Aktuelle Informationen für die Franckeschen Stiftungen zum Corona-Virus

Die Franckeschen Stiftungen folgen den Bemühungen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus. Unsere Einrichtungen haben ihre Arbeit entsprechend der 6. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt wieder aufgenommen. Trotzdem gibt es im Alltag wichtige Einschränkungen, über die wir Sie hier informieren.

aktuelle Informationen

24. Juni 2020

Wir alle freuen uns auf die kurz bevorstehende Urlaubszeit. Nach den Anstrengungen der ersten Ausbruchswelle des Corona-Virus ist Erholung für uns alle wichtig. Gleichzeitig müssen wir bedenken, dass das  Virus nicht verschwunden ist. Für uns alle sollte es deshalb selbstverständlich sein, die Sicherheitsregeln auch im Urlaub so ernst zu nehmen, wie am Arbeitsplatz. Das Virus soll sich nicht wieder ausbreiten können wie im Frühjahr, als wir noch unvorbereitet waren. Helfen Sie aktiv dabei mit und bedenken Sie auch in Ihrer Urlaubszeit den Schutz Ihrer Kolleginnen und Kollegen nach Ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Wichtige Hinweise für Ihre Reiseplanungen
Die Rahmenbedingungen für Reisen ins Ausland regelt die vierte Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2 Quarantäneverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (veröffentlicht am 15.6.2020). Bitte bedenken Sie bei Ihrer Reiseplanung, dass alle von Ihnen angetretenen privaten Reisen in Risikogebiete im Ausland, die nach Inkrafttreten und Bekanntmachung der SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung in der jeweils gültigen Fassung und der geltenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes - also in Kenntnis der Verordnung und der geltenden Beschränkungen – gebucht bzw. unternommen werden, auf Ihrer eigenverantwortlichen Entscheidung beruhen. Sie tragen die Verantwortung für die eventuellen Folgen ausschließlich selbst.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihr Urlaub immer im Voraus vom Arbeitgeber genehmigt werden muss. Wenn Sie wissentlich in ein Risikogebiet reisen, müssen Sie sich insofern auch Ihre voraussehbare Quarantänezeit vorab als zusätzlichen Urlaub genehmigen lassen. Geschieht das nicht, behält sich der Arbeitgeber vor, für diesen Zeitraum das Entgelt zu kürzen.

Die aktuelle Ausweisung der Risikogebiete finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts.

Aktuelle Informationen rund ums Reisen ins Ausland bietet die Bundesregierung auf ihrer Seite.

Wenn Ihr Aufenthaltsort während des Urlaubs zum Risikogebiet erklärt wird
Sollte Ihr Reiseziel zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland (also Ihrer Rückreise) von den zuständigen Behörden als Risikogebiet eingestuft worden sein, unterliegen Sie nach Ihrer Einreise zwingend einer Quarantäne, für die Sie Urlaub beantragen oder diese Zeit durch Mehrarbeitszeiten ausgleichen müssen. Derzeit ist in Sachsen-Anhalt eine Quarantäne für 2 Wochen bei Einreise direkt aus einem Risikogebiet oder bei Aufenthalt in einem Risikogebiet zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise verpflichtend geregelt. Unter Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses in Englisch oder Deutsch, welches aufgrund eines Corona-Test bestätigt, dass Sie nicht erkrankt sind, können die Behörden die Quarantäne aussetzen, sofern der Test in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen durch das Robert Koch Institut veröffentlichten Staat durchgeführt, höchstens 48 Std. vor Einreise vorgenommen worden ist und Sie keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen.  

Weiterhin gilt, dass Sie bei Symptomen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, vor der Aufnahme der Arbeit einen Arzt konsultieren. Rufen Sie in jedem Fall in der Praxis bzw. medizinischen Einrichtung an, bevor Sie sie aufsuchen. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird im Fall der Arbeitsunfähigkeit für die Leistung der Entgeltfortzahlung in jedem Fall benötigt.

