Buchhandlung in den Franckeschen Stiftungen

Über uns
Eröffnung am 17. Februar 2020

Ein historischer Stich von Gottfried August Gründler zeigt die Gesamtansicht der Franckeschen Stiftungen. Zwei Engel fliegen darüber und tragen das Spruchband »Prospect des Waysen-Hauses zu Glaucha vor Halle«.

Im Jahr 1698 erhielt August Hermann Francke für seine Anstalten von dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. ein Gründungsprivileg mit der Erlaubnis, eine Buchhandlung anzulegen. Francke gab ihr den Namen Buchhandlung des Waisenhauses und machte sie zu einem integralen Bestandteil seines vielgliedrigen Bildungswerks.

1931 wurde der Buchhandelsbetrieb aus den Stiftungen ausgegliedert und seitdem als eigenständiger Geschäftsbetrieb fortgeführt. Nach wechselvoller Geschichte wurde er 1953 dem Volksbuchhandel der DDR angegliedert. In der Wendezeit verkaufte die Treuhand die Buchhandlung, die seitdem als Filiale der Lippertschen Buchhandlung & Hallesches Antiquariat GmbH firmierte und in den traditionellen Buchhandelsräumen der Franckeschen Stiftungen am Franckeplatz 5 ansässig war. Zum Jahresende 2019 beendeten die Franckeschen Stiftungen die Zusammenarbeit mit den jetzigen Geschäftsbetreibern.

Am traditionsreichen Buchhandelsstandort eröffnet ab 17. Februar 2020 eine Vollsortimentsbuchhandlung. Als engagierter und verlässlicher Partner für die Bibliotheken auf dem Gelände, für die Veranstaltungen der Franckeschen Stiftungen und ihrer Partner bringt er sich auf vielfältige Weise in das Geschehen auf dem Stiftungsgelände ein. Er macht sich die Idee vom Bildungskosmos Franckesche Stiftungen zu eigen und ist ein inspirierender Bücherort für Kinder, Eltern und Großeltern, für Studierende, Wissenschaftler oder einfach Neugierige.

SAVE THE DATE:

Am 19. Februar 2020 um 18.00 Uhr stellen wir in der Buchhandlung Nordamerika im 18. Jahrhundert mit den Augen der Halleschen Pastoren vor.

Seien Sie herzlich willkommen!