Aktuelle Informationen für die Franckeschen Stiftungen zum Corona-Virus

Die Franckeschen Stiftungen folgen den Bemühungen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen.

25. Mai 2022

Mit Ablauf des 25. Mai 2022 tritt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung außer Kraft. Für die Abläufe in den Franckeschen Stiftungen bedeutet dies Folgendes:

  • Die Maskenpflicht auf den Verkehrswegen weicht einer Empfehlung, dort weiterhin Masken zu tragen. Masken werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt.
  • Es wird empfohlen, bei gemeinsamen Sitzungen weiterhin große Räume zu nutzen und regelmäßig zu lüften.
  • Die Regelungen zum mobilen Arbeiten gelten weiterhin.
  • Die Vorschrift der regelmäßigen Testungen entfällt, Selbsttests können nicht mehr zur Verfügung gestellt werden.

Damit Ansteckungen bei der Arbeit vermieden werden, müssen MitarbeiterInnen mit Symptomen, die auf eine COVID-19-Infektion hindeuten können, einen Corona- Schnelltest vornehmen.  Laut der geltenden Allgemeinverfügung der Stadt Halle begeben sich positiv Getestete eigenständig in eine 5-tägige Quarantäne und bestätigen das Schnelltestergebnis durch eine PCR-Kontrolltestung. Sollte nach Ende der Quarantäne noch kein negatives Testergebnis vorliegen, bleiben die betroffenen MitarbeiterInnen bitte im Mobilen Arbeiten, bis ein negatives Testergebnis vorliegt (Schnelltest ist ausreichend).

Bitte beachten Sie in den Kitas und im Hort: Aufgrund des aktuellen Erlasses des Landes Sachsen-Anhalt gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort weiterhin die 3G-Regel.

Allgemeine Informationen und Regelungen in alphabetischer Reihenfolge

Wirkt die Impfung zu 60%, 80% oder gar nicht? Gibt es einen »guten« Impfstoff? Muss ich mich impfen lassen?

Alle Fragen rund um das Impfen beantwortet zuverlässig und auf der Basis der aktuellen Datenlage das Robert Koch-Institut (RKI). Die Stadt Halle veröffentlicht tagesaktuell, an welchen Orten Impfungen auch ohne Termin möglich sind.

Wir appelieren an Sie: Lassen Sie sich impfen. Schützen Sie damit unser normales Leben und diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder trotz Impfung aufgrund ihrer Vorerkrankungen von einem schweren Verlauf der Krankheit betroffen wären.

Falls Sie Ihre Kinder wegen Covid-19 bedingter Schließungen von Schulen oder Kindertageseinrichtungen zu Hause betreuen müssen, gelten für Beschäftigte der Franckeschen Stiftungen folgende Freistellungsmöglichkeiten:

Die bisherigen Freistellungsmöglichkeiten sind zum 19.03.2022 ausgelaufen, wurden aber für die Zeit bis zum 23.09.2022 teilweise verlängert oder modifiziert. Nach einer Information der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt gelten ab sofort folgende Regelungen.


1. zusätzliche Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld für gesetzlich Krankenversicherte  

Für das Jahr 2022 besteht für gesetzlich Krankenversicherte, deren Kind ebenfalls gesetzlich krankenversichert ist, das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist weiterhin für jedes Kind längstens für 30 Arbeitstage und für alleinerziehende Versicherte längstens für 60 Arbeitstage ein Anspruch auf Kinderkrankengeld. Der Anspruch besteht insgesamt für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte für nicht mehr als 130 Arbeitstage. Der Anspruch besteht bis zumAblauf des 23. September 2022 auch dann, wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes

  • vorübergehend geschlossen werden oder
  • deren Betreten, auch auf Grund einer Absonderung, untersagt wird oder
  • wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder
  • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder
  • der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder
  • das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Krankenkasse. Die Krankenkassen haben dazu ein Antragsverfahren und entsprechende Antragsformulare entwickelt. Teilweise können diese auf der jeweiligen Webseite der Krankenkasse eingesehen bzw. heruntergeladen werden. In manchen Fällen geht das möglicherweise nur für angemeldete Benutzer. Bei Detailfragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Freistellung eventuell entsprechende Nachweise über die Berechtigung zur pandemiebedingten Inanspruchnahme der Kinderkrankentage vorlegen müssen.

Im Fall der Inanspruchnahme der Kinderkrankentage legen Sie bitte der Personalabteilung einen geeigneten Nachweis darüber vor.


2. tarifliche Freistellungsmöglichkeiten im Falle eines fehlenden Anspruchs auf Kinderkrankengeld

Beschäftigte ohne Anspruch auf Kinderkrankengeld für jedes Kind, das das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, können zusätzlich zu dem tariflichen Anspruch von vier Tagen bezahlter Arbeitsbefreiung nach § 29 TV-L, bis zu 20 weitere Arbeitstage, Alleinerziehende für jedes Kind bis zu 40 weitere Arbeitstage, unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt werden. Bei mehreren Kindern besteht dieser pandemiebedingte zusätzliche Anspruch für nicht mehr als 44 Arbeitstage bzw. bei Alleinerziehenden für nicht mehr als 91 Arbeitstage.

