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Die Franckeschen Stiftungen zu Halle

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle, gegründet 1698 als pietistisches Sozial- und Bildungswerk von AUGUST HERMANN FRANCKE (1663-1727), sind heute als moderner Bildungskosmos eng mit ihrer Geschichte verbunden. Sie fühlen sich einem doppelten Vermächtnis verpflichtet: der Verantwortung für die Rettung und dauerhafte Erhaltung des Gebäudeensembles der Schulstadt mit ihren wertvollen kulturhistorischen Sammlungen sowie dem Auftrag, die Ideen und Traditionen ihres Gründers in die Zukunft zu führen.

joachim_Gauck_Saal  Bundespräsident Joachim Gauck am 22. März 2013 im Freylinghausen-Saal "Die Franckeschen Stiftungen erleben wir heute in Gestalt der Traditionsbewahrung, die aktiv macht. Hier spürt man den Mut, aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen anzupacken, und man staunt, dass die frappierenderweise dieselben sind, oftmals jedenfalls, wie zu Franckes Zeiten: Bildung, Teilhabe und sozialer Ausgleich, der lehrt, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen."

Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Festrede zum 350. Geburtstagsjubiläum August Hermann Franckes

EIN BILDUNGSKOSMOS MIT ÜBER 300- JÄHRIGER TRADITION

1990 fand die erste Sitzung des Freundeskreises der Franckeschen Stiftungen statt, der die Wiederbelebung der Schulstadt August Hermann Franckes beschloss. Seitdem ist in dem historischen Gebäudeensemble ein kultureller Bildungskosmos gewachsen, der mit den Ideen und dem Werk Franckes in enger Beziehung steht. Mit ihren über 40 Partnereinrichtungen auf dem Gelände sind die Franckeschen Stiftungen heute ein einzigartiges Zentrum kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer, sozialer und christlicher Einrichtungen, darunter drei Kindergärten, ein Kinderkreativzentrum, vier Schulen, ein Familienkompetenzzentrum, ein Haus der Generationen, ein Bibelzentrum, traditionsreiche Gewerbebetriebe, aber auch das Archiv und die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen, museale Einrichtungen sowie universitäre wie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Über 4000 Menschen lernen, lehren, arbeiten und leben heute wieder in den Franckeschen Stiftungen.

Luftbild_Fechner  Die Franckeschen Stiftungen veranstalten jährlich eigene kulturelle und wissenschaftliche Jahresprogramme, die etwa 100 Veranstaltungen – Ausstellungen, Vortragsreihen, wissenschaftliche Konferenzen, Konzerte, Feste sowie Kinder- und Familienangebote umfassen. Die Themen dieser Jahre bewegen sich auf der Schnittstelle von aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen und Inhalten der Stiftungsarbeit gemäß ihrer Traditionen.

Im Bildungskosmos Franckesche Stiftungen sind die Bildungsstufen von der Kinderkrippe bis zur Universität vertreten. Die Stiftungen tragen selbst museale Einrichtungen und unterhalten ein reges Ausstellungswesen. Zudem tragen sie das Studienzentrum August Hermann Francke sowie zusammen mit der Martin-Luther-Universität das Interdisziplinäre Zentrum für Pietismusforschung, außerdem ein Kinderkreativzentrum, ein Familienkompetenzzentrum, drei Kindertagesstätten und einen Grundschulhort, weitere vier Schulen sind auf dem Gelände angesiedelt. Der Erwerb sozialer Kompetenzen sowie einer umfassenden kulturellen Bildung mit Schwerpunkt auf musischer Bildung, interkulturellen Erfahrungen und dem Erlernen alter und neuer Sprachen charakterisiert die schulische Programmatik in den Stiftungen. Schüler und Studierende, pädagogische, kulturelle und wissenschaftliche Praxis sind auf vielen Ebenen und auf vielfältigste Weise miteinander vernetzt.

Ihren Besuch in den Franckeschen Stiftungen planen gerne die Kolleginnen im Informationszentrum im Francke-Wohnhaus mit Ihnen. Die Geschichte der Franckeschen Stiftungen, ihre Wirkungen weit über Deutschland und Europa hinaus und die heutige Arbeit als renommierter Bildungskosmos haben wir auch in einer Wanderausstellung für aufbereitet, die wir gerne kostenlos verleihen. 

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