Betreiberwechsel in der Buchhandlung am Franckeplatz

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Der traditionsreiche Buchhandelsstandort bleibt bestehen und wird ab Januar 2020 weiterhin als Vollsortimentsbuchhandlung geführt.

Ein historischer Stich von Gottfried August Gründler zeigt die Gesamtansicht der Franckeschen Stiftungen. Zwei Engel fliegen darüber und tragen das Spruchband »Prospect des Waysen-Hauses zu Glaucha vor Halle«.

Im Jahr 1698 erhielt August Hermann Francke für seine Anstalten von dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. ein Gründungsprivileg mit der Erlaubnis, eine Buchhandlung anzulegen. Francke gab ihr den Namen Buchhandlung des Waisenhauses und machte sie zu einem integralen Bestandteil seines vielgliedrigen Bildungswerks.

1931 wurde der Buchhandelsbetrieb aus den Stiftungen ausgegliedert und seitdem als eigenständiger Geschäftsbetrieb fortgeführt. Nach wechselvoller Geschichte wurde er 1953 dem Volksbuchhandel der DDR angegliedert. In der Wendezeit verkaufte die Treuhand die Buchhandlung, die seitdem als Filiale der Lippertschen Buchhandlung & Hallesches Antiquariat GmbH firmierte und in den traditionellen Buchhandelsräumen der Franckeschen Stiftungen am Franckeplatz 5 ansässig ist. Zum Jahresende 2019 beenden die Franckeschen Stiftungen die Zusammenarbeit mit den jetzigen Geschäftsbetreibern. Der traditionsreiche Buchhandelsstandort bleibt bestehen und wird ab Januar 2020 weiterhin als Vollsortimentsbuchhandlung geführt.

Die Franckeschen Stiftungen wünschen sich an diesem Standort einen lebendigen Buchhandelsbetrieb. Als engagierter und verlässlicher Partner für die Bibliotheken auf dem Gelände, für die Veranstaltungen der Franckeschen Stiftungen und ihrer Partner bringt er sich auf vielfältige Weise in das Geschehen auf dem Stiftungsgelände ein. Er macht sich die Idee vom Bildungskosmos Franckesche Stiftungen zu eigen und ist ein inspirierender Bücherort für Kinder, Eltern und Großeltern, für Studierende, Wissenschaftler oder einfach Neugierige.

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