Aktuelle Informationen für die Franckeschen Stiftungen zum Corona-Virus

Die Franckeschen Stiftungen folgen den Bemühungen der Behörden zur Eindämmung des Corona-Virus. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen.

23. Juli

Wichtige Hinweise für Ihre Reiseplanungen  

Die Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Reisen ins Ausland regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung - CoronaEinreiseV vom 12. Mai 2021 i. d. F. der Ersten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 9. Juni 2021. Es handelt sich dabei um eine Bundesregelung. Die SARS-Cov-2-Quarantäneverordnung des Landes ist aufgehoben.

Bitte bedenken Sie bei Ihrer Reiseplanung, dass alle von Ihnen angetretenen privaten Reisen in Risikogebiete im Ausland, die nach Inkrafttreten und Bekanntmachung der CoronaEinreiseV in der jeweils gültigen Fassung (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html) und der geltenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes - also in Kenntnis der Verordnung und der geltenden Beschränkungen - gebucht bzw. unternommen werden, auf Ihrer eigenverantwortlichen Entscheidung beruhen. Sie tragen die Verantwortung für die eventuellen Folgen ausschließlich selbst.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihr Urlaub immer im Voraus vom Arbeitgeber genehmigt werden muss. Wenn Sie wissentlich in ein Risikogebiet reisen, müssen Sie sich insofern auch Ihre voraussehbare Quarantänezeit vorab als zusätzlichen Urlaub genehmigen lassen. Geschieht das nicht, behält sich der Arbeitgeber vor, für diesen Zeitraum das Entgelt zu kürzen.

Die aktuelle Ausweisung der Risikogebiete finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Aktuelle Informationen rund ums Reisen ins Ausland bietet die Bundesregierung auf der Seite https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032

Sollte Ihr Reiseziel zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland (also Ihrer Rückreise) von den zuständigen Behörden als Risiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft worden sein, unterliegen Sie nach Ihrer Einreise zwingend einer Quarantäne, für die Sie Urlaub beantragen oder diese Zeit durch Mehrarbeitszeiten ausgleichen müssen.

Derzeit ist eine Quarantäne für 10 Tage bei Einreise direkt aus einem Risikogebiet oder bei Aufenthalt in einem Risikogebiet zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise verpflichtend geregelt. Die Quarantäne endet vor dem Ablauf von zehn Tagen für genesene, geimpfte oder getestete Personen, wenn diese den Genesenennachweis, den Impfnachweis oder den Testnachweis an die zuständige Behörde (= das Gesundheitsamt) übermitteln. Bei Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochinzidenzgebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, darf die zugrunde liegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein. Für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, beträgt der Quarantänezeitraum vierzehn Tage, eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht möglich.

 Weiterhin gilt, dass Sie bei Symptomen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, vor der Aufnahme der Arbeit einen Arzt konsultieren. Rufen Sie in jedem Fall in der Praxis bzw. medizinischen Einrichtung an, bevor Sie sie aufsuchen. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird im Fall der Arbeitsunfähigkeit für die Leistung der Entgeltfortzahlung in jedem Fall benötigt.

Wenn Sie Fragen zu einer geplanten Reise ins Ausland haben oder nach Ihrer Rückreise Fragen zur Rückkehr an den Arbeitsplatz entstehen, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Erwarten Sie Besuch aus dem Ausland, bitten wir Sie, mit dem zuständigen Gesundheitsamt vorab die Notwendigkeit einer Quarantäne zu klären.

Wir wünschen Ihnen allen stressfreie Urlaubstage, bleiben Sie gesund und tragen Sie aktiv dazu bei, das Corona-Virus nicht zu verbreiten!

