Aktuelle Informationen für die Franckeschen Stiftungen zum Corona-Virus

Die Franckeschen Stiftungen folgen den Bemühungen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus. Deshalb werden zunächst bis 19. April 2020 die öffentlichen Einrichtungen der Franckeschen Stiftungen,

die Kindertagesstätten der Franckeschen Stiftungen (August Hermann Francke, Amos Comenius und das Montessori Kinderhaus),
der Kinderhort August Hermann Francke,
das Kinderkreativzentrum Krokoseum,
das Familienkompetenzzentrum,
der Pflanzgarten,
alle Ausstellungen im Historischen Waisenhaus mit der Kunst- und Naturalienkammer,
die Kulissenbibliothek und
der Lesesaal im Studienzentrum

geschlossen bleiben.

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind in diesem Zeitraum abgesagt. Das betrifft auch das museumspädagogische Angebot und die im Vorfeld gebuchten Führungen.

Auf unserer Webseite werden wir Sie laufend über die aktuellen Neuigkeiten informieren. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei!

aktuelle Informationen

30. März 2020

Lohnfortzahlung für MitarbeiterInnen mit Kindern unter 12 Jahren

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen, infolge von COVID-19 geschlossen, besteht für Eltern die Möglichkeit, dass das Fernbleiben vom Dienst über die bereits gewährten bis zu 10 Arbeitstage (bei einer Fünf-Tage-Woche) hinaus für weitere 20 Arbeitstage entschuldigt und die Vergütung weitergezahlt wird. Weitere Informationen dazu siehe unten im Bereich FAQ auf dieser Webseite.

27. März 2020

Liebe Eltern,

wie alle Kitas bieten wir auch in den Kindertageseinrichtungen der Franckeschen Stiftungen die Möglichkeit einer Notbetreuung unter den behördlich festgelegten und unten auf dieser Seite beschriebenen Voraussetzungen an. Gleichzeitig schließen wir uns dem Appell des Oberbürgermeisters der Stadt Halle an und bitten Sie eindringlich, diese Möglichkeit nur im tatsächlichen Notfall zu nutzen. Das dient der Gesundheit aller: Ihrer eigenen, der Ihrer Kinder und nicht zuletzt der unserer sehr engagierten MitarbeiterInnen und ihrer Familien. Helfen Sie uns, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

Ihre Franckeschen Stiftungen

25. März 2020

Notbetreuung in den Kindereinrichtungen
Mit der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt haben sich die Voraussetzungen für die Notbetreuung in den Kitas geändert. Für einen Anspruch auf Notbetreuung ist es jetzt ausreichend, wenn ein Elternteil in der medizinischen, veterinärmedizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unternehmen und Unterstützungsbereiche, der Altenpflege, der ambulanten Pflegedienste, der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe tätig ist. Dann kann für Kinder bis zwölf Jahre ein Platz in Kita, Schule oder Hort in Anspruch genommen werden. Für andere Familien gilt wie bisher: Notbetreuung ist möglich, wenn beide Erziehungsberechtigten zur Gruppe der im Bereich der kritischen Infrastruktur tätigen, unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehören.

Erstattung der Kita-Beiträge
Nach der Entscheidung der Stadt Halle, die Kitabeiträge zu erstatten, können wir Ihnen nun auch die Möglichkeit einräumen, auf die Beitragszahlung für den Monat April zu verzichten.

Die Rückerstattung der Beiträge für den Monat März und eventuell noch gezahlte Beiträge für den Monat April erfolgt nach dem Ende der Schließung. Es wird dann eine taggenaue Berechnung vorgenommen. Die Rückerstattung erfolgt automatisch, dazu bedarf es keines gesonderten Antrages. Aufgrund der Vielzahl der Fälle wird die Abarbeitung jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, wofür wir schon jetzt um Verständnis bitten.

23. März 2020

Das Land Sachsen-Anhalt hat am 22. März 2020 eine Allgemeinverfügung zur aktuellen Lage in Kraft gesetzt. Ab sofort gilt: wo immer möglich sollte ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5Metern eingehalten werden.

Wie sich diese Distanz auf die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 auswirken kann, zeigt eine Simulation. Bewegt sich nur jeder Fünfte von uns und hält dabei die Abstandsregel ein, kann die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so niedrig gehalten werden, dass das Gesundheitssystem eine stabile Versorgung gewährleisten kann. Jede/r zählt, helfen Sie mit!

