Aktuelle Informationen für die Franckeschen Stiftungen zum Corona-Virus

Die Franckeschen Stiftungen folgen den Bemühungen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen.

15. Februar 2021

Entsprechend dem aktuellen Beschluss des Bundes und der Länder verlängert Sachsen-Anhalt mit der 4. Verordnung zur Änderung der 9. Eindämmungsverordnung den Lockdown bis zum 10. März 2021.

  • Alle öffentlichen Bereiche der Franckeschen Stiftungen (Ausstellungen und Veranstaltungen aller Abteilungen, Lesesaal des Studienzentrums, Infozentrum) bleiben weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen.
  • Die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Krokoseum, TiQ) führen ihr angepasstes Angebot unter strenger Einhaltung der AHA-Regeln weiter.
  • Die Kindertageseinrichtungen können ab dem 1. März 2021 in den eingeschränkten Regelbetrieb übergehen, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Sobald die entsprechenden Regelungen seitens das Landes getroffen wurden, werden wir Sie hier darüber informieren. 

Weiterhin gilt:

Alle MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen wurden mit FFP-2 Masken ausgestattet, die Sie am Arbeitsplatz tragen, wenn Sie den Abstand von 1,50m nicht einhalten können. Das gilt in erster Linie für die Flure und Verkehrswege. Die Verwendung eines selbstgenähten Mund-Nasen-Schutzes ist am Arbeitsplatz nicht mehr zulässig. Sogenannte OP-Masken dürfen an Stelle der FFP-2 Masken getragen werden. 

In den Sozial-, Gemeinschafts- und Sitzungsräumen ohne Raumaufteilung gilt nach der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wieder die Regel, dass sich auf 10qm nur eine Person aufhalten darf. Bitte versehen Sie die entsprechenden Räume mit einem Hinweis an den Türen, der eindeutig die maximale Raumbelegung abbildet.  

Bitte achten Sie auch auf regelmäßiges Lüften der Räume:

  • Büroräume werden stündlich für jeweils 3–5 Minuten mit weit geöffnetem Fenster gelüftet. Versuchen Sie hierbei gelegentlich (falls möglich) einen Durchzug mit dem gegenüberliegenden Raum zu erlangen, damit auch der Flur ausreichend gelüftet wird.
  • Während Besprechungen muss der Raum alle 20 Minuten für ca. 3–5 Minuten und am Ende noch einmal für ca. 10 Minuten gelüftet werden.
  • Vor und nach dem Essen lüften Sie bitte die Pausenräume für 5-10 Minuten.


Der Krisenstab hält angesichts der dringenden Notwendigkeit, die Infektionszahlen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu reduzieren, an den Regelungen zur intensiven Nutzung der mobilen Arbeiten fest. Die Franckeschen Stiftungen wollen aktiv daran mitwirken, physische Kontakte zu reduzieren und Mobilität einzuschränken, denn nur so können Infektionen wirksam verhindert werden.

Im Fall einer Quarantäne bitten wir die betroffenen MitarbeiterInnen, sich umgehend bei der Personalverwaltung zu melden und auch die vom Gesundheitsamt erteilte Bescheinigung über die Quarantäne unverzüglich dort einzureichen. Sprechen Sie im Fall einer Quarantäne ohne Krankenschein mit Ihrem/r Vorgesetzten ab, ob es sinnvoll und angebracht ist, die Arbeit zu Hause fortzusetzen.  

MitarbeiterInnen mit Kindern, die Anspruch auf Notbetreuung haben, erhalten die Unterschrift in der Personalverwaltung.

01. Februar 2021

Mit der dritten Eindämmungsverordnung der Stadt Halle ändern sich ab sofort die Rahmenbedingungen der Quarantäne und der Verdachtsquarantäne für Kohorten. 