 

25. Juni

Am 1. Juli 2021 tritt die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Kraft. Wir haben die Regeln für die Arbeitsabläufe in den Franckeschen Stiftungen (s.u.) entsprechend angepasst. Die wichtigsten angepassten Regelungen stellen wir hier im Überblick vor: 

  1. Die Franckeschen Stiftungen halten grundsätzlich an den Regelungen zur  Nutzung des mobilen Arbeitens (derzeit bis zum 10. September 2021) fest, die Handhabung in den einzelnen Abteilungen stimmen die LeiterInnen mit der Geschäftsleitung ab.
  2. Für Sitzungen, Besprechungen und Pausen wurde die Bestimmung der Mindestfläche von 10qm pro Person aufgehoben. Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist weiterhin auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.
  3. Alle Regelungen zu Abstand, Hygiene und Lüften bleiben weiterhin erhalten. Nutzen Sie auch weiterhin die betrieblichen Testangebote.

Allgemeine Informationen und Regelungen in alphabetischer Reihenfolge

Die Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Reisen ins Ausland regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV vom 12. Mai 2021 i. d. F. der Ersten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 9. Juni 2021. Es handelt sich dabei um eine Bundesregelung. Die SARS-Cov-2-Quarantäneverordnung des Landes ist aufgehoben.

Bitte bedenken Sie bei Ihrer Reiseplanung, dass alle von Ihnen angetretenen privaten Reisen in Risikogebiete im Ausland, die nach Inkrafttreten und Bekanntmachung der CoronaEinreiseV in der jeweils gültigen Fassung und der geltenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes – also in Kenntnis der Verordnung und der geltenden Beschränkungen – gebucht bzw. unternommen werden, auf Ihrer eigenverantwortlichen Entscheidung beruhen. Sie tragen die Verantwortung für die eventuellen Folgen ausschließlich selbst.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Urlaub immer im Voraus vom Arbeitgeber genehmigt werden muss. Wenn Sie wissentlich in ein Risikogebiet reisen, müssen Sie sich insofern auch Ihre voraussehbare Quarantänezeit vorab als zusätzlichen Urlaub genehmigen lassen. Geschieht das nicht, behält sich der Arbeitgeber vor, für diesen Zeitraum das Entgelt zu kürzen.

Die aktuelle Ausweisung der Risikogebiete finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts.

Aktuelle Informationen rund ums Reisen ins Ausland bietet die Bundesregierung.

Sollte Ihr Reiseziel zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland (also Ihrer Rückreise) von den zuständigen Behörden als Risiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft worden sein, unterliegen Sie nach Ihrer Einreise zwingend einer Quarantäne, für die Sie Urlaub beantragen oder diese Zeit durch Mehrarbeitszeiten ausgleichen müssen.

Derzeit ist eine Quarantäne für 10 Tage bei Einreise direkt aus einem Risikogebiet oder bei Aufenthalt in einem Risikogebiet zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise verpflichtend geregelt. Die Quarantäne endet vor dem Ablauf von zehn Tagen für genesene, geimpfte oder getestete Personen, wenn diese den Genesenennachweis, den Impfnachweis oder den Testnachweis an die zuständige Behörde (= das Gesundheitsamt) übermitteln. Bei Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochinzidenzgebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, darf die zugrundeliegende Testung frühestens 5 Tage nach der Einreise erfolgt sein. Für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, beträgt der Quarantänezeitraum 14 Tage. Eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht möglich.

Weiterhin gilt, dass Sie bei Symptomen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, vor der Aufnahme der Arbeit einen Arzt konsultieren. Rufen Sie in jedem Fall in der Praxis bzw. medizinischen Einrichtung an, bevor Sie sie aufsuchen. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird im Fall der Arbeitsunfähigkeit für die Leistung der Entgeltfortzahlung in jedem Fall benötigt.

Wenn Sie Fragen zu einer geplanten Reise ins Ausland haben oder nach Ihrer Rückreise Fragen zur Rückkehr an den Arbeitsplatz entstehen, wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.

Erwarten Sie Besuch aus dem Ausland, bitten wir Sie, mit dem zuständigen Gesundheitsamt vorab die Notwendigkeit einer Quarantäne zu klären.

Wir wünschen Ihnen allen stressfreie Urlaubstage, bleiben Sie gesund und tragen Sie aktiv dazu bei, das Corona-Virus einzudämmen!

