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Spenerforschungsstelle der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

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Franckeplatz 1, Haus 24, 06110 Halle (Saale)
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Dr. Klaus vom OrdeArbeitsstellenleiter Dr. Klaus vom Orde (Arbeitsstellenleiter) Dr. Klaus vom OrdeArbeitsstellenleiter Tel.+49 345 5523-073

Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Forschungsstelle Edition Spenerbriefe

Die in den Räumen des Interdisziplinären Zentrums für Pietismusforschung in Haus 24 beheimatete Spenerforschungsstelle hat die Aufgabe, die Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705) zu edieren. Mit dem Projektleiter Prof. Dr. Udo Sträter, vier Wissenschaftlern und einer wechselnden Zahl studentischer Mitarbeiter soll in den kommenden Jahren das überaus reichliche Briefkorpus Speners (ca. 3.500 Briefe) der Frühneuzeitforschung insgesamt und der Kirchengeschichtsforschung insbesondere zur Verfügung gestellt werden. Die Nähe zu Archiv und Bibliothek der Franckeschen Stiftungen, in denen Spenerbriefe handschriftlich überliefert und zeitgenössische Drucke, die für die Kommentierung der Briefe nötig sind, sehr leicht greifbar sind, erleichtert die Editionsarbeit bedeutend.

Spener wird nicht nur gemeinhin als »Vater des Pietismus« genannt, sondern man muss ihn in besonderer Weise als geistigen Vater August Hermann Franckes bezeichnen. Schon vor etlichen Jahren wurde innerhalb dieses Editionsprojekts der Briefwechsel zwischen Spener und Francke ediert (Tübingen 2006), der einen vertiefenden Einblick in manche Aspekte der Entstehung der Franckeschen Stiftungen bietet. Der im Jahr 2013 erschienene Band 3 der »Briefe aus der Dresdner Zeit« beinhaltet die Briefe Speners aus dem Jahr 1689, also dem Jahr, in dem durch die Wirksamkeit August Hermann Franckes und anderer jungen Theologen in Leipzig die sog. »pietistischen Unruhen« ausbrachen. Derzeit werden die Briefe bearbeitet, in denen auch August Hermann Franckes Berufung nach Erfurt und dessen dortige Wirksamkeit (1690-1691) thematisiert wird.

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