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Silke ViehmannInformationszentrum im Francke-Wohnhaus Silke Viehmann (Informationszentrum im Francke-Wohnhaus) Silke ViehmannInformationszentrum im Francke-Wohnhaus Tel.+49 345 2127450

Daten

Termin: 2. Februar bis 25. März 2018
Di-So 10-17 Uhr
Kosten: 6 Euro, erm. 4 Euro, Eintritt für Kinder bis 18 Jahre frei

alle Daten zur Veranstaltung

Fotodokumentation über Tranquebar

Fotografien von Rekha Vijayashankar

DSC_7382  „Die Stadt der singenden Wellen“, Tranquebar, an der Südostküste Indiens, wurde vor über 300 Jahren zum Schauplatz der ersten lutherischen Mission in Übersee. Mit der Ankunft der Missionare und Francke-Schüler Bartholomäus Ziegenbalg (1682–1719) und Heinrich Plütschau (1677–1752) im Jahr 1706 begann ein Dialog zwischen den Kulturen, der bis heute von Bedeutung ist. Seit 2012 betreiben die Franckeschen Stiftungen in Kooperation mit verschiedenen Partnern aus Indien und Deutschland ein internationales Museumsprojekt an jenem historischen Ort. Im ehemaligen Wohnhaus Ziegenbalgs soll ein Museum für den interkulturellen Dialog zwischen Indien und Europa entstehen. Seit der Projekteröffnung im Juni 2016 ist viel passiert. Zunächst galt es, das Gebäude zu sanieren. Nach Abschluss der Bauarbeiten heißt es nun, dem Haus neues Leben einzuhauchen, um dauerhaft ein lebendiges Museum zu etablieren.Vor Ort werden die Geschicke von Jasmin Eppert gelenkt. Sie wurde im März 2016 nach Tranquebar entsendet, wo sie bis Frühjahr 2019 den gesamten Projektverlauf koordiniert.

Rekha Vijiyashankar  Die tamilische Fotografin Rekha Vijayashankar besuchte Tranquebar und das Ziegenbalghaus im Oktober 2017. Während ihres dreitägigen Aufenthaltes dokumentierte sie den Alltag im Museum und auf dem Ziegenbalgcampus. Zeitgleich stattfindende Filmarbeiten zum Museumsprojekt fing sie ebenfalls mit ihrer Kamera ein. Ihre Streifzüge durch die tamilische Kleinstadt bieten zudem Einblick in das Leben in Tranquebar, einem Ort, der trotz seiner lutherischen Prägung durch eine starke und vor allem friedliche Multireligiösität auffällt, der auch schon Ziegenbalg mit viel Aufgeschlossenheit begegnet war. Der Küstenort zieht durch seine idyllische Lage am Bengalischen Golf nicht nur Touristen aus nah und fern an. Das Meer ist auch Lebensgrundlage vieler Einheimischer. Die dokumentarische Fotoschau zeigt einen Auszug aus dem Besuch der Fotografin in der Stadt, mit der die Franckeschen Stiftungen schon vor über 300 Jahren eine enge Verbindung eingegangen sind, die in diesem internationalen Museumsprojekt entsprechend Ausdruck findet.
Rekha Vijayashankar ist Archivarin, Bibliothekarin und Fotografin am Freilichtmuseum DakshinaChitra in Chennai, der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu. Autodidaktisch eignete sie sich ihre fotografischen Kenntnisse an und wurde so zur offiziellen Museumsfotografien der Einrichtung.

Daten zur Veranstaltung

Einrichtung: Museum/ Ausstellungen | zur Einrichtung
Termin: 2. Februar bis 25. März 2018
Di-So 10-17 Uhr
Ort: Haus 1 - Historisches Waisenhaus (Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle (Saale)) | im interaktiven Lageplan anzeigen
Art der Veranstaltung: Ausstellung
Kosten: 6 Euro, erm. 4 Euro, Eintritt für Kinder bis 18 Jahre frei

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