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Verlag der Franckeschen Stiftungen

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Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle (Saale)
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Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Metta Scholz (Leiterin Veröffentlichungen) Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Tel.+49 345 2127 499

Die Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Schulstadt zurück. In Fortführung dieser Tradition erscheinen heute die Veröffentlichungen unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Ausstellungskataloge, opulente Bildbände, spannende Quellentexte und renommierte Forschungsliteratur zählen zum breiten Spektrum an Publikationen, die der Verlag seiner Leserschaft bietet. So spiegelt sich die facettenreiche Arbeit der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

HQR_14_Cover Kopie   »Gottes furcht« und »honnêteté«. Die Erziehungsinstruktionen für Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg-Preußen durch August Hermann Francke und Gottfried Wilhelm Leibniz.(PDF, 113 kB) Herausgegeben von Christoph Schmitt-Maaß. Halle 2016 (Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien, 14).
VI, 101 S., 3 Abb., € 32,00; ISBN 978-3-447-40602-3

In der Preußen- und Pietismusforschung ist seit Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt, dass an der Erziehung Friedrich Wilhelms I. von Preußen zwei der wichtigsten Impulsgeber des späten 17. Jahrhunderts mitwirkten: August Hermann Francke und Gottfried Wilhelm Leibniz schufen ein Erziehungsprogramm, das pietistische Pädagogik und aufgeklärte Prinzenerziehung vereinigt. Vorliegende Quellenedition auf der Basis von Archivalien der Franckeschen Stiftungen zu Halle und des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz (Berlin) kommt zu einer Neubewertung auf der Basis der zwischen 1662 und 1718 abgefassten brandenburgisch-preußischen Instruktionen zur Prinzenerziehung.

Bildband_Herzau_Cover_klein  Andreas Herzau: #francke.(PDF, 125 kB) Ein fotografischer Essay über die Franckeschen Stiftungen mit einem einleitenden Text von Hortensia Völckers. Halle 2016.
128 S. (dt./engl.) mit 101 Fotografie, € 36,00; ISBN 978-3-447-10556-9 online bestellen

Im Jahr 2015 war Andreas Herzau ein Jahr lang in den Franckeschen Stiftungen zu Halle unterwegs. Nicht die einzigartige Architektur der Schulstadt, sondern die heute im historischen Raum agierenden Menschen, die den Puls des Bildungskosmos Franckesche Stiftungen ausmachen, standen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Dokumentarfotografen. Jedes Foto erzählt eine Geschichte und will gelesen werden. Die Bilder fangen die verspielte Entspanntheit der Jugend vor großer Kulisse ein und sehen auch die andere Welt der vom Alter diktierten Bedürfnisse. Sie entdecken die Sensationen des Alltäglichen, halten Momente des Ausgelassenseins und der Würde, der Anspannung und des Loslassens, der Beständigkeit und des Neuen inmitten eines über 300 Jahre alten Raumes fest. Ein Essay (dt./engl.) von Hortensia Völckers, der Künstlerischen Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, führt in den Alltag der Stiftungen ein. 
Andreas Herzau (Jg. 1962) gehört zu den bekanntesten deutschen Fotojournalisten, die die Grenzen der klassischen Reportagefotografie in oft überraschender Weise erweitert haben. Sein Werk wurde unter anderem mit dem European-Press-Award ausgezeichnet und ist in Sammlungen wie dem Deutschen Historischen Museum und der Stiftung Gundlach vertreten.

HaFo43_Cover  Daniel Eißner: Erweckte Handwerker im Umfeld des Pietismus. Zur religiösen Selbstermächtigung in der Frühen Neuzeit.(PDF, 110 kB) Halle 2016 (Hallesche Forschungen, 43).
XI, 384 S., € 52,00; ISBN 978-3-447-10601-6 online bestellen

Religiöse Selbstermächtigung – die Emanzipation von vorgegebener religiöser Lehre und Praxis und die individuelle Aneignung religiöser Inhalte durch Laien – ist kein ausschließliches Phänomen der Moderne. Schon in der Frühen Neuzeit gab es, trotz drohender Sanktionierung, umfängliche Versuche religiöser Selbstermächtigung. Die vorliegende Arbeit untersucht solche Selbstermächtigungsbestrebungen von Handwerkern in der Vormoderne. Zunächst werden vier Fallgeschichten aus Mitteldeutschland um 1700 anhand umfangreichen Quellenmaterials rekonstruiert und das Verhalten der religiös auffälligen Handwerker und anderer wichtiger Akteure analysiert. Anschließend werden der sozio-ökonomische Kontext der Frühen Neuzeit und dessen maßgeblicher Einfluss auf die Handlungsspielräume der jeweiligen Protagonisten bei ihren Emanzipationsbestrebungen in den Blick genommen. Schließlich werden anhand der möglichen Konfliktverläufe Reichweite und Grenzen individueller Handlungsspielräume aufgezeigt.