Warum sollte man sich möglichst häufig auf eine Corona-Infektion testen lassen?
Nicht jede Infektion mit dem Corona-Virus verläuft mit Symptomen. Die Virusmutationen bereiten weiterhin Sorgen und die Auswirkungen der Lockerungen werden wir immer erst zeitversetzt einschätzen können. Mit einer konsequenten Teststrategie können wir den Lockerungsprozess aktiv unterstützen. Wenn Sie sich regelmäßig testen, können unbemerkte Ansteckungen rechtzeitig erkannt, Infektionsketten unterbrochen und so Familienmitglieder oder KollegInnen aktiv geschützt werden.

Gibt es Selbsttests über den Arbeitgeber?
Jede/r MitarbeiterIn, die/der nicht durchgängig mobil arbeitet, erhält pro Woche mindestens 2 Selbsttests. Die Verteilung erfolgt abteilungsweise: Abholung, Verteilung, Nachbestellung und Dokumentation wird innerhalb der Abteilungen von einer/m Verantworlichen organisiert.

Es besteht nach wie vor keine Testpflicht. Der Krisenstab möchte Sie aber ermutigen, den Test, wie in der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel empfohlen, vor Antritt der Arbeit in den Stiftungen durchzuführen. So können wir dazu beitragen, Infektionen rechtzeitig zu erkennen und Infektionsketten gar nicht erst entstehen zu lassen. Die genauen Informationen zur Durchführung der Selbsttests entnehmen Sie bitte der Anleitung.

Welche Schritte Sie im Fall eines positiven Selbsttests unternehmen müssen, haben wir in den »Aktuellen Regelungen zur Quarantäne« für Sie zusammengestellt. 

Bitte beachten Sie, dass ein negativer Selbsttest nicht von der konsequenten Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln entbindet!

Wann und wo kann ich mich in den Franckeschen Stiftungen testen lassen?
Entsprechend den geltenden Regelungen stellen wir allen MitarbeiterInnen zwei Selbsttests wöchentlich zur Verfügung. Wir bitten Sie, diese vor Antritt Ihrer Arbeit in den Franckeschen Stiftungen durchzuführen. Die Tests werden über die Abteilungen verteilt. Welche Schritte Sie im Fall eines positiven Selbsttests unternehmen müssen, haben wir in den »Aktuellen Regelungen zur Quarantäne« für Sie zusammengestellt. 

Die Apotheke am Franckeplatz bietet für Privatpersonen einmal in der Woche einen kostenlosen Schnelltest an. Den Anmeldebogen müssen Sie nur für den ersten Test in der Apotheke mitbringen. Für einen Testtermin nutzen Sie das online-Anmeldesystem.

Die Durchführung der Tests entbindet an keiner Stelle von der Notwendigkeit, weiterhin alle Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

Die sechste Eindämmungsverordnung der Stadt Halle regelt das Verfahren im Fall eines positiven Selbsttests. Der aktuell geltende Zeitraum für eine Quarantäne beträgt 14 Tage. Ein negatives Testergebnis während der Quarantäne ersetzt oder verkürzt die Quarantäne nicht.

Für die Franckeschen Stiftungen gilt: Wird ein/e MitarbeiterIn oder ein Kind in einer unserer Kindereinrichtungen mit einem Selbsttest positiv getestet, begibt es/er/sie sich umgehend in die häusliche Quarantäne. Das Testergebnis muss durch einen PCR-Test bestätigt werden. Nehmen Sie umgehend mit dem Fachbereich Gesundheit der Stadt Halle Kontakt auf, um Ort und Zeitpunkt der Durchführung eines PCR-Tests sowie die notwendige Quarantänedauer abzuklären. Bei der Kontaktaufnahme sind die Art der Testung und das Datum des Tests sowie Name, Vorname, Anschrift, E-Mail und Telefonnummer mitzuteilen. Positiv getestete Personen dürfen nach der Durchführung des Selbsttests (=Laientests) unter Einhaltung folgender Auflagen das Corona-Testzentrum in der Magdeburger Straße 22 in Halle (Saale) aufsuchen, um dort einen PCR-Test durchführen zulassen:

  • es darf nur der direkte Weg zum Corona-Testzentrum und zurück zur eigenen Wohnung bzw.Häuslichkeit genutzt werden
  • es muss eine partikelfiltrierende Halbmaske (FFP2-Maske) ohne Ventil getragen werden
  • der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist soweit möglich bzw. zumutbar während der/des Hin- und Rückfahrt/-wegs zum und vom Corona-Testzentrum einzuhalten
  • der öffentliche Personennahverkehr darf nicht genutzt werden.

