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Krise und Aufbruch

Vorträge und Gespräche zum Jahresthema 2019 mit Petra Dersch, Jörg Hacker, Katrin Moeller, Georg Schmidt und Udo Sträter

AlBi_8_Apokalypse_Engel_Idenstein  In dieser historischen Vortragsreihe wenden wir uns krisenhaften Erscheinungen und deren Deutungsmustern in der Frühen Neuzeit zu. Der in der hiesigen Geschichtswissenschaft nur zögernd aufgegriffene „multiple Krisenbegriff“ ermöglicht, die unterschiedlichen Reaktionen auf den Dreißigjährigen Krieg – wie Aufklärung, Absolutismus, Merkantilismus, Pietismus – erhellend zu erklären. Er leitet über zu fragen, ob der „Pietismus“ und die Anstalten zu Glaucha vor Halle wirklich Reaktionen auf eine gesellschaftliche und religiöse Krise waren oder ob Francke die Diagnose und Konstruktion einer Krise zur Begründung und Durchsetzung seiner Ziele dienten? Befragt dieser Abend das zeitbedingte Franckesche Erklärungsmuster kritisch, so stehen die verheerenden Auswirklungen der hiesigen Pestepidemien wohl außer Frage. Aus kulturhistorischer und mikrobiologischer Sicht betrachten wir den „Massenmörder Pest“ und weiten mit einem Vortrag von Jörg Hacker den Blick auf die aktuellen Herausforderungen, die sich mit der globalen Ausbreitung von Infektionskrankheiten heute stellen.

Die Vorträge im Einzelnen

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