3. Woche Sommerferien 2026 – Hort AHF 1.-2. Klasse

In unserer dritten Ferienwoche beschäftigen wir uns mit dem Thema »Nichts sehen und nichts hören«...

Wir starteten mit einem besonderen Rundgang durch die Stiftungen. Wir nutzten Augenbinden und Ohrstöpsel. Ohne etwas zu sehen, liefen wir unsere gewohnten Wege ab. Dies ging nur mit der Hilfe von einem Freund, welcher uns bei der Orientierung half. Im Hort versuchten wir, ohne hinzusehen Bilder zu malen. Das war am Anfang ein großes Durcheinander auf dem Papier. Mit etwas Übung konnte man die gemalten Dinge gut erkennen. 

Am Nachmittag probierten wir die Brailleschrift aus. Diese Schrift nutzen blinde Menschen, um sich zu orientieren. Passend dazu unternahmen wir einen kleinen Ausflug durch die Stadt. Wir suchten Orte, an welchen es Hilfen für blinde oder taube Menschen gibt. Zu Beginn fanden wir eher Hilfen für Menschen im Rollstuhl: breite Türen im Elisabethkrankenhaus, Rampen an den Eingängen und Schrägen, welche an einer Treppe angebracht sind. Leider war die Schräge kaputt. Ohje… 

Nun fragten wir bei einem Optiker nach, welcher uns einen Farbentest zeigte. Auch erklärte er uns, dass es Menschen gibt, welche nicht alle Farben erkennen können oder Farben anderes wahrnehmen. Und schnell ging es weiter. Wir erkundeten viele verschiedene Orte. 

Die nächsten Tage verbrachten wir mit geheimnisvollen Dingen. Wir entschlüsselten Geheimschriften, wie das Tieralphabet oder die Flaggensprache. Wir malten mit Zitronensäure Bilder, welche erst durch den Ofen zu erkennen waren. Wir zeichneten mit unsichtbarer Tinte ganze Gemälde und lernten die Muttersprache unserer Freunde. Auch probierten wir ein Exitgame aus, welches voller Überraschungen war und zeichneten unsere eigenen Comics. 

Die Ferienwoche endete mit einer Schatzsuche. Es wäre ja langweilig, wenn wir einfach eine Schatzkarte von unseren Erziehern bekommen würden. Daher gestalteten wir unsere eigenen. Es waren viele Rätsel und Aufgaben in unseren Schatzkarten verplant. Von geheimen Schriften, zu falschen Zielen bis hin zum Schritte-Zählen war alles dabei. Am Ende gelangten wir zu unserer Schatzkiste und entdeckten darin eine Menge Eis. Das tat nach der langen Suche sehr gut.