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Verlag der Franckeschen Stiftungen

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Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle (Saale)
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Die Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Schulstadt zurück. In Fortführung dieser Tradition erscheinen heute die Veröffentlichungen unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Ausstellungskataloge, opulente Bildbände, spannende Quellentexte und renommierte Forschungsliteratur zählen zum breiten Spektrum an Publikationen, die der Verlag seiner Leserschaft bietet. So spiegelt sich die facettenreiche Arbeit der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Handbuch FrSt  Franckesche Stiftungen Handbuch.(PDF, 226 kB) Hrsg. von den Franckeschen Stiftungen. Halle 2017.
112 S., 39 Abb., 1 Lageplan, 3,- €; ISBN 978-3-939922-51-3

Das Handbuch der Franckeschen Stiftungen bietet im übersichtlichen Format die wesentlichen Informationen zu den Stiftungen und ihren Einrichtungen. Anhand der vier Themengebiete »Kulturdenkmal Franckesche Stiftungen«, »Wissenschaft und Forschung«, »Kulturelle und soziale Bildung« und »Christliches Leben« werden die Einrichtungen der Franckeschen Stiftungen vorgestellt. Darüber hinaus werden die Partnereinrichtungen auf dem über 14 ha großen Stiftungsgelände mit kurzen erläuternden Texten aufgeführt. Ein Lageplan erleichtert die Orientierung und Verortung auf dem Gelände. Die enthaltenen Satzungen sowie Angaben über Gremien und Ansprechpartner ermöglichen 
einen Einblick in die Struktur und den Auftrag der Franckeschen Stiftungen.

 

PPM_I_3_Einband  Johann Crüger: PRAXIS PIETATIS MELICA. Edition und Dokumentation der Werkgeschichte. Herausgegeben von Hans-Otto Korth und Wolfgang Miersemann unter Mitarbeit von Maik Richter im Auftrag der Franckeschen Stiftungen. Halle 2014ff.

Band I: Johann Crüger: PRAXIS PIETATIS MELICA. EDITIO X. (Berlin 1661).(PDF, 513 kB)
Teil 3: Johann Habermann: Gebätbüchlein (Berlin 1661). Text und Apparat. Halle 2017.
213 S., € 78,00; ISBN 978-3-447-10262-9 online bestellen

Das berühmte Gebetbuch, erstmals 1567 gedruckt und seitdem immer wieder neu und verändert herausgebracht, erscheint hier als Anhang zu Johann Crügers PRAXIS PIETATIS MELICA als dessen letzter zu Crügers Lebzeiten erschienenen »EDITIO X.« von 1661. Damit ist der Text Teil des Editionsprojekts und trägt zum Verständnis des einflussreichen Gesangbuches bei. Indem er einer Ausgabe von 1661 folgt, erscheint er in einer um fast 100 Jahre jüngeren Version als sein Erstdruck. In den Konkordanzen zum Urtext finden sich vereinzelte Abweichungen; wichtiger aber sind die neu hinzugekommenen Textteile. Somit erscheint die Edition auch als Beitrag zur Rezeptionsgeschichte des Habermann-Gebetbuches, deren vollständige Erfassung nach wie vor aussteht und auf Beiträge wie den jetzigen angewiesen ist.

 

Luther_Lieder_Cover  »Lass uns leuchten des Lebens Wort«. Die Lieder Martin Luthers.(PDF, 198 kB) Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 vorgelegt und erläutert von Hans-Otto Korth. Mit einem Nachwort von Patrice Veit. Halle 2017.
VI, 354 S., 107 Abb., 45 Notensätze, € 52,00; ISBN 978-3-939922-50-6

Mit den Liedern Martin Luthers beginnt die Geschichte des deutschen evangelischen Kirchenliedes als Institution und eine Entwicklung, die auch überkonfessionell seitdem anhält. Die 37 Lieder werden nach den zentralen Drucken hier an einer Stelle vorgelegt und in begleitenden Texten anhand zahlreicher Abbildungen aus den Quellen selbst erläutert. In erster Linie soll dabei ein Blick in die Werkstatt des Editors und der Hymnologie geboten und die Lieder und ihre Quellen als Zeugnisse ihrer Zeit erklärt werden. So ergibt sich zugleich, auch unter Berücksichtigung bisheriger Forschung, ein kleines Lehrwerk. Der namhafte Luther-Forscher Prof. Dr. Patrice Veit trägt ein Nachwort bei, das sich noch ausführlicher der kulturgeschichtlichen Bedeutung der Luther-Lieder annimmt.