Wenn Sie Fragen zu einer geplanten Reise ins Ausland haben oder nach Ihrer Rückreise Fragen zur Rückkehr an den Arbeitsplatz entstehen, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Erwarten Sie Besuch aus dem Ausland bitten wir Sie, mit dem zuständigen Gesundheitsamt vorab die Notwendigkeit einer Quarantäne zu klären.

Wir wünschen Ihnen allen stressfreie Urlaubstage, bleiben Sie gesund und tragen Sie aktiv dazu bei, das Corona-Virus nicht zu verbreiten!

29. Mai 2020

Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen
Die Kindertageseinrichtungen der Franckeschen Stiftungen starten laut Erlass des Landes vom 26. Mai 2020 am 2. Juni 2020 mit dem »Betrieb in den Kindertageseinrichtungen unter eingeschränkten Bedingungen. Die Regelungen der 6. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung schränken den Regelbetrieb ein. Maßgeblich ist deshalb weiterhin das Infektionsschutzgesetz.«

Die Kindertageseinrichtungen haben unter diesen Bedingungen Konzepte entwickelt, die den Alltag in der jeweiligen Einrichtung absichern. Um die vielen neuen Aufgaben zu bewältigen, die Sie, Ihre Kinder und das Personal bestmöglich schützen sollen, haben wir uns für eine Änderung der täglichen Öffnungszeiten der Einrichtungen entschieden. So können wir sicherstellen, dass jedes Kind jeden Tag betreut werden kann.

Kita August Hermann Francke: Mo–Fr 7:30–16:00

Kita Amos Comenius: Mo–Fr 8:00–16:00 Uhr

Montessori Kinderhaus: Mo–Fr 7:30 Uhr–16:00 Uhr

Kinderhort August Hermann Francke: Mo–Fr 12:00–17:30 Uhr

Für alle Eltern und MitarbeiterInnen gelten ohne Einschränkung die dem Erlass beigefügten Ergänzungen zum Hygieneplan. Besonders wichtig ist, dass alle, die sich in den Kindertageseinrichtungen aufhalten, keine Krankheitssymptome zeigen. Dazu gilt ab sofort:

»Beschäftigte und Kinder, die Krankheitsanzeichen haben, müssen in jedem Fall zu Hause bleiben. Dies muss konsequent umgesetzt werden und ist zum Schutz aller kompromisslos einzufordern.«

Unterstützen Sie uns, die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin zu kontrollieren. Unsere MitarbeiterInnen werden auf die Einhaltung der Regelungen konsequent achten.

Mit der Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes endet die Notbetreuung. Bitte beachten Sie, dass für die Notbetreuung nur für den Monat Mai Beiträge zu zahlen sind, nicht aber für März und April.   

Die Rückerstattung der zu viel gezahlten Beiträge ist nun angelaufen.

Im eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni erfolgt eine tageweise Abrechnung der Beiträge für den tatsächlich genutzten Platz.    

Bitte helfen Sie uns dabei.

25. Mai 2020

Aktuelles zu Dienstreisen und privaten Reisen
Im Zusammenhang mit der Rücknahme von Einschränkungen im Bereich des öffentlichen Lebens durch die Fünfte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 02.05.2020 hat das Ministerium für Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt dienst- und tarifrechtliche Hinweise für die Durchführung von Reisen herausgegeben.

Für die Dienstreisen gilt, dass diese nur genehmigt und durchgeführt werden sollen, wenn sie unbedingt erforderlich sind und bei ihrer Durchführung alle bisher bekanntgegebenen Hygieneempfehlungen beachtet werden.

In Bezug auf private Reisen ins Ausland oder in Risikogebiete ändert sich ab sofort die Behandlung von eventuell auftretenden Fehlzeiten wegen Quarantäne, Tätigkeitsverboten oder Schwierigkeiten bei der Rückreise.

