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Das Königreich Ungarn, das Fürstentum Siebenbürgen und das Hallesche Waisenhaus im 18. Jahrhundert

Internationale und interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung in der Reihe »Internationale Begegnungen« der Franckeschen Stiftungen (18./19. Oktober 2018)

Das Hallesche Waisenhaus war im 18. Jahrhundert mit weiten Teilen Europas eng verbunden. Jedes Jahr im Herbst widmen sich die Franckeschen Stiftungen in der Tagungsreihe »Internationale Begegnungen« diesem historisch gewachsenen Netzwerk. In diesem Jahr finden erstmals Deutsch-Ungarische Begegnungen statt. Am 18. und 19. Oktober stellen WissenschaftlerInnen aus Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Polen die vielfältigen, wechselseitigen Verbindungen des Halleschen Pietismus in das Königreich Ungarn und das Fürstentum Siebenbürgen vor. Sie berühren die Bereiche Frömmigkeit, Wissenschaft, Musikkultur, Buchkultur und Bildung.

Eine öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Tagung unter dem Titel »Aus Ungarn.« Die Hungarica-Sammlung der Franckeschen Stiftungen wird am Donnerstag, dem 18. Oktober 2018 um 18.00 Uhr, im Historischen Waisenhaus stattfinden. Die renommierten Buchexperten und Wissenschaftler Professor István Monok, Professor Attila Verók und Professor Zoltán Csepregi werden als profunde Kenner der Sammlungen der Franckeschen Stiftungen die Hungarica-Schätze in der Bibliothek und dem Archiv vorstellen. Seit 2001 untersuchten sie die Porträtsammlung, die Kartensammlung, die Sammlung Alter Drucke und die Handschriften im Archiv der Franckeschen Stiftungen. Ihre Forschungsergebnisse haben sie in den vergangenen Jahren regelmäßig im Verlag der Franckeschen Stiftungen oder in ungarischen Verlagen veröffentlicht. Über die Bedeutung dieser Forschungsarbeit wird Prof. István Monok, der als Generaldirektor der Széchényi Nationalbibliothek in Budapest (1999-2009) das Forschungsprojekt Hungarica in den Franckeschen Stiftungen initiierte, an diesem Abend sprechen.

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