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Verlag der Franckeschen Stiftungen

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Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle (Saale)
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Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Metta Scholz (Leiterin Veröffentlichungen) Metta ScholzLeiterin Veröffentlichungen Tel.+49 345 2127 499

Die Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Schulstadt zurück. In Fortführung dieser Tradition erscheinen heute die Veröffentlichungen unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Ausstellungskataloge, opulente Bildbände, spannende Quellentexte und renommierte Forschungsliteratur zählen zum breiten Spektrum an Publikationen, die der Verlag seiner Leserschaft bietet. So spiegelt sich die facettenreiche Arbeit der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Bd16_OratorischeBibliothek  Anne Sturm: Die Oratorische Bibliothek des Königlichen Pädagogiums zu Halle. Eine Schulbibliothek um 1800.(PDF, 443 kB) Halle 2017 (Kleine Schriftenreihe der Franckeschen Stiftungen, 16).
152 S., 43 Abb., 9 Diagramme, € 12,50; ISBN 978-3-939922-54-4

Die Publikation beschreibt den oratorischen Unterricht am Königlichen Pädagogium, führt in die Geschichte und die Anschaffungspraxis dieser besonderen Bibliothek ein, um dann anhand des einzigen gedruckten Bibliothekskatalogs von 1838 eine Bestandsanalyse vorzunehmen und die Nutzung der Bibliothek vorzustellen.

 

KlTexte17_Apotheke  Von der Apotheke und Artzney-Wesen bey dem Wäysenhause zu Glaucha an Halle. Drei Quellentexte zur Waisenhaus-Apotheke und Medikamenten-Expedition von Christian Friedrich Richter.(PDF, 323 kB) Einführung von Claudia Weiß. Halle 2017 (Kleine Texte der Franckeschen Stiftungen, 17).
28 S., € 3,00; ISBN 978-3-939922-53-7

Mit dem Gründungsprivileg von 1698 des Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg wurde den Glauchaschen Anstalten auch der Betrieb einer eigenen Apotheke erlaubt, der eine wichtige Funktion innerhalb des Anstaltsgeländes, aber auch in Glaucha und Halle zukam. Darüber hinaus kam es um das Jahr 1700 herum zur Herstellung erster hauseigener Medikamente – den sogenannten Waisenhaus-Arzneimitteln –, die später weltweit versendet wurden. 

 

HaFo 47_Cover  Halle als Zentrum der Mehrsprachigkeit im langen 18. Jahrhundert.(PDF, 486 kB) Hrsg. von Mark Häberlein und Holger Zaunstöck. Halle 2017 (Hallesche Forschungen, 47).
VI, 265 S., 14 Abb., € 56,00; ISBN 978-3-447-10909-3 online bestellen

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Halle zu einem der wichtigsten Lern- und Vermittlungsorte für Fremdsprachen in Mitteleuropa. An den Glauchaschen Anstalten wurden Schüler in alten Sprachen und lebenden Fremdsprachen unterwiesen, religiöse Texte übersetzt sowie Missionare auf ihren Einsatz in Osteuropa, Indien und Nordamerika vorbereitet. Die Universität Halle bot Fremdsprachenunterricht an und Professoren der Universität traten als Vermittler fremdsprachlicher Literatur hervor. Der Sammelband behandelt die vielfältigen Beziehungen Halles mit West- und Osteuropa sowie der außereuropäischen Welt im 18. Jahrhundert anhand der Thematik des Fremdsprachenlernens.

 

HaFo 46_Cover  Björn Schmalz: Die Glaubenswelt Friedrich Heinrich von Seckendorffs. Eine Studie zu hallischem Pietismus und Adel im 18. Jahrhundert.(PDF, 230 kB) Halle 2017 (Hallesche Forschungen, 46).
X, 500 S., 1 Abb., € 65,00; ISBN 978-3-447-10880-5 online bestellen

Die Erfolgsgeschichte des hallischen Pietismus wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Vertreter des eng verflochtenen mitteldeutschen Adels nicht möglich gewesen. Die vorliegende Studie zeigt auf, dass mit Friedrich Heinrich von Seckendorff (1673–1763) ein bedeutender Heerführer, Diplomat und enger Vertrauter von Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) und Friedrich Wilhelm I. (1688–1740) zu den Förderern des hallischen Pietismus zu rechnen ist. Durch die Untersuchung der Glaubenswelt Seckendorffs und des um den hallischen Pietismus bestehenden kommunikativ-epistolären Netzwerkes wird nachgewiesen, dass die Anziehungskraft des hallischen Pietismus auf den mitteldeutschen Adel und die Wirkungsmächtigkeit der universalen Zielsetzungen des hallischen Pietismus bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts reichten.