Alle derartigen Reisen, die nach Inkrafttreten und Bekanntmachung der SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung und der geltenden weltweiten Reisewarnung – also in Kenntnis der Verordnung und der geltenden Beschränkungen – gebucht bzw. unternommen werden, beruhen auf einer eigenverantwortlichen Entscheidung der jeweiligen Person, für die diese die eventuellen Folgen ausschließlich selbst tragen muss.

Kommt es in der Folge einer solchen Reise zu Fehlzeiten aus o.g. Gründen, dann wird für eine solche Fehlzeit keine bezahlte Freistellung vom Dienst gewährt. MitarbeiterInnen, die sich trotz der geltenden Regelungen ins Ausland begeben, müssen für den Zeitraum einer eventuellen Quarantäne Urlaub beantragen oder diese Zeit durch Mehrarbeitszeiten ausgleichen.

Aktuelles zum eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindereinrichtungen
Am 2. Juni wird in den Kitas und im Hort ein eingeschränkter Regelbetrieb aufgenommen. Alle unsere Einrichtungen arbeiten gerade daran, die damit verbundenen Vorgaben bestmöglich umzusetzen. Wir möchten dabei die Einschränkungen so gering wie möglich halten und gleichzeitig gute Vorsorge für alle gewährleisten. Daher wird es individuelle Lösungen für jede Einrichtung geben. Die Leiterinnen werden Sie so bald wie möglich über die neuen Gegebenheiten informieren. Wir danken allen Eltern und allen MitarbeiterInnen für die so kooperative Haltung in den letzten Wochen und vertrauen sehr darauf, dass wir damit auch die nächsten Schritte gut gemeinsam gehen können.

Mit der Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes endet die Notbetreuung. Bitte beachten Sie, dass für die Notbetreuung nur für den Monat Mai Beiträge zu zahlen sind, nicht aber für März und April.   

4. Mai 2020

Aktuelles zur Notbetreuung in den Kitas
Im Zuge der fünften Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom 2. Mai 2020 ändern sich ein weiteres Mal die Voraussetzungen für die Notbetreuung in den Kindereinrichtungen ab dem 4. Mai 2020. Die Verordnung erweitert den Kreis der Berufsgruppen auf Schülerinnen/Schüler, Studierende und Beschäftigte von Dienstleistungsbetrieben der Körperpflege. In § 14 (3) Nr. 4 der Eindämmungsverordnung finden Sie die Einzelheiten.

Wir erneuern gleichzeitig den Appell an Sie, diese Möglichkeit nur im tatsächlichen Notfall zu nutzen. Das dient der Gesundheit aller: Ihrer eigenen, der Ihrer Kinder und nicht zuletzt der unserer sehr engagierten MitarbeiterInnen und ihrer Familien. Helfen Sie uns, die Ausbreitung der Pandemie weiterhin zu kontrollieren.

Hier stellen wir Ihnen die aktuellen Formulare zur Beantragung der Notbetreuung entsprechend der fünften Eindämmungsverordnung zur Verfügung:

Erstattung der Kita-Beiträge für Mai 2020
Da im Moment noch nicht abzusehen ist, ob die Kitas ab Anfang Mai wieder vollständig geöffnet sind, ist eine Überweisung im Mai nicht erforderlich. Möglicherweise anfallende Beiträge für den Monat Mai sind dann erst im Juni zu überweisen.

Öffnung der Ausstellungen und des Lesesaals
Am 7. Mai 2020 öffnen die Ausstellungen im Historischen Waisenhaus, die Kulissenbibliothek und voraussichtlich der Lesesaal im Studienzentrum August Hermann Francke unter besonderen Hygienevorkehrungen wieder ihre Türen für die BesucherInnen.