Die Franckeschen Stiftungen haben sich entschieden, für den Zeitraum zwischen dem positiven Selbsttest und dem Vorliegen des PCR-Testergebnisses die betroffene Kohorte zu schließen bzw. die Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko ins mobile Arbeiten zu schicken, um einer möglichen Ausbreitung des Virus vorzubeugen. Die Mitglieder der Kohorte bzw. die Kontaktpersonen befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Quarantäne. Die häusliche Quarantäne startet erst ab dem Datum des positiven PCR-Tests. Ist der PCR-Test negativ, kann die Kohorte/ können die Kontaktpersonen sofort wieder die Einrichtung besuchen bzw. ihre Arbeit am Arbeitsplatz aufnehmen. Über das Testergebnis werden wir die Kohorte bzw. die Abteilung umgehend informieren.

Kontaktpersonen werden mit erhöhtem Infektionsrisiko eingestuft, wenn eines der folgenden Kriterien vorliegt:

- Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz**
- Gespräch mit dem Fall (unabhängig von dessen Dauer) ohne adäquaten Schutz**
- Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder  FFP2-Maske (außerhalb Arbeitsschutz) getragen wurde.
(**adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske)

Für diese Kontaktpersonen wird vom Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet. Eine Quarantänepflicht besteht jedoch nicht für genesene und geimpfte Personen, es sei denn, sie hatten Kontakt mit einer Person, die mit einer Virusvariante infiziert ist. Der Impfnachweis oder Genesenennachweis ist dem Gesundheitsamt auf Anforderung vorzulegen.

Im Fall eines positiven Selbsttests informieren Sie bitte Ihre/n Vorgesetzte/n und die Personalverwaltung.

Im Fall einer Quarantäne bitten wir die betroffenen MitarbeiterInnen, sich umgehend bei der Personalverwaltung zu melden und auch die vom Gesundheitsamt erteilte Bescheinigung über die Quarantäne unverzüglich dort einzureichen. Sprechen Sie im Fall einer Quarantäne ohne Krankenschein mit Ihrem/r Vorgesetzten ab, ob es sinnvoll und angebracht ist, die Arbeit zu Hause fortzusetzen.

Entsprechend der SARS-CoV-2- Arbeitsschutzverordnung und den geltenden Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt bzw. der Stadt Halle werden folgende Festlegungen getroffen:

  • Die Franckeschen Stiftungen halten grundsätzlich an den Regelungen zur Nutzung des mobilen Arbeitens (derzeit bis zum 10. September 2021) fest, die Handhabung in den einzelnen Abteilungen stimmen die LeiterInnen mit der Geschäftsleitung ab. Die Erreichbarkeit muss gewährleistet sein, für die Rufumleitung des Diensttelefons an eine beauftragte Person ist Sorge zu tragen.
  • Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist weiterhin auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren. Bitte beachten Sie, dass Treffen von mehreren Personen als sicher gelten können, wenn der nötige Abstand eingehalten wird, Masken auf den Verkehrswegen korrekt getragen wurden und für eine wirksame Lüftung gesorgt wird. Auch vollständige Impfungen oder vorher durchgeführte Tests entbinden davon nicht. Ab dem 1. Juli gibt es keine Vorgaben zu Mindestflächen pro Person.
  • Kontakte mit Externen und Teambesprechungen können unter Einhaltung der oben genannten Hygieneregeln stattfinden. Die Nutzung der Videotreffen oder Telefonkonferenzen ist weiterhin möglich.
  • Alle MitarbeiterInnen der Franckeschen Stiftungen wurden mit FFP-2 Masken ausgestattet, die Sie am Arbeitsplatz tragen, wenn Sie den Abstand von 1,50m nicht einhalten können. Das gilt vor allem für die Flure und Verkehrswege. 

