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Buchneuerscheinungen 1

Zwei Neuerscheinungen der Reihe "Hallesche Forschungen" sind ab sofort im Verlag erhältlich:

Halle als Zentrum der Mehrsprachigkeit im langen 18. Jahrhundert (Band 47) und Hallesches Waisenhaus und Berliner Hof (Band 48).

Hallesches Waisenhaus und Berliner Hof

Herausgegeben von Holger Zaunstöck, Brigitte Klosterberg, Christian Soboth und Benjamin Marschke gibt der Band Einblick in die aktuellen Forschungen und Ergebnisse zur wechselseitigen Beziehung zwischen dem preußischen Staat und dem Halleschen Pietismus(PDF, 482 kB) und kann ab sofort im Verlag erworben werden.

Der preußische Staat und der hallische Pietismus haben einander im 18. Jahrhundert tiefgreifend beeinflusst, so kann die Geschichte Preußens zwischen ca. 1690 und 1740 nicht ohne die Geschichte des hallischen Pietismus und umgekehrt verstanden und diskutiert werden. An dieser seit langem bekannten Einschätzung will der nun vorliegende Band – als Gesamtbefund – nichts ändern. Aber es ist sein Ziel, ein nuancenreicheres Bild der wechselseitigen Beziehungen zwischen Pietismus und Preußen zu zeichnen.

Dabei sind sowohl die direkten Beziehungen der pietismusaffinen Akteure zu den Königen und ihrem Umfeld als auch die Beziehungen zu den Amtsträgern und ihren Einflussmöglichkeiten von Interesse. Unter verschiedenen Leitfragen anhand von Fallbeispielen verfolgt diese Publikation Themen, die aktuelle Fragen und Ansätze der interdisziplinären Preußen- und der ebenfalls interdisziplinären Pietismusforschung bündeln und aufeinander beziehen:

1) Das Spannungsverhältnis zwischen herrschaftlichen und pietistischen Interessen im Kontext von Struktur- und Institutionalisierungsprozessen.
2) Die wechselseitige Verzahnung und die Handlungsspielräume im Blick auf die informellen, personalen Netzwerke.
3) Die Frage nach dem Verhältnis von lutherisch-pietistischer Theologie, reformiertem Königshaus und die landesherrlicher Politik um 1700 und den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts in Brandenburg-Preußen.
4) Die Historiographie zum Verhältnis von Pietismus und Preußen.

Halle als Zentrum der Mehrsprachigkeit

Als Band Nummer 47 der Halleschen Forschungen ist das Buch Halle als Zentrum der Mehrsprachigkeit im langen 18. Jahrhhundert ab jetzt im Verlag erhlältlich. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsproduktion der Matthias-Kramer Gesellschaft und der Stabsstelle Forschung der Franckschen Stiftungen (Hg. von Mark Häberlein und Holger Zaunstöck).

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Halle zu einem der wichtigsten Lern- und Vermittlungsorte für Fremdsprachen in Mitteleuropa. An den Glauchaschen Anstalten wurden Schüler in alten Sprachen und lebenden Fremdsprachen unterwiesen, religiöse Texte übersetzt sowie Missionare für ihren Einsatz in Osteuropa, Indien und Nordamerika geschult. Professoren der Universität traten als Vermittler fremdsprachlicher Literatur hervor und Fremdsprachenunterricht wurde an der Universität angeboten. Der Sammelband(PDF, 475 kB) behandelt die vielfältigen Beziehungen Halles mit West- und Osteuropa sowie der außereuropäischen Welt im 18. Jh. anhand der im Zentrum stehenden Thematik des Fremdsprachenlernens.

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