»Wir können einander verstehen; aber deuten kann jeder nur sich selbst.«

Ausstellung des Leistungskurses Deutsch Klasse 11 der Latina August Hermann Francke zur Jahresausstellung »Moderne Jugend«
Ausstellung

Schülerarbeit im Stil des Expressionismus. In einem schwarzen Kreis begegnen sich auslaufende schwarze Flecken wie Hände.

Wie aktuell sind die Probleme und Sichtweisen der damaligen expressionistischen Jugend/ der Jugend der Jahrhundertwende, verglichen mit der heutigen? Diese Frage stellten sich Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Deutsch Klasse 11 der Latina August Hermann Francke, nachdem sie die Ausstellung »Moderne Jugend? Jungsein in den Franckeschen Stiftungen 1890–1933« besucht hatten. Die Suche nach einer Antwort auf diese Frage wurde schnell zu einem Kreativprojekt: Ich-Zerfall, Ich-Suche, Schönheitsideale, Drogenprobleme, Stress, Anonymität und Krieg sind die Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler während des Projekts auseinandergesetzt haben, und so entstanden eigene Texte und Bilder, die auf Plakaten präsentiert werden.

Die Ergebnisse lassen schnell erkennen, dass sich die Jugend verändert hat, es aber auch einen Grundgedanken  gibt, der die Jugend bis heute beschäftigt: »Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selber hin, der Versuch eines Weges, die Andeutung eines Pfades.« (beide Zitate Hermann Hesse: Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend)