Viele fleißige Hände in der Kita Amos Comenius!


Ein großer Turm entsteht.
Die stolze Baumeisterin.
Der schwingende, klingende Bügel.
Was ist wohl zu hören?
Erst die Zutaten in eine Schüssel geben...
...und dann kräftig vermengen.
Und dann natürlich auch ausprobieren.
Viele bunte Schmetterlinge.
Picknick in der selbstgebauten Hütte.
Baumrinde fühlen
Hütte im Wald.
Wie sieht die Baumrinde wohl von Nahem aus?
Mehr Baumaterial wird herangetragen.

Letzte Woche haben die Kinder der Kita Amos Comenius wieder viele Dinge erlebt, erforscht und erfahren – dabei kommen natürlich immer die Hände zum Einsatz.

Weil alle Kinder wissen, wie wichtig das Händewaschen ist, haben die Meereskinder ihre eigene Knetseife hergestellt. Einfach einen Esslöffel farbiges Kinderduschbad mit zwei Esslöffeln Kartoffelstärke, etwas Öl und einer Prise Salz vermischen. Gegebenenfalls noch Stärke hinzufügen, bis man eine Kugel daraus formen kann, dann braucht es noch einen Tag Geduld, damit die selbstgemachte Seife trocknen kann und schon macht das Händewaschen noch mehr Spaß.

Die Himmelskinder haben mit ihren Händen tolle Konstrukte erschaffen. Aus eingeweichten Kichererbsen und Zahnstochern sind tolle Häuser und Türme entstanden. Man braucht viel Fingerspitzengefühl, um die kleinen Hölzchen mit den weichen Erbsen zu verbinden.
Auch bei ihrem dieswöchigen Experiment kamen die Finger zum Einsatz. Zwei Schnüre wurden um die Zeigefinger gewickelt, daran befestigten sie einen Kleiderbügel aus Metall. Die Finger wurden in die Ohren gesteckt und die Erzieherin schlug den Bügel an – ein tolles Klangerlebnis entstand.

Bei den Tierkindern wurden die Hände künstlerisch genutzt. Mit Fingerfarbe gestalteten sie bunte Schmetterlinge. Die Farbe auf den Händen zu spüren war eine tolle Sinneserfahrung für unsere Kleinsten.

Die Waldkinder machten ihrem Namen alle Ehre und nutzten das gute Wetter für einen Tagesausflug in den Wald. Hier konnten die flinken Hände gar nicht genug von den unterschiedlichen Naturmaterialien bekommen. So entstanden im Nu verschiedene Naturbilder, Namen wurden mit Stöcken gelegt und eine große Hütte wurde gebaut, in der anschließend sogar gepicknickt werden konnte.

In der Kita gaben sich die Kinder mit einem Erlebnistuch gegenseitig Halt, gemeinsam hielten sie das Tuch fest, während ein Kind darin schaukelte.

Auch diese Woche mussten sich die Kinder von zwei lieben Menschen verabschieden – So hatten der Praktikant der Himmelkinder, wie auch ein Kollege der ARWA bei den Meereskindern ihren letzten Tag. Mit Gesang und Tanz wurden die beiden verabschiedet.

 

Die Welt begreifen

»Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lernen Kinder hauptsächlich durch Imitation, Spiel und die Berührung von Objekten«, schrieb der weltbekannte Entwicklungspsychologe Jean Piaget, der 1980 verstarb. Dass sie dadurch fürs Leben lernen, belegt eine Langzeitstudie von WissenschaftlerInnen der Universität Florida. Demnach erzielen Kinder, die früh mit Bauklötzen hantieren, später bessere Ergebnisse in Mathematik. Andere Studien machen deutlich, wie eng die Verbindung zwischen Tastsinn und Lernprozessen auch nach dem sechsten Geburtstag noch ist. So begreifen SchülerInnen, die sich neu mit einem Thema wie Biologie beschäftigen, den Lernstoff tatsächlich besser, wenn sie entsprechenden physischen Stoff zum Greifen haben - wie beispielsweise das Modell einer pflanzlichen Zelle.

(Quelle: dasgehirn.info/wahrnehmen/fuehlen/die-welt-begreifen)