1000 Selbstzeugnisse aus dem Stiftungsarchiv digital verfügbar

Wissenschaft
Im Rahmen des DFG-Projekts »Erschließung und Digitalisierung von Selbstzeugnissen der Frühen Neuzeit aus dem Archiv der Franckeschen Stiftungen« wurden nach knapp zweijähriger Projektlaufzeit bereits 1.000 Quellen digitalisiert und erschlossen.

Ausschnitt aus dem handschriftlichen Schreibkalender von Heinrich Julius Elers

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit April 2018 geförderten Projekts »Erschließung und Digitalisierung von Selbstzeugnissen der Frühen Neuzeit aus dem Archiv der Franckeschen Stiftungen« sind bereits 1.000 Selbstzeugnisse in den Digitalen Sammlungen des Studienzentrums verfügbar, darunter 569 Tagebücher und 286 Reisetagebücher und Reiseberichte, 15 Schreibkalender und 13 Autobiographien. Die Mehrzahl der Quellen entstammt dem Missionsarchiv; sie wurden von den Missionaren aus Indien bzw. von den Pastoren aus Pennsylvania und Georgia nach Halle gesandt. Die Autobiographien und Schreibkalender liegen auch transkribiert vor und können damit stichwortartig durchsucht werden. Eine Übersicht über die im Projektverlauf bereits transkribierten Quellen findet sich auf der Projektseite »Selbstzeugnisse« in den Digitalen Sammlungen.

In der noch verbleibenden Projektlaufzeit sollen noch die im Archiv der Franckeschen Stiftungen überlieferten Lebensläufe, etwa 500 Dokumente, digitalisiert, erschlossen und zum Teil auch transkribiert werden. Zudem ist ein Projekt begleitender Workshop für November 2020 in Planung.