Action in der Kita Amos Comenius


Die Himmelskinder bauen einen Turm.
Ein Abschiedsbrief wird gestaltet.
Die Meereskinder im Sportraum schwungahft unterwegs.
Durch den bunten Tunnel.
Ringlein, Ringlein, du musst wandern.
Zauberblumen im Wasser
Das Experiment in vollem Gange.

Bei uns wird es nicht langweilig. Es geht drunter und drüber und das im guten Sinne.
Letzte Woche haben wir eine Kollegin der Zeitarbeitsfirma (ARWA) verabschiedet, sie hat uns oft unter die Arme gegriffen. Alle Kinder waren sehr traurig, denn sie haben sie sehr gern gemocht.

Aber wir hatten natürlich auch sehr schöne Momente.

Die Himmelskinder waren musikalisch. Die Wolken und Raketen haben gemeinschaftlich einen Turm gebaut, der höher als der der Erzieherin sein musste. Somit wurde mit viel Spaß das Mengenverständnis etwas trainiert.
Außerdem wurden Abschiedsbilder für unseren Praktikanten gemalt, dessen Zeit leider auch vorbei ist.

Die Meereskinder haben das schlechte Wetter genutzt, um im Sportraum mit dem Schwungtuch zu spielen und über Hindernisse zu klettern.

Die Waldkinder waren sehr musikalisch und sportlich. Sie haben einen großen Kreis gebildet und sollten einen großen Reifen möglichst ohne Bodenkontakt von Hand zu Hand weitergeben. Das war gar nicht so einfach, aber die Kinder haben die Aufgabe gut gemeistert.
Mit einem kleinen Reifen haben sich die Kinder verknotet und entknotet, was auch gar nicht so einfach ist; aber viel Freude macht.

Bei Farbexperimenten kann man staunen. Beim Experiment »Farbe ziehen« werden Taschentücher in Gläser mit farbigem Wasser gehalten und in einem Glas zusammengeführt. Dann können die Kinder sehen, wie eine neue Farbe entsteht.

 

Warum machen wir Mengen schon im Kindergarten?

Es gibt viele gute Gründe für ErzieherInnen, früh Mathematik in ihren Arbeitsalltag und in das Spielen und Lernen mit den Kindern einzubeziehen.

1. Kinder haben von sich aus ein großes Interesse und viel Freude an Mathematik mit ihren verschiedenen mathematischen Themengebieten. Die Kinder lieben es, Dinge nach Farben oder Formen, nach Größe und Art zu sortieren. Sie probieren aus, wie viel Saft in ein Glas passt – meist weniger, als sie denken. Sie zählen alles Mögliche, wie z. B. die Erbsen auf dem Teller, die Kartoffeln, die zuvor in mehrere Teile geschnitten wurden, die Teller und das Besteck . Auch mit dem eigenen Körper werden mathematische Erkenntnisse gewonnen. Körperteile lassen sich zählen, messen und vergleichen. Finger und Füße hinterlassen z. B. unterschiedliche Abdrücke.

2. Die Entwicklung mathematischer Kompetenzen ist ein wichtiger Bestandteil der kognitiven Entwicklung von Kindern. Mit Zahlen und Zählen, Vergleichen und Messen erschließen sie sich ihre Lebenswelt und lernen jeden Tag unbewusst dazu.