  

Kat34_Cover  Wissensspeicher der Reformation. Die Marienbibliothek und die Bibliothek des Waisenhauses in Halle.(PDF, 198 kB) Ausstellung zum Auftakt des Reformationsjubiläums im Historischen Waisenhaus vom 30. Oktober 2016 bis zum 26. März 2017. Hrsg. von Doreen Zerbe. Halle 2016 (Kataloge der Franckeschen Stiftungen, 34).
248 S., 209 Abb., 28,- €; ISBN 978-3-447-10672-6 online bestellen

Der Katalog stellt die Marienbibliothek und die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in Halle als Orte reformatorischer Wissensbewahrung vor. In einem ersten Teil wird allgemein nach der Rolle von Bibliotheken und Büchern als Orten bzw. Medien der Glaubenssicherung, Anbindung konfessioneller Identität und Speicherung von Wissen gefragt. Der zweite Abschnitt nimmt dann, parallel zur Ausstellung, speziell die Sammlungen der Marienbibliothek und der Franckeschen Stiftungen mit ihren vielfältigen Objekten der Reformationsmemoria in den Blick. Mit zahlreichen, vielfach großformatigen Fotografien macht der Katalog dem Leser die bewahrten Schätze sichtbar und bietet über die Ausstellung hinaus lebendige Einblicke in die Räume beider Bibliotheken.

Einen ersten Einblick in das Buch erhalten Sie hier(PDF, 2,3 MB).

Die Geschichte der Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Anstalten zurück. In Fortführung dieser im späten 17. Jahrhundert begründeten Tradition erscheinen die Veröffentlichungen der Stiftungen heute unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Seiner Leserschaft bietet der Verlag ein breites Spektrum an Publikationen über die Franckeschen Stiftungen und ihre Geschichte. Von allgemeinen Informationen, Ausstellungskatalogen und Bildbänden bis hin zu Forschungsliteratur spiegelt sich die Bandbreite der Aktivitäten der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die wissenschaftlichen Publikationen. In Kooperation mit unserem Kommissionspartner, dem Wiesbadener Harrassowitz Verlag, werden vier Forschungsreihen herausgegeben. In den »Halleschen Forschungen« werden wissenschaftliche Arbeiten zum Pietismus, zu den Franckeschen Stiftungen und zu ihren internationalen Beziehungen als Tagungsbände oder Monografien verlegt. Die Erschließungen der umfangreichen stiftungseigenen Sammlungsbestände aus Bibliothek, Archiv sowie Kunst- und Naturalienkammer erscheinen in den »Halleschen Quellenpublikationen und Repertorien«. Vor dem Hintergrund der internationalen Ausstrahlung der Franckeschen Stiftungen seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich zwei geografische Schwerpunkte der Verlagsarbeit herausgebildet: Die »Neuen Halleschen Berichte« widmen sich der Publikation wissenschaftlicher Quellen und Studien zur Geschichte und Gegenwart Südindiens. Die »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« edieren Materialien aus dem 18. Jahrhundert zur Geschichte, Naturgeschichte und Ethnologie dieser Region.

Überschaubare Quellenbestände werden in den Reihen »Kleine Quellentexte« und »Kleine Schriftenreihe« veröffentlicht und erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die reich illustrierten Kataloge zu den wechselnden Ausstellungen der Franckeschen Stiftungen, die ein zentraler Bestandteil ihres Kulturprogramms sind. Die »Kataloge der Franckeschen Stiftungen« bieten stets ergänzende und vertiefende Einblicke in die Ausstellungsthematiken und können somit auch nach Beendigung einer Ausstellung fortwirken.

Informationen zu Kontakt und Verkauf

Ihr Interesse an einer Publikation können Sie direkt an uns mailen.

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Bücher der Reihen »Kataloge der Franckeschen Stiftungen«, »Hallesche Forschungen«, »Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien«, »Neue Hallesche Berichte« sowie »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« werden durch unseren Vertriebspartner, den Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden, bearbeitet. Bei den Publikationen dieser Reihen besteht über die direkt hinter den Büchern befindlichen Links die Möglichkeit, direkt im Online-Shop des Harrassowitz-Verlags zu bestellen. Gerne leiten wir Ihre Bestellung aber auch weiter.

Alle Publikationen können Sie auch unter Angabe der ISBN direkt bei Ihrem Buchhändler bestellen.

Bei Ihrem Besuch in den Franckeschen Stiftungen finden Sie das gesamte Verlagsangebot auch in unserem Informationszentrum im Francke-Wohnhaus direkt neben dem Historischen Waisenhaus am Franckeplatz.

 

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