 27. Oktober 2017 werden 13 Referenten und Referentinnen aus den Fachgebieten Erziehungswissenschaft, Geschichte, Literaturwissenschaften sowie aus Bibliotheken zum Workshop »Historische Schulbibliotheken der Frühen Neuzeit – eine Annäherung« erwartet. Darüber hinaus werden Fachleute mitdiskutieren, darunter Prof. em. Dr. Peter Menck, emeritierter Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Siegen, Dr. Thomas Töpfer, Leiter des Schulmuseums in Leipzig, Felicitas Noeske, ehemalige Lehrerin des Christianeums in Hamburg und dort zuständig für die Schulbibliothek.

Pressemitteilung(PDF, 62 kB) zum Workshop

Du bist frei. Reformation für Jugendliche

Du bist frei. Angebot 

Reformation für Jugendliche! Der schwierigsten Zielgruppe für Museen widmen sich die Franckeschen Stiftungen, wenn sie sich dem Thema Reformation nicht historisch, sondern gegenwartsbezogen stellen. Damit stehen sie in der Bildungstradition ihres Gründers August Hermann Francke. Unter dem Titel „Du bist frei“ werden Themen, die die Reformation Martin Luthers entfachten und zu einem gesellschaftlichen Ereignis werden ließen, von den Jugendlichen auf die Relevanz in der Gegenwart hin untersucht. Analoge Impulse und modernste Technik fordern sie zur Interaktion, historische Quellen und Ausschnitte aus der Kultur unserer Zeit regen zum Nachdenken an. Nicht die Ausstellungsobjekte, sondern die jugendlichen Besucherinnen und Besucher stehen hier im Mittelpunkt, die im fachkundig begleiteten Rundgang die Spuren der Reformation in ihrem Leben erkunden werden.

Ein Ausstellungsrundgang
Video: GroenlandBasel, Architektur und Ausstellungen

Pressemitteilung als Download(PDF, 69 kB)

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