 

HaFo45_Cover  Otto Teigeler: Zinzendorf als Schüler in Halle 1710 –1716. Persönliches Ergehen und Präformation eines Axioms.(PDF, 218 kB) Halle 2017 (Hallesche Forschungen, 45).
X, 346 S., € 68,00; ISBN 978-3-447-10837-9 online bestellen

Anhand ungewohnter Betrachtungsansätze fördert Otto Teigeler in seiner Untersuchung der Schulzeit des Grafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700 –1760) in Halle wichtige Gesichtspunkte zutage. Während gemeinhin der ‚reife‘ und weltweit agierende Graf, der Herrnhut gründete, im Zentrum wissenschaftlicher Betrachtungen steht, richtet sich hier der Blick auf ihn als Kind. In Zinzendorfs Zeit am Pädagogium der Glauchaschen Anstalten (1710–1716), in der er sich als Schüler in einem engmaschigen Netz von Aufsicht und Kontrolle bewegte, finden sich erste Spuren dessen, was später zu den zentralen theologischen und pädagogischen Alleinstellungsmerkmalen der Brüderunität werden sollte.

 

Luther_Lieder_Cover  »Lass uns leuchten des Lebens Wort«. Die Lieder Martin Luthers.(PDF, 198 kB) Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 vorgelegt und erläutert von Hans-Otto Korth. Mit einem Nachwort von Patrice Veit. Halle 2017.
VI, 354 S., 107 Abb., 45 Notensätze, € 52,00; ISBN 978-3-939922-50-6

Mit den Liedern Martin Luthers beginnt die Geschichte des deutschen evangelischen Kirchenliedes als Institution und eine Entwicklung, die auch überkonfessionell seitdem anhält. Die 37 Lieder werden nach den zentralen Drucken hier an einer Stelle vorgelegt und in begleitenden Texten anhand zahlreicher Abbildungen aus den Quellen selbst erläutert. In erster Linie soll dabei ein Blick in die Werkstatt des Editors und der Hymnologie geboten und die Lieder und ihre Quellen als Zeugnisse ihrer Zeit erklärt werden. So ergibt sich zugleich, auch unter Berücksichtigung bisheriger Forschung, ein kleines Lehrwerk. Der namhafte Luther-Forscher Prof. Dr. Patrice Veit trägt ein Nachwort bei, das sich noch ausführlicher der kulturgeschichtlichen Bedeutung der Luther-Lieder annimmt.

 

Die Geschichte der Verlagstätigkeit der Franckeschen Stiftungen zu Halle reicht bis in die Gründungszeit der Anstalten zurück. In Fortführung dieser im späten 17. Jahrhundert begründeten Tradition erscheinen die Veröffentlichungen der Stiftungen heute unter dem Namen Verlag der Franckeschen Stiftungen. Seiner Leserschaft bietet der Verlag ein breites Spektrum an Publikationen über die Franckeschen Stiftungen und ihre Geschichte. Von allgemeinen Informationen, Ausstellungskatalogen und Bildbänden bis hin zu Forschungsliteratur spiegelt sich die Bandbreite der Aktivitäten der Franckeschen Stiftungen auch in den Verlagsreihen wider.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die wissenschaftlichen Publikationen. In Kooperation mit unserem Kommissionspartner, dem Wiesbadener Harrassowitz Verlag, werden vier Forschungsreihen herausgegeben. In den »Halleschen Forschungen« werden wissenschaftliche Arbeiten zum Pietismus, zu den Franckeschen Stiftungen und zu ihren internationalen Beziehungen als Tagungsbände oder Monografien verlegt. Die Erschließungen der umfangreichen stiftungseigenen Sammlungsbestände aus Bibliothek, Archiv sowie Kunst- und Naturalienkammer erscheinen in den »Halleschen Quellenpublikationen und Repertorien«. Vor dem Hintergrund der internationalen Ausstrahlung der Franckeschen Stiftungen seit dem frühen 18. Jahrhundert haben sich zwei geografische Schwerpunkte der Verlagsarbeit herausgebildet: Die »Neuen Halleschen Berichte« widmen sich der Publikation wissenschaftlicher Quellen und Studien zur Geschichte und Gegenwart Südindiens. Die »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« edieren Materialien aus dem 18. Jahrhundert zur Geschichte, Naturgeschichte und Ethnologie dieser Region.

Überschaubare Quellenbestände werden in den Reihen »Kleine Quellentexte« und »Kleine Schriftenreihe« veröffentlicht und erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die reich illustrierten Kataloge zu den wechselnden Ausstellungen der Franckeschen Stiftungen, die ein zentraler Bestandteil ihres Kulturprogramms sind. Die »Kataloge der Franckeschen Stiftungen« bieten stets ergänzende und vertiefende Einblicke in die Ausstellungsthematiken und können somit auch nach Beendigung einer Ausstellung fortwirken.

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Bücher der Reihen »Kataloge der Franckeschen Stiftungen«, »Hallesche Forschungen«, »Hallesche Quellenpublikationen und Repertorien«, »Neue Hallesche Berichte« sowie »Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven« werden durch unseren Vertriebspartner, den Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden, bearbeitet. Bei den Publikationen dieser Reihen besteht über die direkt hinter den Büchern befindlichen Links die Möglichkeit, direkt im Online-Shop des Harrassowitz-Verlags zu bestellen. Gerne leiten wir Ihre Bestellung aber auch weiter.

Alle Publikationen können Sie auch unter Angabe der ISBN direkt bei Ihrem Buchhändler bestellen.

Bei Ihrem Besuch in den Franckeschen Stiftungen finden Sie das gesamte Verlagsangebot auch in unserem Informationszentrum im Francke-Wohnhaus direkt neben dem Historischen Waisenhaus am Franckeplatz.

 

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