Was »Bildung« hieß - was sie verhieß - und ob ihre Erneuerung vom Pazifik kommen kann - entfällt

Die Paul-Raabe-Vorlesung mit dem Publizisten und Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht wurde auf Sonnabend, den 3. Juli 2021 verschoben.

Blick in den Freylinghausen-Saal

Paul Raabes Aufbauwerk in den Franckeschen Stiftungen und seine Impulse  für die deutsche Kulturlandschaft sind beispiellos. Seit dem Jahr 2013 wird anlässlich seines Todestages, erst in Weimar, nun in Halle, eine hochkarätige geisteswissenschaftliche Festveranstaltung ihm zu Ehren ausgerichtet. Anliegen ist es, Raabes Andenken durch heutige philosophische Diskurse zu bewahren und Perspektiven zu eröffnen, mit einem offenen Blick Gegenwärtiges zu diskutieren. Dass dies anregend und geistreich in einem Vortrag des namhaften Romanisten Hans Ulrich Gumbrecht geschehen wird, ist verlässlich. Der im Silicon Valley lebende und unterrichtende Intellektuelle wird darüber nachdenken, was Bildung hieß – was sie verhieß – und ob ihre Erneuerung vom Pazifik kommen kann. Das Publikum reist aus der gesamten Bundesrepublik an, das Werk Raabes hat viele Spuren hinterlassen. Vertreter der Berliner Philharmoniker spenden musikalischen Glanz.

Aufgrund de coronabedingten Einschränkungen kann die Vorlesung in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Umso mehr freuen wir uns, dass Hans Ulrich Gumbrecht für das Jahr 2021 sein Kommen avisiert hat.