Ab dem 1. Februar bis einschließlich 28. Februar 2021 gilt, dass sich enge Kontaktpersonenvon Infizierten direkt selbstständig in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Enge Kontaktpersonen von Infizierten sind diejenigen, die mehr als 15 Min mit weniger als 1,5m Abstand Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person gehabt haben (Kontaktgruppe I laut Robert Koch-Institut).

Treffen alle Bedingungen der Kontaktgruppe I zu, begeben sich MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen unverzüglich in häusliche Quarantäne und informieren die Personalabteilung sowie die Vorgesetzten und das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt stellt auf Anfrage eine Bescheinigung aus, die nach Erhalt an die Personalabteilung geschickt werden muss. Liegt keine Krankschreibung vor, besprechen MitarbeiterInnen mit den Vorgesetzten die Möglichkeit der mobilen Arbeit.

Tritt in einer Kohorte ein Infektionsfall auf, begeben sich die Mitglieder ab dem Tag der Testung in eine 14-tägige Quarantäne. Die Eltern und ErzieherInnen der betroffenen Kohorte werden von den Einrichtungsleiterinnen unverzüglich nach Bekanntwerden einer SARS-CoV-2-Erkrankung in der Kohorte informiert. Treten bei Mitgliedern der Kohorte  Symptome auf, müssen alle im Haushalt Lebenden ebenfalls in Quarantäne. Treten keine Symptome auf, erfolgt nach 14 Tagen der Verdachtsquarantäne ein Antigen-Schnelltest durch den Fachbereich Gesundheit in der Gemeinschaftseinrichtung.

FAQ in alphabetischer Reihenfolge

Informationen zur Freistellung wegen Kinderbetreuung

Falls Sie Ihre Kinder wegen Covid-19 bedingter Schließungen von Schulen oder Kindertageseinrichtungen zu Hause betreuen müssen, gelten für Beschäftigte der Franckeschen Stiftungen folgende Freistellungsmöglichkeiten:

1. tarifliche Freistellungsregelungen

Das Land Sachsen-Anhalt hat die schon im Jahr 2020 geltenden Freistellungsregelungen für Eltern bei Covid-19 bedingten Schließungen von Schulen oder Kindertageseinrichtungen mit Wirkung zum 11. Januar 2021 nochmals aktualisiert. Dabei wurden in der Hauptsache die Schließungstatbestände, unter denen eine bezahlte Freistellung möglich ist, etwas erweitert.

Insgesamt gelten folgende Regelungen. (Die nachfolgenden Ausführungen zu den Regelungsdetails sind einem Schnellbrief des Ministeriums für Finanzen des Landes Sachsen Anhalt vom 08.01.2021 teilweise wörtlich entnommen worden):

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen oder Kindertageseinrichtungen, infolge von COVID-19 geschlossen oder von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert oder wird die Präsenzpflicht aufgehoben bzw. eine andere vergleichbare Maßnahme getroffen, können beschäftigte Eltern unter nachfolgenden Voraussetzungen eine bezahlte Freistellung von bis zu 34 Arbeitstagen bzw. 67 Arbeitstagen für Alleinerziehende in Anspruch nehmen.

  1. die von der Schließung betroffenen Kinder haben das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder sind behindert und auf Hilfe angewiesen.
  2. die Schließung der vorgenannten Einrichtungen erfolgt außerhalb der regulären Schul- oder Betriebsferien bzw. der geplanten Schließzeiten
  3. Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung liegen nicht vor (bitte nachweisen)
  4. ein geeigneter Nachweis über die Schließung liegt vor und
  5. der/die Beschäftigte versichert, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht

Das gilt auch, wenn es sich nicht um  die Schließung der gesamten Gemeinschaftseinrichtung, sondern um die Quarantäne einzelner Gruppen oder Klassen handelt oder individuelle Bescheide der Gesundheitsämter über die Anordnung einer Absonderung ergehen.