Kat 1_Waisenhaus_3Auflage_deutsch  Das Hallesche Waisenhaus. Die Franckeschen Stiftungen mit ihren Sehenswürdigkeiten.(PDF, 202 kB) Hrsg. von Thomas Müller-Bahlke. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Halle 2015 (Katalog der Franckeschen Stiftungen, 1).
144 S., 128 Abb., 1 Lageplan, € 17,00; ISBN 978-3-447-10257-5 online bestellen
The Halle Orphanage. The Francke Foundations: History and Sights.(PDF, 242 kB) Thomas Müller-Bahlke (ed.). Halle 2015.
144 pp., 128 ill. and site plan, € 17,00; ISBN 978-3-447-10532-3 online bestellen

Besichtigt man heute die Franckeschen Stiftungen in Halle, so taucht man ein in ein historisches Ensemble weltweit einzigartiger sozialer und pädagogischer Architektur frühmodernen Ursprungs. Der als Vorbereitung oder Ergänzung eines solchen Besuches gedachte jetzt in dritter Auflage vorliegende Katalog stellt neben den Sehenswürdigkeiten der  Franckeschen Stiftungen – wie dem Historischen Waisenhaus, dem Francke-Wohnhaus und der Bibliothek mit dem berühmten Kulissenmagazin – auch die Person August Hermann Francke vor und geht in eigenen Kapiteln auf die Baugeschichte sowie Architektur dieses einmaligen Ensembles ein.
Der Katalog erscheint auch in einer englischsprachige Ausgabe.

Johann Crüger: Praxis Pietatis Melica. Edition und Dokumentation der Werkgeschichte. Herausgegeben von Hans-Otto Korth und Wolfgang Miersemann unter Mitarbeit von Maik Richter im Auftrag der Franckeschen Stiftungen. Halle 2014ff.
PPM_II_2_einband_Kopie  Band II: PRAXIS PIETATIS MELICA(PDF, 113 kB)
Teil 2: Tabelleraische Übersicht über die Entwicklung des Liedbestands. Halle 2016
281 S., € 59,00; ISBN 978-3-447-10264-3

Der in tabellarischer Form angelegte Band II/2 enthält Nachweise zum Vorkommen von mehr als 3.100 Kirchenliedern in deutscher und lateinischer Sprache in 56 Ausgaben der PRAXIS PIETATIS MELICA aus den Jahren 1640 bis ca. 1737 und in ihren beiden Begleitpublikationen aus den Jahren 1649 und 1670. Er liefert damit erstmals in dieser Form die Möglichkeit, die Verwendung bzw. Nicht-Verwendung dieser Lieder in einem der bedeutendsten Gesangbücher des 17. und 18. Jahrhunderts nachzuvollziehen.

Die Geschichte der Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Anstalten zurück. In Fortführung dieser im späten 17. Jahrhundert begründeten Tradition erscheinen die Veröffentlichungen der Stiftungen heute unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Seiner Leserschaft bietet der Verlag ein breites Spektrum an Publikationen über die Franckeschen Stiftungen und ihre Geschichte. Von allgemeinen Informationen, Ausstellungskatalogen und Bildbänden bis hin zu Forschungsliteratur spiegelt sich die Bandbreite der Aktivitäten der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die wissenschaftlichen Publikationen. In Kooperation mit unserem Kommissionspartner, dem Wiesbadener Harrassowitz Verlag, werden vier Forschungsreihen herausgegeben. In den »Halleschen Forschungen« werden wissenschaftliche Arbeiten zum Pietismus, zu den Franckeschen Stiftungen und zu ihren internationalen Beziehungen als Tagungsbände oder Monografien verlegt. Die Erschließungen der umfangreichen stiftungseigenen Sammlungsbestände aus Bibliothek, Archiv sowie Kunst- und Naturalienkammer erscheinen in den »Halleschen Quellenpublikationen und Repertorien«. Vor dem Hintergrund der internationalen Ausstrahlung der Franckeschen Stiftungen seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich zwei geografische Schwerpunkte der Verlagsarbeit herausgebildet: Die »Neuen Halleschen Berichte« widmen sich der Publikation wissenschaftlicher Quellen und Studien zur Geschichte und Gegenwart Südindiens. Die »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« edieren Materialien aus dem 18. Jahrhundert zur Geschichte, Naturgeschichte und Ethnologie dieser Region.

Überschaubare Quellenbestände werden in den Reihen »Kleine Quellentexte« und »Kleine Schriftenreihe« veröffentlicht und erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die reich illustrierten Kataloge zu den wechselnden Ausstellungen der Franckeschen Stiftungen, die ein zentraler Bestandteil ihres Kulturprogramms sind. Die »Kataloge der Franckeschen Stiftungen« bieten stets ergänzende und vertiefende Einblicke in die Ausstellungsthematiken und können somit auch nach Beendigung einer Ausstellung fortwirken.

Informationen zu Kontakt und Verkauf

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Bücher der Reihen »Kataloge der Franckeschen Stiftungen«, »Hallesche Forschungen«, »Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien«, »Neue Hallesche Berichte« sowie »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« werden durch unseren Vertriebspartner, den Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden, bearbeitet. Bei den Publikationen dieser Reihen besteht über die direkt hinter den Büchern befindlichen Links die Möglichkeit, direkt im Online-Shop des Harrassowitz-Verlags zu bestellen. Gerne leiten wir Ihre Bestellung aber auch weiter.

Alle Publikationen können Sie auch unter Angabe der ISBN direkt bei Ihrem Buchhändler bestellen.

Bei Ihrem Besuch in den Franckeschen Stiftungen finden Sie das gesamte Verlagsangebot auch in unserem Informationszentrum im Francke-Wohnhaus direkt neben dem Historischen Waisenhaus am Franckeplatz.

 

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