Auszeichnung für #meinehood_halle

Bildung
Der Bundespreis kooperative Stadt 2021 geht an Halle für das Jugendbeteiligungsprojekt
»meinehood_halle – Jugendliche verändern ihre Stadt«.

Koop.Stadt-Plakat vor dem #meinehood-Logo

#meinehood_halle hat einen Bundespreis gewonnen!

Das Projekt wurde initiiert von den Franckeschen Stiftungen. Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Halle und dem Fachbereich für Stadtentwicklung ermutigen wir Jugendliche dazu, kreativ an der Gestaltung ihres städtischen Lebensraums mitzuwirken. Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt unterstützte das Projekt 2020 finanziell.

Am Jugendprojekt #meinehood_halle hob die Jury des Bundespreises kooperative Stadt unter anderen die Organisation eines Wettbewerbs hervor, in dem Ideen für eine kinder- und jugendfreundliche Stadt entwickelt und anschließend in der Umsetzung begleitet wurden. Zu diesen Projekten gehörte unter anderem der Ausbau des Schulhofs des Lyonel-Feininger-Gymnasiums sowie der Aufbau eines selbstorganisierten Jugendzentrums.

Der Bundespreis rückt das zivilgesellschaftliche Engagement ins Blickfeld der Öffentlichkeit und unterstreicht die Bedeutung kreativer Stadtmacher. Vorbildliche Beispiele einer Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wurden am 4. Mai von einem Vertreter des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Bundespreis kooperative Stadt ausgezeichnet. Prämiert wurden Kommunen, die rechtliche, politische und institutionelle Instrumente etabliert haben, damit Vereine, Nachbarschaftsgruppen und soziokulturelle Akteure besser an Stadtentwicklung mitwirken können.

Als eine von insgesamt dreizehn Preisträgern ist die Stadt Halle (Saale) beim bundesweiten Wettbewerb mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet geworden. Die Stadt hatte sich mit dem Kompetenzzentrum »Freiraumbüro« und dem Jugendprojekt »meinehood_halle – Jugendliche verändern ihre Stadt« beworben. Der Preis wurde ausgelobt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden. Gesucht waren Kommunen ab 10.000 Einwohnern, die auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten. Bewerben konnten sich alle Kommunen mit laufenden sowie bereits umgesetzten Kooperationsprojekten der Stadtentwicklung.

Neben der Auszeichnung mit dem Label selbst und den Geldpreisen entsteht eine Publikation mit einer Übersicht über neue Instrumente der Kooperation. Diese wird Mitte September diesen Jahres veröffentlicht und kann kostenlos über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung bezogen werden.

Weitere Preisträger sind: Kiel, Mannheim, Aachen, Nürnberg, Berlin (Mitte), Dinslaken, Tübingen, Schwerte, Landau (Pfalz), Dessau-Roßlau, Wittenberge und Eltville am Rhein.