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Daten

Termin: 7. bis 8. März 2018

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Im Spannungsfeld zwischen Zinzendorf und dem Hallischen Pietismus

Konzeption: Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke und apl. Prof. Dr. Holger Zaunstöck

Der Anlass für den Workshop in den Franckeschen Stiftungen bildet die Publikation von Otto Teigelers Monografie „Zinzendorf als Schüler in Halle 1710–1716“. Ein wichtiger Untersuchungs- und Erzählstrang darin ist die Genese von Zinzendorfs Differenzerleben zu den Praktiken des Halleschen Pietismus am Königlichen Pädagogium. Die damit verbundenen persönlichen Erfahrungen und Krisen, die in Teigelers Buch einer eingehenden, quellennahen und reflektierenden Analyse unterzogen werden, gelten weithin als Quell für Absetzungsbewegungen vom und Konkurrenzsituationen mit dem Pietismus hallischer Prägung in den folgenden Jahrzehnten.

Der Workshop möchte vor diesem Hintergrund nach aktuellen Forschungsansätzen und Perspektiven zu diesem Spannungsfeld fragen, das den Markt lutherisch-pietistischer Frömmigkeit sowohl in europäischer als auch transkontinentaler Hinsicht im 18. Jahrhundert entscheidend mitprägte. Wo liegen die konzeptionellen Bruchstellen beider Pietismen in theologischer und konzeptioneller Hinsicht einerseits – und wie gestaltete sich das Umgehen miteinander und das Eingehen aufeinander in den Lebenswelten der Akteure.

Daten zur Veranstaltung

Einrichtung: Stabsstelle Forschung | zur Einrichtung
Termin: 7. bis 8. März 2018
Ort: Haus 23-24 (Franckeplatz 1, Haus 24, 06110 Halle (Saale)) | im interaktiven Lageplan anzeigen
Art der Veranstaltung: Workshop

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