Bitte achten Sie auch auf regelmäßiges Lüften der Räume:

  • Büroräume werden stündlich für jeweils 3–5 Minuten mit weit geöffnetem Fenster gelüftet. Versuchen Sie hierbei gelegentlich (falls möglich) einen Durchzug mit dem gegenüberliegenden Raum zu erlangen, damit auch der Flur ausreichend gelüftet wird.
  • Während Besprechungen muss der Raum alle 20 Minuten für ca. 3–5 Minuten und am Ende noch einmal für ca. 10 Minuten gelüftet werden.
  • Vor und nach dem Essen lüften Sie bitte die Pausenräume für 5-10 Minuten. 

Falls Sie Ihre Kinder wegen Covid-19 bedingter Schließungen von Schulen oder Kindertageseinrichtungen zu Hause betreuen müssen, gelten für Beschäftigte der Franckeschen Stiftungen folgende Freistellungsmöglichkeiten:

1. tarifliche Freistellungsregelungen

Das Land Sachsen-Anhalt hatte im Januar 2021 die schon im Jahr 2020 geltenden Freistellungsregelungen für Eltern bei Covid-19 bedingten Schließungen von Schulen oder Kindertageseinrichtungen mit Wirkung zum 11. Januar 2021 aktualisiert. Zum 01.04.2021 gibt es nun eine erneute Aktualisierung der Freistellungsregelungen, die wir hier gern weitergeben. Die Änderungen sind hervorgehoben

Insgesamt gelten folgende Regelungen. (Die nachfolgenden Ausführungen zu den Regelungsdetails sind den Schnellbriefen des Ministeriums für Finanzen des Landes Sachsen Anhalt vom 08.01.2021 und  vom 01.04.2021 teilweise wörtlich entnommen worden):

Werden Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, infolge von COVID-19 geschlossen oder von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert oder wird die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben oder der Zugang zu den genannten Einrichtungen eingeschränkt oder liegt eine behördliche Empfehlung vor, vom Besuch der genannten Einrichtungen abzusehen oder werden andere vergleichbare Maßnahmen getroffen, können beschäftigte Eltern unter nachfolgenden Voraussetzungen eine bezahlte Freistellung von bis zu 34 Arbeitstagen bzw. 67 Arbeitstagen für Alleinerziehende in Anspruch nehmen.

  • die von der Schließung betroffenen Kinder haben das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder sind behindert und auf Hilfe angewiesen.
  • die Schließung der vorgenannten Einrichtungen erfolgt außerhalb der regulären Schul- oder Betriebsferien bzw. der geplanten Schließzeiten
  • die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung liegen nicht vor (bitte nachweisen)
  • ein geeigneter Nachweis über die Schließung liegt vor und
  • der/die Beschäftigte versichert, dass keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht

Das gilt auch, wenn es sich nicht um  die Schließung der gesamten Gemeinschaftseinrichtung, sondern um die Quarantäne einzelner Gruppen oder Klassen handelt oder individuelle Bescheide der Gesundheitsämter über die Anordnung einer Absonderung ergehen.

Für die Gültigkeitsdauer der genannten Freistellungstage hat sich auch eine Präzisierung ergeben. Unter Anwendung einer Regelung aus dem Infektionsschutzgesetz, gilt die Anzahl der Freistellungstage jeweils für ein Jahr bezogen auf den Beginn einer epidemischen Lage. Im Fall von Covid 19 wurde dieser Beginn zum 28. März 2020 durch den Deutschen Bundestag festgestellt.  Damit galten die bisher möglichen Freistellungstage zunächst nur für den Zeitraum vom 28. März 2020 bis zum 27. März 2021. Da der Bundestag jedoch am 04. März 2021 das Fortbestehen der epidemischen Lage festgestellt hat, beginnt die Zählung der Freistellungstage ab dem 28. März 2021 neu. Aus praktischen Gründen wurde dieser Termin für die Tarifbeschäftigten im Land Sachsen-Anhalt auf den 01.04.2021 festgelegt. Das heißt, alle betroffenen Beschäftigten können ab dem 01.04.2021 erneut eine Freistellung aus o.g. Gründen für jeweils 34 Arbeitstage bzw. 67 Arbeitstage für Alleinstehende bezogen auf ein Jahr in Anspruch nehmen. Eine Übertragungsmöglichkeit von Tagen aus dem bisherigen Gewährungszeitraum besteht nicht.