Verhalten beim umfangreichen Kontaktverbot

  • Trotz des aktuell geltenden umfangreichen Kontaktverbots können ArbeitnehmerInnen weiterhin zur Arbeit kommen.
  • Sie erhalten dafür über das Sekretariat des Direktors Bescheinigungen, für weitere Infos sprechen Sie gerne Ihre AbteilungsleiterInnen an.
  • Die bereits getroffenen Regelungen zum Home-Office, zum Abbau von Überstunden und Resturlaubstagen bleiben bestehen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Ihre AbteilungsleiterInnen.

Bitte verlieren Sie sich gegenseitig nicht aus den Augen. Nicht jedem/jeder fällt diese Situation leicht. Behalten Sie sich gegenseitig im Blick, wer braucht vielleicht Unterstützung, wer ist alleine oder zählt zur Risikogruppe?

Der Stiftungspfarrer Friedrich Wegner bietet unter der Telefonnummer 0177 6336314 den MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen Gespräche an. Alle Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.

20. März 2020

Der Krisenstab ist während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle unter der Zentrale 0345 2127 400 zu erreichen. Außerhalb der Öffnungszeiten ist wie gewohnt die Rufbereitschaft Ansprechpartner in dringenden, die Liegenschaften betreffenden Angelegenheiten. Zu allen anderen Fragen halten Sie sich über die Webseite informiert, eine Aktualisierung erfolgt auch am Wochenende.

Personalratswahl
Bitte vergessen Sie bei all dem Trubel nicht, dass die Wahl des Personalrats noch läuft und beteiligen Sie sich!

Erreichbarkeit der Kitas
Die Kindereinrichtungen sind Montag bis Freitag 9:00-12:00 Uhr telefonisch erreichbar. Anfragen können Sie auch per E-Mail stellen.

Erstattung Kitabeiträge
Die Stadt Halle (Saale) hat angekündigt, dass eine Erstattung der Kitabetreuung erfolgen kann, wenn klar ist wie lange die Betreuung nicht in Anspruch genommen wurde. Über das Verfahren dazu informieren wir an dieser Stelle. Bitte sehen Sie von Nachfragen dazu ab.

FAQ in alphabetischer Reihenfolge

Auskünfte zu Corona-Verdachtsfällen

Die Prüfungen von Verdachtsfällen und die daraus folgenden Maßnahmen liegen ausschließlich beim Gesundheitsamt der Stadt Halle. Das Gesundheitsamt informiert alle Betroffenen umgehend. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Auskünfte zu eventuellen Fällen geben können.

Hinweise für potentiell Erkrankte und Rückkehrer aus Risikoregionen oder besonders betroffenen Gebieten in Deutschland

Laut Allgemeinverfügung der Stadt Halle zur Anordnung von Quarantäne-Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 vom 27. März 2020 gilt ab sofort:

1. Für Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Halle (Saale) sowie Personen, die sich im Stadtgebiet Halle (Saale) aufhalten,
a) die sich innerhalb der letzten 14 Tage außerhalb der Bundesrepublik Deutschland
aufgehalten haben,
b) die innerhalb der letzten 14 Tage in engem Kontakt mit einem Corona-Infizierten (z. B.
mindestens 15 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 2 Metern oder
sehr engem Kontakt für einen kürzeren Zeitraum) standen,
c) die mit Personen gemäß Buchstabe a) und Buchstabe b) im Zeitraum der letzten 14 Tage
zeitweise oder permanent in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben oder noch leben,
d) bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch bestätigt wurde,
wird eine Absonderung für die Dauer von 14 Tagen in Form einer häuslichen Quarantäne
angeordnet.

Die Personen sind während der Absonderung in häuslicher Quarantäne verpflichtet, sich
ausschließlich in ihrer Wohnung bzw. auf ausschließlich von ihnen selbst genutzten Bereichen
ihres Wohngrundstückes aufzuhalten.

