Eine neue Woche in der Kita Amos Comenius


Himmelskinder gestalten eine Wiese
Himmelskinder beim gestalten einer Wiese
Meereskinder beim Putzen
Meereskinder beim täglichen Morgenkreis
Meereskinder beim Garten aufräumen
Waldkinder haben eine Sandburg gebaut
Waldkinder helfen sich gegenseitig
Waldkinder waschen sich gegenseitig die Füße

Eine neue Woche voller Spaß und brodelnder Hitze, was tun wir nur in einer solchen Woche??? Hmm?
Na, die ErzieherInnen lassen sich doch für die Kids so einiges einfallen.

Dieses Mal ging es in der Kita Amos Comenius, rund ums Basteln und Experimentieren.

Die Himmelskinder haben Tamburine gebastelt und mit Papierblumen experimentiert.

Die Meereskinder aktualisieren täglich ihren Kalender auf Deutsch und auf Englisch.

Die Waldkinder haben gematscht und Sandburgen gebaut.

Die Tierkinder stecken weiterhin mitten in der Eingewöhnung und dennoch singen sie gerne Lieder und machen Fingerspiele wie – Guck mal diese Biene da, Meine Hände sind verschwunden, mit den Fingerchen….

Aber im Kindergarten werden die Kinder nicht nur von uns beschäftigt, nein sie lernen auch die Selbstständigkeit, und somit ihr Selbstvertrauen. Wie, wollen sie wissen? Dafür haben die ErzieherInnen ein bisschen was aufgeschrieben.

Bei den Himmelskindern zum Beispiel, kommen die Kinder an und gehen selbstständig in ihren Gruppenraum, nehmen ihr Handtuch aus dem Rucksack und waschen sich die Hände. Die Kinder achten selbstständig darauf, dass nur maximal vier Kinder im Bad sind. Ansonsten werden die Kinder, die zu viel darin sind, gleich darauf hingewiesen.

Bei den Meereskindern zum Beispiel, waschen sich die Kinder selbstständig mit dem Händewaschlied die Hände. Die neuen Piraten holen selbstständig ihr Bettzeug aus dem Fach und bemühen sich stets, es selbst zu beziehen. Die Kinder weisen die Erzieherinnen auch gern mal auf den täglichen Morgenkreis/Kalender hin. Sie fragen die ErzieherInnen, ob sie helfen können etwas von den Spielsachen in den Garten zu tragen.

Bei den Tierkindern ist die Selbstständigkeit vielleicht noch nicht so hoch wie in den anderen Gruppen, aber für die Küken und Frischlinge auch noch nicht so einfach. Dennoch legen sie Selbstständig ihren Rucksack in den Wagen wenn sie ankommen und holen ihn, wenn sie abgeholt werden. Sie fangen an aufzuräumen und sich auszuziehen.

Bei den Waldkindern gibt es auch so einiges, was die Kinder allein machen. Zum Beispiel dürfen sich die Waldkinder eigenständig mit den kleinen Gießkannen Wasser holen. Dabei achten sie selbst darauf, dass sie das Wasser nicht überlaufen lassen, um es nicht zu verschwenden. Neulich haben die Kinder gematscht. Die Großen haben den kleinen Kindern die Füße gewaschen und die Mädels den Jungs. Auf diese Idee kamen sie ganz von selbst. Das Wasser wird natürlich nicht nur zum Matschen genutzt. Die Kinder gießen damit auch gern die Blumen im Garten. Beim Spazierengehen haben die Großen akribisch auf die kleinen geachtet. Wenn jemand etwas nicht alleine hinbekommt, dann helfen sich die Kinder untereinander.

Im Allgemeinen gibt es in jeder Gruppe - außer bei den Tierkindern - einen Tischdienst. Der Tischdienst deckt den Tisch und räumt ihn wieder ab. Die Kinder wischen ihre Tische ab, sie fangen an den Müll zu trennen und machen ihre Betten selbst. Es gibt noch vieles mehr, was die Kinder alles allein machen, doch wenn wir das jetzt alles schreiben, wird das so einiges.

Wie fördern wir die Selbstständigkeit?

 

Warum ist Selbstständigkeit so wichtig?

auch hierfür gibt es viele Punkte, wir nennen Ihnen ein paar. Selbstständigkeit ist für das ganze Leben wichtig. Sie bringt die Kinder hoch hinaus, denn durch die Selbstständigkeit entwickeln die Kinder auch Selbstvertrauen. Sie lernen immer mehr, sich selbst besser Wahrzunehmen und sie haben Spaß an dem was sie können.

 

»Kinder lernen, gute Entscheidungen zu treffen, indem sie Entscheidungen treffen, nicht indem sie Vorschriften befolgen.«

(Alfie Kohn, »Liebe und Eigenständigkeit - Die Kunst bedingungsloser Elternschaft«)

Ihre ErzieherInnen der Kita Amos Comenius