Die Vorschulkinder der Kita Amos Comenius auf großer Fahrt


Mit dem Jäger auf Entdeckungstour im Wald.
Die Kinder konnten echte Tierfelle streicheln.
Ganz schön groß, so ein Geweih.
Ein kleiner Frosch wurde gefangen.
Klettern am Hang.
Viele fleißige Hände bereiten die Suppe vor.
Ob das für ein Lagerfeuer reicht?
Gemeinsam geht es viel schneller.
Genau zielen und Schuss!
Gleich geht es hinunter in den Röhrigschacht.
Wir kriechen durch den engen Schacht.
Barfuß durch den Bach.
Gut aufpassen, dass niemand verloren geht!
Hei Ho, Hei Ho, wir sind vergnügt und froh!

Da letztes Jahr aufgrund der Coronawelle leider keine Fahrt für die Vorschulkinder stattfinden konnte, freuten wir uns umso mehr, als die Bildungs- und Erholungsstätte Ahlsdorf uns jetzt zu einer dreitägigen Abschlussfahrt einlud.

Mit vollen Koffern starteten unsere Kinder montags mit dem Bus Richtung Ahlsdorf. Dort angekommen wurden die Zimmer inspiziert und die Sachen ausgepackt.

Dann ging es auch schon mit dem Förster in den Wald, in dem es viel über die verschiedenen Waldtiere zu lernen gab. So konnten echte Tierfelle und Geweihe angeschaut und befühlt werden. Ein klitzekleiner Frosch sorgte für Aufsehen.

Nach der spannenden Erkundung konnten die Kinder ihre Freizeit beim Spielen, Wippen, Tretautofahren oder fußballspielen genießen und wuchsen beim Klettern am Hang über sich hinaus.

Abends ließen sie den Tag mit einer Disco ausklingen.

Am Dienstag wurde der Vormittag mit Gemüse putzen und schnippeln verbracht, denn es gab selbstgemachte Suppe, die im Freien auf einem Ofen gekocht wurde. Dann musste natürlich auch noch Feuerholz für das abendliche Lagerfeuer gesammelt werden.

Dann wurden noch Kostüme für ein Fest zu Ehren der amerikanischen Ureinwohner gestaltet. Am Nachmittag wurde wieder groß gefeiert. Ponyreiten, Bogenschießen, Lagerfeuer mit Marshmallows Musik, Tanz und Trommeln – alles was dazugehört. Und natürlich ließen sich die Kinder ihre Suppe schmecken.

Am Mittwoch ging es tief unter die Erde im Röhrigschacht Wettelrode. Mit roten Helmen gesichert ging es 283m ins Erdreich hinunter. Hier gab es viel über die schwere und gefährliche Arbeit der Bergmänner zu erfahren und auch die Maschinen der Bergleute durften ausprobiert werden. Die Kinder krochen in einen Gang und riefen den Berggeist. Dann ging es unter lautem „Hei Ho!“-Gesang wieder an die Oberfläche.

Damit war die Fahrt leider schon wieder vorbei und es ging mit dem Bus zurück in die Heimat. An der Kita warteten die Eltern schon sehnsüchtig auf ihre Kinder und alle freuten sich über das Wiedersehen.

 

Wir freuen uns schon auf die Fahrt im nächsten Jahr,

eure Erzieherinnen der Kita Amos Comenius