Die Absonderung beginnt
im Fall der Ziffer 1 Buchstabe a) unverzüglich ab dem Zeitpunkt des Eintritts in das deutsche
Staatsgebiet;
in den Fällen der Ziffer 1 Buchstabe b) oder c) beginnt die Absonderung unverzüglich ab dem
Zeitpunkt der letzten Kontaktsituation.
Im Fall der Ziffer 1 Buchstabe d) beginnt die Absonderung unverzüglich ab Kenntnis der
betroffenen Person über die labordiagnostische Bestätigung einer Infektion.

2. Schülerinnen und Schülern sowie Kindern bis zur Einschulung, die zu den Personen gehören, auf welche die Ziffer 1 Buchstaben a-d Anwendung findet, ist zudem untersagt, in diesem Zeitraum eine Schule, eine Kindertageseinrichtung oder einen Hort - inklusive Notbetreuung - zu betreten.

(Ende des Auszugs aus der Allgemeinverfügung)

Für die Franckeschen Stiftungen gilt außerdem:

  • MitarbeiterInnen, die sich nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben, geben dies unverzüglich den Verantwortlichen in der Dienststelle bekannt.
  • Dienstreisen bleiben weiterhin untersagt.

Lohnfortzahlung für MitarbeiterInnen mit Kindern unter 12 Jahren

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen, infolge von COVID-19 geschlossen, ist das Fernbleiben vom Dienst über die bereits gewährten bis zu 10 Arbeitstage (bei einer Fünf-Tage-Woche) hinaus für weitere 20 Arbeitstage entschuldigt und die Vergütung wird weitergezahlt, wenn

-    von der Schließung betroffene Kinder unter 12 Jahre alt sind,

-    ein geeigneter Nachweis über die Schließung vorgelegt wird (zum Beispiel Kopie des letzten Zeugnisses oder Teil des Betreuungsvertrages mit der Kita),

-    der/die Beschäftigte versichert, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Kindern bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres sind Kinder, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind, ohne Altersgrenze gleichgestellt.

Bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf fünf Tage in der Woche erhöht oder vermindert sich die Anzahl entsprechend.

Soweit Home-Office möglich ist, ist diese Möglichkeit wahrzunehmen.

Das Fernbleiben vom Dienst und die gleichzeitig begehrte Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge sind dem/der Vorgesetzten und der Personalverwaltung unverzüglich anzuzeigen.

Notbetreuung in den Kindereinrichtungen der Franckeschen Stiftungen

Für Kinder, deren beide Elternteile zur Gruppe der unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehören, kann in den Kindereinrichtungen der Franckeschen Stiftungen eine Notbetreuung eingerichtet werden. Unentbehrliche Schlüsselpersonen sind laut des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt vom 15.03.2020 Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen, pflegerischen  und pharmazeutischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen der Daseinsvorsorge und des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen der Gesundheits-, Arzneimittelversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, des Justiz- und Maßregelvollzuges, der Landesverteidigung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes sowie Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Medien, Presse und Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Voraussetzung dafür ist ab Mittwoch, dem 18. März 2020 ein schriftlicher Antrag der Eltern, dem die Nachweise beider Arbeitgeber bzw. bei Selbständigen eine schriftliche Eigenauskunft in entsprechender Form beigefügt sind.

Die Notbetreuung im Montessori Kinderhaus ist ab 30.3.2020 möglich.

Regelungen zu den Arbeitsabläufen in den Franckeschen Stiftungen

Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, bitten wir die MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen, ihre Arbeit wenn möglich in das Home-Office zu verlegen. Die Entscheidung darüber wird von den AbteilungsleiterInnen getroffen. Die Personalverwaltung ist zu informieren. Die Erreichbarkeit muss gewährleistet sein, für die Rufumleitung des Diensttelefons an eine beauftragte Person ist Sorge zu tragen. Ziel der Maßnahme ist es, den direkten Kontakt untereinander – auch auf den Wegen zur Arbeit und zurück - so weit wie möglich einzuschränken.  

Für dringend notwendige Besprechungen in den Franckeschen Stiftungen gilt die strikte Einhaltung der Hygieneregeln, dazu zählt vor allem die Abstandsregel von 2m. Die Nutzung technischer Mittel für eine Besprechung soll an erster Stelle geprüft werden.

Kontakte mit Externen müssen auf das notwendigste Mindestmaß beschränkt werden. Alle nicht notwendigen Termine im Betriebsablauf werden abgesagt.