20. April 2020

Die Freistellung für die Kinderbetreuung gegen Fortzahlung des Entgeltes (vgl. Nachricht vom 30. März 2020 und FAQ) kann von den Beschäftigten in den Kindereinrichtungen und Schulsozialarbeiterinnen nicht mehr in Anspruch genommen werden, da sie inzwischen für ihre Kinder einen Anspruch auf Notbetreuung haben. Insofern liegt die Voraussetzung, dass eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit nicht gegeben ist, nicht mehr vor.

17. April 2020

Erstattung der Kita-Beiträge für Mai 2020

Da im Moment noch nicht abzusehen ist, ob die Kitas ab Anfang Mai wieder vollständig geöffnet sind, ist eine Überweisung im Mai nicht erforderlich. Möglicherweise anfallende Beiträge für den Monat Mai sind dann erst im Juni zu überweisen.

9. April 2020

Frist der Personalratswahl verlängert

Der Wahlvorstand für die Personalratswahl informiert, dass die Wahl nach einem aktuellen Beschluss des Landes Sachsen-Anhalt nicht wie geplant bis zum 31.5.2020, sondern bis zum 31.12.2020 durchgeführt werden wird. Der Wahlvorstand bleibt im Amt und die Amtszeit des bestehenden Personalrats wird bis zum 31.12.2020 verlängert.

Der neue Termin für die Personalratswahl in den Franckeschen Stiftungen wird rechtzeitig vom Wahlvorstand bekanntgegeben. Wahlvorschläge sind wieder möglich, alle bereits eingereichten Wahlvorschläge verlieren ihre Gültigkeit und müssen fristgerecht zum neuen Wahltermin eingereicht werden. Bei Fragen wenden Sie sich an den Wahlvorstand, die Aushänge mit den Kontaktdaten sind weiterhin gültig.

2. April 2020

Erstattung der Kita-Beiträge für März und April 2020
Nach der Entscheidung der Stadt Halle, die Kitabeiträge zu erstatten, können wir Ihnen nun auch die Möglichkeit einräumen, auf die Beitragszahlung für den Monat April zu verzichten. Dies gilt auch für die Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Zu viel gezahlte Beiträge für März und April erstatten wir zurück. Es wird eine taggenaue Berechnung vorgenommen. Die Rückerstattung erfolgt automatisch, dazu bedarf es keines gesonderten Antrags. Aufgrund der Vielzahl der Fälle wird die Bearbeitung jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, wofür wir um Verständnis bitten.

30. März 2020

Lohnfortzahlung für MitarbeiterInnen mit Kindern unter 12 Jahren

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen, infolge von COVID-19 geschlossen, besteht für Eltern die Möglichkeit, dass das Fernbleiben vom Dienst über die bereits gewährten bis zu 10 Arbeitstage (bei einer Fünf-Tage-Woche) hinaus für weitere 20 Arbeitstage entschuldigt und die Vergütung weitergezahlt wird. Weitere Informationen dazu siehe unten im Bereich FAQ auf dieser Webseite.

Die Freistellung für die Kinderbetreuung gegen Fortzahlung des Entgeltes kann von den Beschäftigten in den Kindereinrichtungen und Schulsozialarbeiterinnen nicht mehr in Anspruch genommen werden, da sie inzwischen für ihre Kinder einen Anspruch auf Notbetreuung haben. Insofern liegt die Voraussetzung, dass eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit nicht gegeben ist, nicht mehr vor.

23. März 2020

Das Land Sachsen-Anhalt hat am 22. März 2020 eine Allgemeinverfügung zur aktuellen Lage in Kraft gesetzt. Ab sofort gilt: wo immer möglich sollte ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5Metern eingehalten werden.

Wie sich diese Distanz auf die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 auswirken kann, zeigt eine Simulation. Bewegt sich nur jeder Fünfte von uns und hält dabei die Abstandsregel ein, kann die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so niedrig gehalten werden, dass das Gesundheitssystem eine stabile Versorgung gewährleisten kann. Jede/r zählt, helfen Sie mit!