Bitte beachten Sie, dass auf die oben genannten Freistellungstage auch die bereits im Jahr 2020 gewährten Freistellungstage angerechnet werden. Außerdem müssen vor einer bezahlten Freistellung im oben beschriebenen Sinne zunächst positive Arbeitssalden (Mehrarbeits- und Überstunden) abgebaut werden.

Zu beachten ist auch, dass vor Gewährung einer bezahlten Freistellung zunächst die Möglichkeit der Heimarbeit zu prüfen und vorranging in Anspruch zu nehmen ist.

Wurde für einen Zeitraum für den ein Antrag auf bezahlte Freistellung gestellt wird bereits Erholungsurlab bewillig, dann kann der bewilligte Erholungsurlaub, laut gängiger Rechtsprechung, nicht in diese Freistellung umgewandelt werden.

Zu allen Fragen über diese Freistellungsregelungen und zur Antragstellung können Sie sich gern an die Personalabteilung wenden.

2. zusätzliche Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld

Neben bzw. zusätzlich der oben beschriebenen tariflichen Freistellung gibt es für gesetzlich versicherte Eltern auch noch die Möglichkeit, für eine Freistellung Kinderkrankentage zu nutzen. Die Bundesregierung hat dazu im Januar 2021 eine entsprechende Regelung beschlossen, nach der auch die Anzahl der Kinderkrankentage erhöht wurde. Für Kinder die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhöht sich die Anzahl der Kinderkrankentage auf 20 Tage pro Elternteil und 40 Tage für Alleinerziehende. Außerdem haben Eltern nicht mehr nicht nur bei Krankheit des Kindes Anspruch auf Kinderkrankengeld, sondern auch bei pandemiebedingter Schließung der Kita oder Schule, ausgesetztem Präsenzunterricht oder wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt ist oder eine Empfehlung von behördlicher Seite vorliegt, die Kinderbetreuung nicht wahrzunehmen. Auch Eltern, die prinzipiell zu Hause arbeiten könnten, das aber nicht mit der Kinderbetreuung vereinbaren können, haben einen Anspruch auf Kinderkrankentage.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Krankenkasse. Die meisten Krankenkassen haben dazu bereits ein Antragsverfahren und entsprechende Antragsformulare entwickelt. Teilweise können diese auf der jeweiligen Webseite der Krankenkasse eingesehen bzw. heruntergeladen werden. In manchen Fällen geht das möglicherweise nur für angemeldete Benutzer. Bei Detailfragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse.

Bitte beachten Sie, dass Sie auch für diese Form der Freistellung eventuell entsprechende Nachweise über die Berechtigung zur pandemiebedingten Inanspruchnahme der Kinderkrankentage vorlegen müssen.

Im Fall der Inanspruchnahme der Kinderkrankentage legen Sie bitte der Personalabteilung einen geeigneten Nachweis darüber vor.

Für privat Krankenversicherte Eltern besteht die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach §56 Absatz 1a Infektionsschutzgesetz. Die Voraussetzungen für die Gewährung einer solchen Verdienstausfallentschädigung bestimmen sich im Wesentlichen nach den gleichen Festlegungen wie für die vorgenannten Freistellungsregelungen.

Die Personalabteilung benötigt auch hier Nachweise entsprechend der Punkte 1 bis 5 aus der tariflichen Freistellung.

Die Verdienstausfallentschädigung kann für einen Zeitraum von 10 Wochen bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende gezahlt werden.

Die Antragstellung erfolgt an das Landesverwaltungsamt. Der Antrag kann online gestellt werden oder durch ein heruntergeladenes  Antragsformular.

Da der Arbeitgeber bis zu 6 Wochen zur Vorauszahlung verpflichtet ist, muss der/die Beschäftigte hier nur für die Zeit nach dem Ende der 6-Wochen-Frist die Verdienstausfallentschädigung selbst beantragen.

 

Wichtige Links

Informationen der Stadt Halle und des Landes Sachsen-Anhalt zur Pandemie: