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Presseportal

Herzlich willkommen im Presseportal der Franckeschen Stiftungen!
Hier stellen wir Ihnen unser Text- und Bildmaterial zur aktuellen Berichterstattung zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Dr. Kerstin HeldtLeiterin Kommunikation und Veranstaltungen Dr. Kerstin Heldt (Leiterin Kommunikation und Veranstaltungen) Dr. Kerstin HeldtLeiterin Kommunikation und Veranstaltungen Tel.+49 345 2127 405Fax+49 345 2127 418 Friederike LippoldKommunikation, Veranstaltungen, Internationales Friederike Lippold (Kommunikation, Veranstaltungen, Internationales) Friederike LippoldKommunikation, Veranstaltungen, Internationales Tel.+49 345 2127 431Fax+49 345 2127 418

Foto- und Drehgenehmigungen

Für alle Dreharbeiten und Fotoaufnahmen in den Franckeschen Stiftungen, einschließlich Außenaufnahmen auf dem Gelände, benötigen Sie eine Genehmigung. Diese können Sie rechts herunterladen und uns ausgefüllt zuschicken. Bitten setzen Sie sich vor Beginn Ihrer Arbeit rechtzeitig mit uns in Verbindung, damit wir einen reibungslosen Ablauf gewährleisten können.

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Pressematerial

Festakt zur Verabschiedung von Dr. Penelope Willard

Porträts-Franckesche-Stiftungen_THM4863 Nach über 25 Jahren des Wirkens in den Franckeschen Stiftungen wird die stellvertretende Direktorin Dr. Penelope Willard in den Ruhestand verabschiedet. Mit einem Festakt am 13. September 2017 bedanken sich die Stiftungen bei einer ihrer prägendsten Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte.

1992 übernahm die promovierte Germanistin in der erst kurz zuvor wieder gegründeten Stiftung die Geschäftsführung für die Bereiche „Kultur“ und „Wissenschaft“. In engster Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Raabe trug sie zum erfolgreichen baulichen wie auch ideellen Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen bei. Frau Dr. Willard hat sich in ganz besonderem Maße um die Franckeschen Stiftungen verdient gemacht, die heute wieder als europaweit einzigartige Einrichtung des kulturellen, wissenschaftlichen, pädagogischen und sozialen Engagements in voller Blüte stehen. 2016 wurde sie dafür von der Bundesregierung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit bekleidete sie seit vielen Jahren Vorstandsämter u.a. im Freundeskreis der Franckeschen Stiftungen e.V.

Pressemitteilung(PDF, 65 kB)


Verschlossene Orte entdecken - zum Tag des offenen Denkmals ist die Besichtigung der alten Druckerei möglich

Die Franckeschen Stiftungen laden zum Tag des offenen Denkmals am 10. September von 11 bis 17.00 Uhr zu Spezialführungen durch das barocke Bauensemble. Dank umfangreicher finanzieller Zuwendungen von Bund und Land können die Stiftungen in den kommenden Jahren die noch nicht sanierten historischen Gebäude auf dem Gelände instand setzen. Die erste Baustelle, in welche die Stiftungen einladen, ist das historische Druckereigebäude. In einer Sonderführung um 11 .00 Uhr werden auf der Grundlage bauhistorischer Untersuchungen und Bestandsanalysen Aussagen über die Nutzung im 18. Jahrhundert und die baulichen Veränderungen Anfang des 20. Jahrhunderts getroffen. Der Rundgang des Bauforschers Thomas Grützner wird mit historischen Stichen und Fotos ergänzt Anhand von Plänen wird über die zukünftige Nutzung informiert.

Darüber hinaus können auf Rundgängen das historische Gebäudeensemble und die wertvollen historischen Sammlungen der Stiftungen erkundet werden.

Pressemitteilung(PDF, 65 kB)

Hallescher Internetstar Prince of Passion besucht die Ausstellung "Du bist frei. Reformation für Jugendliche"

Der hallesche Influencer Prince of Passion – mit bürgerlichem Namen Justin Schmidt - besucht am Montag, den 4. September 15.30 Uhr, die Jugendausstellung in den Franckeschen Stiftungen.
Die Presse ist zu diesem Rundgang und zu Interviews herzlich eingeladen.

Pressemitteilung als Download(PDF, 254 kB)

Ministerpräsident führt durch die Reformationsausstellung für Jugendliche

Einladung in die Franckeschen Stiftungen mit dem Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff, Jugendlichen, Kuratoren und Wissenschaftlern
Freitag | 18. August 2017 | 9.30 Uhr
 
Wir laden Pressevertreterinnen und –vertreter am 18. August 2017 in die Franckeschen Stiftungen nach Halle ein. Anlass ist die einzige Jugendausstellung zum Reformationsjubiläum, die bis November 2017 im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen gezeigt wird. Diese Ausstellung geht neue Wege in der Ansprache Jugendlicher, einer der schwierigsten Zielgruppen für Museen. Ohne Objekte und ohne Texte setzt sie auf Interaktion und gemeinsames Erfahren. Der Ausstellungsparcours nimmt die reformatorischen Themen auf und lässt den Widerhall im Alltag Jugendlicher heute entdecken.
 
Foto- und Filmaufnahmen sowie O-Töne für die Presse sind möglich.
 
Pressemitteilung(PDF, 265 kB)

Mehr Raum für Halles familienfreundlichen Breitensportverein SV Francke 08: Innenminister Holger Stahlknecht übergibt Fördermittelbescheid

Samuel, Josua und Elias freuen sich. Die drei Brüder sind seit vielen Jahren im Sportverein der Franckeschen Stiftungen 2008 e.V. aktiv und kennen die Platznot des familienfreundlichen Breitensportvereins in Halle. Dank einer Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt können jetzt neue Sporträume für Familien im Haus 33 (ehemaliger Bauhof) entstehen. Am 14. August 2017 um 18.30 Uhr übergibt Innenminister Holger Stahlknecht in dem provisorisch als Sportstätte genutzten Gebäude den Fördermittelbescheid an die stellvertretende Direktorin der Franckeschen Stiftungen, Dr. Penelope Willard. Sie wird die geplanten Baumaßnahmen und die zukünftige Nutzung vorstellen. Mit dabei sind der Geschäftsführer, Jens Deutsch, die Koordinatoren für die über 90 Sportangebote, Johanna Deutsch und Mario Lesser, sowie große und kleine Mitglieder des Sportvereins.
Die drei Brüder Samuel, Josua und Elias haben ein besonderes Geschenk für den Innenminister vorbereitet.

Foto- und Filmaufnahmen sowie O-Töne für die Presse sind möglich.

Pressemitteilung(PDF, 66 kB)

Du bist frei. Reformation für Jugendliche

Du bist frei. Angebot 

Reformation für Jugendliche! Der schwierigsten Zielgruppe für Museen widmen sich die Franckeschen Stiftungen, wenn sie sich dem Thema Reformation nicht historisch, sondern gegenwartsbezogen stellen. Damit stehen sie in der Bildungstradition ihres Gründers August Hermann Francke. Unter dem Titel „Du bist frei“ werden Themen, die die Reformation Martin Luthers entfachten und zu einem gesellschaftlichen Ereignis werden ließen, von den Jugendlichen auf die Relevanz in der Gegenwart hin untersucht. Analoge Impulse und modernste Technik fordern sie zur Interaktion, historische Quellen und Ausschnitte aus der Kultur unserer Zeit regen zum Nachdenken an. Nicht die Ausstellungsobjekte, sondern die jugendlichen Besucherinnen und Besucher stehen hier im Mittelpunkt, die im fachkundig begleiteten Rundgang die Spuren der Reformation in ihrem Leben erkunden werden.

Ein Ausstellungsrundgang
Video: GroenlandBasel, Architektur und Ausstellungen

Pressemitteilung als Download(PDF, 69 kB)

Eröffnung des restaurierten Ziegenbalg-Hauses in Tranquebar

Eröffnungsfeier: 15. Juli 2017 | 10.00 Uhr | Tranquebar, Tamil Nadu, Südindien

Jasmin Eppert, Projektleiterin,
Achim Fabig, Generalkonsulat Chennai,
Vertreter der Tamil Evangelical Lutheran Church (TELC) und
der indischen Denkmalschutzorganisation Indian National Trust of Art and Cultural Heritage (INTACH)
feiern gemeinsam Meilenstein beim Aufbau eines Museums zum interkulturellen Dialog zwischen Indien und Europa

Ziegenbalg-Haus renoviert  Ein Jahr nach dem offiziellen Projektstart ist ein großer Schritt in Richtung Ziegenbalg-Museum in Tranquebar (Südindien) getan. Das von den Franckeschen Stiftungen initiierte Projekt zur Errichtung eines Museums zur Geschichte des interkulturellen Dialogs zwischen Indien und Europa feiert am 15. Juli 2017 die Eröffnung des restaurierten Gebäudes, welches vor 300 Jahren als Wohnhaus des Francke-Schülers und halleschen Missionars Bartholomäus Ziegenbalg (1682–1719) diente. Die Franckeschen Stiftungen betreiben dieses internationale Museumsprojekt seit 2012 und haben dafür mehrere Partner aus Deutschland und Indien ins Boot geholt. In vier Arbeitsphasen wurden die Restaurierungsmaßnahmen denkmalgerecht und mit regionalen Baumaterialien von der indischenDenkmalschutzorganisation INTACH, Indian National Trust of Art and Cultural Heritage, umgesetzt. Die finanziellen Mittel für die Baumaßnahmen konnten dank der Zuwendung von 50.000 Euro vom Auswärtigen Amt und der Unterstützung durch die Vereinigte Ev.-Luth. Kirche in Deutschland gedeckt werden.
Mit der feierlichen Einweihung unter Beteiligung von Jasmin Eppert, Projektleiterin, Achim Fabig vom Generalkonsulat in Chennai, sowie Vertretern der Tamilisch Lutherischen Kirche (TELC), INTACH und der regionalen Politik wird das Gebäude nun für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Basisausstellung haben die Franckeschen Stiftungen zur Verfügung gestellt. Den BesucherInnen werden hier auf Schautafeln erste Einblicke in Geschichte der Dänisch-Halleschen Mission und der Druckkunst in Indien geboten, die erst durch die halleschen Missionare in Indien Verbreitung fand. Zu den wertvollsten Ausstellungsstücken zählt eine original erhaltene Druckerpresse aus dem Jahr 1834. Aber auch historische Abbildungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus dem Archiv der Franckeschen Stiftungen und des Leipziger Missionswerkes werden präsentiert. Das Museum soll im weiteren Projektverlauf zu einem deutsch-indischen Studienzentrum ausgebaut werden.