Verhalten beim umfangreichen Kontaktverbot

  • Trotz des aktuell geltenden umfangreichen Kontaktverbots können ArbeitnehmerInnen weiterhin zur Arbeit kommen.
  • Sie erhalten dafür über das Sekretariat des Direktors Bescheinigungen, für weitere Infos sprechen Sie gerne Ihre AbteilungsleiterInnen an.
  • Die bereits getroffenen Regelungen zum Home-Office, zum Abbau von Überstunden und Resturlaubstagen bleiben bestehen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Ihre AbteilungsleiterInnen.

Bitte verlieren Sie sich gegenseitig nicht aus den Augen. Nicht jedem/jeder fällt diese Situation leicht. Behalten Sie sich gegenseitig im Blick, wer braucht vielleicht Unterstützung, wer ist alleine oder zählt zur Risikogruppe?

Der Stiftungspfarrer Friedrich Wegner bietet unter der Telefonnummer 0177 6336314 den MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen Gespräche an. Alle Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt.

20. März 2020

Der Krisenstab ist während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle unter der Zentrale 0345 2127 400 zu erreichen. Außerhalb der Öffnungszeiten ist wie gewohnt die Rufbereitschaft Ansprechpartner in dringenden, die Liegenschaften betreffenden Angelegenheiten. Zu allen anderen Fragen halten Sie sich über die Webseite informiert, eine Aktualisierung erfolgt auch am Wochenende.

Erreichbarkeit der Kitas
Die Kindereinrichtungen sind Montag bis Freitag 9:00-12:00 Uhr telefonisch erreichbar. Anfragen können Sie auch per E-Mail stellen.

Erstattung Kitabeiträge
Die Stadt Halle (Saale) hat angekündigt, dass eine Erstattung der Kitabetreuung erfolgen kann, wenn klar ist wie lange die Betreuung nicht in Anspruch genommen wurde. Über das Verfahren dazu informieren wir an dieser Stelle. Bitte sehen Sie von Nachfragen dazu ab.

FAQ in alphabetischer Reihenfolge

Auskünfte zu Corona-Verdachtsfällen

Die Prüfungen von Verdachtsfällen und die daraus folgenden Maßnahmen liegen ausschließlich beim Gesundheitsamt der Stadt Halle. Das Gesundheitsamt informiert alle Betroffenen umgehend. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Auskünfte zu eventuellen Fällen geben können.

Hinweise für potentiell Erkrankte und Rückkehrer aus Risikoregionen oder besonders betroffenen Gebieten in Deutschland

Laut Allgemeinverfügung der Stadt Halle zur Anordnung von Quarantäne-Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 vom 27. März 2020 gilt ab sofort:

1. Für Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Halle (Saale) sowie Personen, die sich im Stadtgebiet Halle (Saale) aufhalten,
a) die sich innerhalb der letzten 14 Tage außerhalb der Bundesrepublik Deutschland
aufgehalten haben,
b) die innerhalb der letzten 14 Tage in engem Kontakt mit einem Corona-Infizierten (z. B.
mindestens 15 Minuten von Angesicht zu Angesicht im Abstand von weniger als 2 Metern oder
sehr engem Kontakt für einen kürzeren Zeitraum) standen,
c) die mit Personen gemäß Buchstabe a) und Buchstabe b) im Zeitraum der letzten 14 Tage
zeitweise oder permanent in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben oder noch leben,
d) bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch bestätigt wurde,
wird eine Absonderung für die Dauer von 14 Tagen in Form einer häuslichen Quarantäne
angeordnet.

Die Personen sind während der Absonderung in häuslicher Quarantäne verpflichtet, sich
ausschließlich in ihrer Wohnung bzw. auf ausschließlich von ihnen selbst genutzten Bereichen
ihres Wohngrundstückes aufzuhalten.

