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Adelserziehung in Preußen: Kronprinz, Katte, Zinzendorf

Vorträge in der Reihe "neu entdeckt und neu erschienen".

An der Wende zum 18. Jahrhundert wird eine große Debatte über Erziehung geführt. Zeitgenössische pietistische und aufklärerische Konzepte finden Eingang in die Pädagogik. Obwohl sie sich grundsätzlich von ihrem Glaubensgrundsatz und ihren Ansätzen unterscheiden, weisen sie in ihren Erziehungszielen große Parallelen auf. Ein Umdenken erfolgt auch in der zeitgenössischen Adelserziehung. Prinzenerziehung wird zur "Kindererziehung", sie findet nicht mehr nur in Ritterakademien, sondern in Schulen statt. Eine Eliteschule des preußischen Adels wird das Königliche Pädagogium in Halle. Welche Verhaltens- und Erziehungsregeln galten für den Adel, welche Wirkungsmacht entfaltete die pietistische Prägung des brandenburgischen Herrscherhauses und wie muss man sich den Alltag in den Schulen der Frühen Neuzeit im Blick auf Disziplin, Kontrolle und Strafen vorstellen?

In drei Vortrags- und Gesprächsabenden versuchen Wissenschaftler, Literaten und Schauspieler der Prinzenerziehung nachzuspüren. Die Abende werden von Prof. Dr. Holger Zaunstöck moderiert und finden im Historischen Waisenhaus statt.

Das Faltblatt(PDF, 656 kB)(PDF, 656 kB) der Veranstaltungsreihe zum Download.

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