Wie bisher müssen jedoch vor einer bezahlten Freistellung im oben beschriebenen Sinne zunächst positive Arbeitssalden (Mehrarbeits- und Überstunden, Resturlaub) abgebaut werden.

Zu beachten ist weiterhin, dass vor Gewährung einer bezahlten Freistellung zunächst die Möglichkeit der Heimarbeit / Telearbeit zu prüfen und vorranging in Anspruch zu nehmen ist.

Wurde für einen Zeitraum für den ein Antrag auf bezahlte Freistellung gestellt wird bereits Erholungsurlab bewillig, dann kann der bewilligte Erholungsurlaub, laut gängiger Rechtsprechung, nicht in diese Freistellung umgewandelt werden.

Zu allen Fragen über diese Freistellungsregelungen und zur Antragstellung können Sie sich gern an die Personalabteilung wenden.

2. zusätzliche Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld

Neben bzw. zusätzlich der oben beschriebenen tariflichen Freistellung gibt es für gesetzlich versicherte Eltern auch noch die Möglichkeit, für eine Freistellung Kinderkrankentage zu nutzen. Die Bundesregierung hat dazu im Januar 2021 eine entsprechende Regelung beschlossen, nach der auch die Anzahl der Kinderkrankentage erhöht wurde. Für Kinder die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhöht sich die Anzahl der Kinderkrankentage auf 20 Tage pro Elternteil und 40 Tage für Alleinerziehende. Außerdem haben Eltern nicht mehr nicht nur bei Krankheit des Kindes Anspruch auf Kinderkrankengeld, sondern auch bei pandemiebedingter Schließung der Kita oder Schule, ausgesetztem Präsenzunterricht oder wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt ist oder eine Empfehlung von behördlicher Seite vorliegt, die Kinderbetreuung nicht wahrzunehmen. Auch Eltern, die prinzipiell zu Hause arbeiten könnten, das aber nicht mit der Kinderbetreuung vereinbaren können, haben einen Anspruch auf Kinderkrankentage.

Die Antragstellung erfolgt über Ihre Krankenkasse. Die meisten Krankenkassen haben dazu bereits ein Antragsverfahren und entsprechende Antragsformulare entwickelt. Teilweise können diese auf der jeweiligen Webseite der Krankenkasse eingesehen bzw. heruntergeladen werden. In manchen Fällen geht das möglicherweise nur für angemeldete Benutzer. Bei Detailfragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse.

Bitte beachten Sie, dass Sie auch für diese Form der Freistellung eventuell entsprechende Nachweise über die Berechtigung zur pandemiebedingten Inanspruchnahme der Kinderkrankentage vorlegen müssen.

Im Fall der Inanspruchnahme der Kinderkrankentage legen Sie bitte der Personalabteilung einen geeigneten Nachweis darüber vor.

Für privat Krankenversicherte Eltern besteht die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach §56 Absatz 1a Infektionsschutzgesetz. Die Voraussetzungen für die Gewährung einer solchen Verdienstausfallentschädigung bestimmen sich im Wesentlichen nach den gleichen Festlegungen wie für die vorgenannten Freistellungsregelungen.

Die Personalabteilung benötigt auch hier Nachweise entsprechend der Punkte 1 bis 5 aus der tariflichen Freistellung.

Die Verdienstausfallentschädigung kann für einen Zeitraum von 10 Wochen bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende gezahlt werden.

Die Antragstellung erfolgt an das Landesverwaltungsamt. Der Antrag kann online gestellt werden oder durch ein heruntergeladenes  Antragsformular.

Da der Arbeitgeber bis zu 6 Wochen zur Vorauszahlung verpflichtet ist, muss der/die Beschäftigte hier nur für die Zeit nach dem Ende der 6-Wochen-Frist die Verdienstausfallentschädigung selbst beantragen.

Wichtige Links

Informationen der Stadt Halle, des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundes zur Pandemie: