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Reisepostkarten zur Jahresausstellung

Die charmanten Reise-Illustrationen von Larissa Hoff können jetzt um die Welt geschickt werden.

Das Jahresthema 2018 "Bewegte Zeiten. Zur Geschichte und Zukunft des Reisens" hat uns vor eine neue Herausforderung gestellt: Wie stellt man Reisen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft bildlich dar? Die Künstlerin Larissa Hoff fand mit ihren bezaubernden Illustrationen eine geeignete Bildsprache. Die Motive fangen die vielfältigen Themen sowohl der Ausstellung als auch des Jahresmagazins ein. Jetzt werden die Motive auch selbst auf Reisen gehen: Drei Motive können im Infozentrum der Franckeschen Stiftungen als Postkarte (0,50 € pro Stück, 1,00 € für alle drei zusammen) erworben werden.

Reisepostkarten_Weltkarte 

Reisepostkarten_Kutsche  Die Motive greifen unterschiedliche Aspekte des Reisens auf. Ob Postkutsche, Heißluftballon oder Segelschiff – seit der Frühen Neuzeit entwickelten sich die Reisemittel rasant weiter. So konnten immer größere Entfernungen in immer kürzerer Zeit zurückgelegt werden. In der Jahresausstellung werden Modelle einiger Fortbewegungsmittel wie Kutschen und Schiffe ausgestellt. Doch wer konnte um 1700 schon von einem komfortablen Schlafwagen träumen?

Reisepostkarten_Wandern  Trotz wachsender Mobilität reisten die meisten Menschen in der Frühen Neuzeit noch zu Fuß. Damals griff man auf mechanische Schrittmesser zurück, um Entfernungen besser einschätzen zu können. Das eigene Schuhwerk war eines der wichtigsten Reiseutensilien. In vielen Ortschaften gab es deshalb Flickschuster. Die Jahresausstellung zeigt ein Paar Wanderschuhe aus dem 18. Jahrhundert. Was früher eine notwendige Fortbewegungsart war, ist heute ein Freizeittrend: das Wandern.

Reisepostkarten_Gottvertrauen  Reisen in der Frühen Neuzeit waren ein gewagtes Abenteuer, auf denen überall Gefahren lauerten, nicht zuletzt Naturgewalten aller Art. Insbesondere auf dem Meer konnten Unwetter häufig sogar lebensgefährlich werden, so dass sich die Menschen aufeinander besannen und auf ihr Gottvertrauen setzten. So erlebte etwa Peter Brunnholtz 1744 einen Sturm auf der Überfahrt nach Amerika: "Heute war [...] ein gewaltiger Sturm und Regen [...]. Ich ging hinauf aufs Verdeck zuzusehen wie uns der Herr vor Unglück bewahren würde. Viele Schiffe die von dem Ancker nicht konten gehalten werden wurden elendig herumgetrieben. Das Volck hatte genug zu thun die Stangen herunter zuziehen und sonsten alles fest zu machen. Mein Hertz ward voller Zuversicht".

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