Dieser übertarifliche Anspruch besteht bis zum Ablauf des 23. September 2022 auch dann, wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes

  • vorübergehend geschlossen werden oder
  • deren Betreten, auch auf Grund einer Absonderung, untersagt wird oder
  • wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder
  • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder
  • der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder
  • das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.

Für die Inanspruchnahme der Freistellung muss, wie bisher, ein geeigneter Nachweis über den jeweiligen Tatbestand vorgelegt werden und der / die Beschäftigte muss versichern, dass keine andere Betreuungspetrrson zur Verfügung steht.

Vor einer bezahlten Freistellung im oben beschriebenen Sinne müssen zunächst positive Arbeitssalden (Mehrarbeits- und Überstunden, Resturlaub) abgebaut werden.

Zu beachten ist auch, dass vor Gewährung einer bezahlten Freistellung zunächst auch die Möglichkeit der Heimarbeit / Telearbeit zu prüfen und vorranging in Anspruch zu nehmen ist.

Wurde für einen Zeitraum für den ein Antrag auf bezahlte Freistellung gestellt wird bereits Erholungsurlab bewillig, dann kann der bewilligte Erholungsurlaub, laut gängiger Rechtsprechung, nicht in diese Freistellung umgewandelt werden.

Zu allen Fragen über diese Freistellungsregelungen und zur Antragstellung können Sie sich gern an die Personalabteilung wenden.

Was tue ich bei einem positiven Testergebnis?

Seit dem 7. Mai 2022 gilt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Halle.  Mit der Neuregelung werden die bisherigen Quarantäne- und Isolationsregeln an die neuen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts angepasst. Dies bedeutet unter anderem:

  • Die Isolationszeit für positiv Getestete wird verkürzt. Sie müssen nur noch 5 Tage in Quarantäne.
  • Sollte nach Ende der Quarantäne noch kein negatives Testergebnis vorliegen, bleiben die betroffenen MitarbeiterInnen bitte im Mobilen Arbeiten, bis ein negatives Testergebnis vorliegt (Schnelltest ist ausreichend).
  • Für enge Kontaktpersonen gilt keine Quarantäne-Pflicht mehr. Es gilt aber die Empfehlung, dass sich die Betroffenen regelmäßig selbst täglich testen und ihre eigenen Kontakte reduzieren.

Den gesamten Text der Allgemeinverfügung finden Sie auf der Seite der Stadt Halle.

Erfreulicherweise entspannt sich die Corona-Situation allenthalben und die weitreichenden Lockerungen der letzten Zeit haben sich nicht negativ bemerkbar gemacht. Mit Ablauf des 25. Mai 2022 tritt nun auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung außer Kraft. Für die Abläufe in den Franckeschen Stiftungen bedeutet dies Folgendes:

  • In den Abteilungen gelten die in den Hygieneplänen festgelegten Schutzmaßnahmen.
  • In den Kindertageseinrichtungen (Kitas und Hort) hat das Land Sachsen-Anhalt die 3G-Regel am Arbeitsplatz für MitarbeiterInnen festgelegt. 
  • Die Maskenpflicht auf den Verkehrswegen weicht einer Empfehlung, dort weiterhin Masken zu tragen. Masken werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt.
  • Es wird empfohlen, bei gemeinsamen Sitzungen weiterhin große Räume zu nutzen und regelmäßig zu lüften.
  • Die Regelungen zum mobilen Arbeiten gelten weiterhin.
  • Die Vorschrift der regelmäßigen Testungen entfällt, Selbsttests können nicht mehr zur Verfügung gestellt werden.
  • Damit Ansteckungen bei der Arbeit vermieden werden, müssen MitarbeiterInnen mit Symptomen, die auf eine COVID-19-Infektion hindeuten können, einen Corona- Schnelltest vornehmen.  Laut der geltenden Allgemeinverfügung der Stadt Halle begeben sich positiv Getestete eigenständig in eine 5-tägige Quarantäne und bestätigen das Schnelltestergebnis durch eine PCR-Kontrolltestung. Sollte nach Ende der Quarantäne noch kein negatives Testergebnis vorliegen, bleiben die betroffenen MitarbeiterInnen bitte im Mobilen Arbeiten, bis ein negatives Testergebnis vorliegt (Schnelltest ist ausreichend).

Über die Risiken einer Corona-Erkrankung informiert umfassend, anschaulich und immer aktuell die Webseite »Zusammen gegen Corona« des Bundesministeriums für Gesundheit, des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Hier finden Sie unter anderem sowohl den aktuellen Informationsstand zur Long-Covid-Erkrankung als auch Berichte von Erkrankten #IchHatteCorona. Die Webseite bietet auch auf allen gängigen Social-Media-Kanälen umfassende Informationen.  

Wichtige Links

Informationen der Stadt Halle, des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundes zur Pandemie: