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Erstellung eines Schadenskatasters der historischen Bestände von Bibliothek und Archiv im Sonderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Restaurierungsprojektes „Gefaltet und gesiegelt“ können wir auch in diesem Jahr mit Unterstützung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) ein neues Projekt zum Schutz unserer Bestände in Bibliothek und Archiv starten.

Ziel des Projektes ist es, eine restauratorische Schadensanalyse für die historischen Bestände von Bibliothek und Archiv der Franckeschen Stiftungen zu erarbeiten, die im Studienzentrum August Hermann Francke aufbewahrt und verwaltet werden. Diese Schadensanalyse soll als Grundlage für die systematische Planung zukünftiger Bestandserhaltungsmaßnahmen dienen. Die Schadensanalyse ist für einen Bestand von 450 lfm Akten und 3300 Planzeichnungen im Archiv sowie 119.000 Bänden und 29.000 Schulprogrammen in der Bibliothek durchzuführen. Die erfahrenen RestauratorInnen der Preservation Academy Leipzig werden dafür in Absprache mit den ArchivarInnen und BibliothekarInnen ein Schadenskataster erarbeiten, das die Schäden nicht nur dokumentiert, sondern auch die Objekte in Schadensklassen einteilt, um Prioritäten für spätere Maßnahmen festzulegen. Danach erfolgt die Vor-Ort-Aufnahme der Bestände.

Nach der Bestandsaufnahme werden die vorgefundenen Schadenskategorien ausgewertet. Diese Auswertung mit Blick auf eventuelles Gefährdungspotenzial für die Langzeitsicherung der Bestände dient damit zur Erarbeitung eines Maßnahmenplans für die Bestandserhaltung mit entsprechender Kostenanalyse zur Bestimmung des Finanzbedarfs. Zukünftige Bestandserhaltungsmaßnahmen können damit besser geplant und in den Haushalt integriert werden. Die Priorisierung anhand der Schadensklassen hilft, entsprechende Maßnahmen für stark gefährdete Bestände relativ zeitnah einzuleiten und somit den Bestand nachhaltig zu sichern.

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