Die Absonderung beginnt
im Fall der Ziffer 1 Buchstabe a) unverzüglich ab dem Zeitpunkt des Eintritts in das deutsche
Staatsgebiet;
in den Fällen der Ziffer 1 Buchstabe b) oder c) beginnt die Absonderung unverzüglich ab dem
Zeitpunkt der letzten Kontaktsituation.
Im Fall der Ziffer 1 Buchstabe d) beginnt die Absonderung unverzüglich ab Kenntnis der
betroffenen Person über die labordiagnostische Bestätigung einer Infektion.

2. Schülerinnen und Schülern sowie Kindern bis zur Einschulung, die zu den Personen gehören, auf welche die Ziffer 1 Buchstaben a-d Anwendung findet, ist zudem untersagt, in diesem Zeitraum eine Schule, eine Kindertageseinrichtung oder einen Hort - inklusive Notbetreuung - zu betreten.

(Ende des Auszugs aus der Allgemeinverfügung)

Für die Franckeschen Stiftungen gilt außerdem:

  • MitarbeiterInnen, die sich nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben, geben dies unverzüglich den Verantwortlichen in der Dienststelle bekannt.
  • Dienstreisen bleiben weiterhin untersagt.

Lohnfortzahlung für MitarbeiterInnen mit Kindern unter 12 Jahren

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen oder Schulen, infolge von COVID-19 geschlossen, ist das Fernbleiben vom Dienst über die bereits gewährten bis zu 10 Arbeitstage (bei einer Fünf-Tage-Woche) hinaus für weitere 20 Arbeitstage entschuldigt und die Vergütung wird weitergezahlt, wenn

-    von der Schließung betroffene Kinder unter 12 Jahre alt sind,

-    ein geeigneter Nachweis über die Schließung vorgelegt wird (zum Beispiel Kopie des letzten Zeugnisses oder Teil des Betreuungsvertrages mit der Kita),

-    der/die Beschäftigte versichert, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Kindern bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres sind Kinder, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind, ohne Altersgrenze gleichgestellt.

Bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf fünf Tage in der Woche erhöht oder vermindert sich die Anzahl entsprechend.

Soweit Home-Office möglich ist, ist diese Möglichkeit wahrzunehmen.

Das Fernbleiben vom Dienst und die gleichzeitig begehrte Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge sind dem/der Vorgesetzten und der Personalverwaltung unverzüglich anzuzeigen.

Die Freistellung für die Kinderbetreuung gegen Fortzahlung des Entgeltes kann von den Beschäftigten in den Kindereinrichtungen und Schulsozialarbeiterinnen nicht mehr in Anspruch genommen werden, da sie inzwischen für ihre Kinder einen Anspruch auf Notbetreuung haben. Insofern liegt die Voraussetzung, dass eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit nicht gegeben ist, nicht mehr vor.

Regelungen zu den Arbeitsabläufen in den Franckeschen Stiftungen

Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, bitten wir die MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen, ihre Arbeit wenn möglich in das Home-Office zu verlegen. Die Entscheidung darüber wird von den AbteilungsleiterInnen getroffen. Die Personalverwaltung ist zu informieren. Die Erreichbarkeit muss gewährleistet sein, für die Rufumleitung des Diensttelefons an eine beauftragte Person ist Sorge zu tragen. Ziel der Maßnahme ist es, den direkten Kontakt untereinander – auch auf den Wegen zur Arbeit und zurück - so weit wie möglich einzuschränken.  

Für dringend notwendige Besprechungen in den Franckeschen Stiftungen gilt die strikte Einhaltung der Hygieneregeln, dazu zählt vor allem die Abstandsregel von 2m. Die Nutzung technischer Mittel für eine Besprechung soll an erster Stelle geprüft werden.

Kontakte mit Externen müssen auf das notwendigste Mindestmaß beschränkt werden. Alle nicht notwendigen Termine im Betriebsablauf werden abgesagt.