Das Projekt zum Aufbau des ehemaligen Ziegenbalg-Wohnhauses wird gefördert durch das Auswärtige Amt, das Deutsche Generalkonsulat in Chennai, das Ev.-Luth. Missionswerk in Niedersachsen, das Ev.-Luth. Missionswerk Leipzig und die Franckeschen Stiftungen.

Weitere Informationen zum Museumsprojekt.

Pressemitteilung(PDF, 132 kB)

SINOPALE 6: „TRANSPOSITION“

Die Hallesche Wunderkammer strahlt aus in die Welt!

Laufzeit: 1. August bis 17. September 2017 in Sinop (Türkei)

Eröffnung der Ausstellung: 19. August 2017
Finissage-Wochenende 16./17. September 2017

Die Sinopale, die Internationale Biennale für Zeitgenössische Kunst in Sinop am Schwarzen Meer, wird in diesem Sommer stattfinden. Aufgrund der politischen Lage war sie im Sommer 2016 kurzfristig verschoben worden. 39 Künstlerinnen und Künstler aus 12 Ländern werden in dem von T. Melih Görgün (TUR), Nike Bätzner (DEU) und Jonatan Habib Engqvist (SWE) kuratierten Kunstevents vom 1. August bis 17. September 2017 in Sinop vertreten sein.

Als Leitbild der Sinopale 6 fungiert die transdisziplinär aufgestellte und global vernetzte Wunderkammer. Dieses Ideengebäude ist in der Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen in Halle prominent präsent. Mit über 3000 Objekten aus allen Teilen der Welt und allen Wissensgebieten des 18. Jahrhunderts steht sie für eine ganzheitliche Weltsicht und kontrastiert unsere heutige differenzierte Wahrnehmung. Künstlerinnen und Künstler aus der Region Halle und aus internationalen Kontexten haben sich mit dem exemplarischen Konzept der Kunst- und Naturalienkammer im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen auseinandergesetzt. Im Rahmen der in Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entwickelten Ausstellung „Assoziationsraum Wunderkammer“ wurden ihre Arbeiten im Sommer 2015 hier präsentiert. Mit der Sinopale tragen sie nun ihre Erkenntnisse und Werke hinaus in die Welt.

Transposition ist das Motto der Sinopale 6. Der Begriff impliziert den Tausch, den Wechsel, die Übertragung ebenso wie die Verschlüsselung. Transposition erlaubt das Spiel mit dem Zwischenraum, eröffnet einen Denk- und Handlungsraum sowie ein Feld der Imagination. So entsteht ein Assoziationsraum, der den Eigensinn der Dinge und Bilder, der Behauptungen ebenso wie Aktionsfelder von Individuen zulässt. Im Sinne der universalen Ausrichtung der Wunderkammersammlungen sowie einer multimedial und transnational vernetzten künstlerischen Produktion werden die 2015 in Halle vertretenen Künstlerinnen und Künstler in Sinop ihre Werke in Kollaboration mit aktuell hinzukommenden Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Regionen der Welt sowie gemeinsam mit lokalen Akteuren entwickeln.

Die Sinopale 6 eröffnet ein dialogisches Feld zur Geschichte der Artefakte sowie zum konkreten lokalen und ins Transkulturelle übertragbaren und befragbaren Gedächtnis – um einen assoziativen Raum voller Querverbindungen zu schaffen. Folgerichtig wird die Sinopale 6 in die rohen Gebäude einer ehemaligen Glas- wie einer Eisfabrik einziehen. Sie wird ihr Büro und den zentralen Versammlungsort in der Markthalle zwischen Gemüsestand, Metzger und Fahrradladen aufschlagen. Im Archäologischen wie im Ethnographischen Museum werden Interventionen realisiert. Exponate nisten sich zwischen den Büchern der Rıza Nur Bibliothek, einer der größten kommunalen Bibliotheken der Türkei, ein. Die Sinopale nutzt außerdem eine durch die Architektenkammer restaurierte osmanische Stadtvilla und schwärmt in den städtischen Raum aus.

TEILNEHMENDE KÜNSTLER_INNEN DER SINOPALE 6

Anne Baumann (DEU), Sophie Baumgaertner (DEU), Alvaro Cam-po (SWE), Bernhard Cella (AUT), Aylin Çakıner (TUR), Philippe van Eetvelt (TUR/CAN), Cevdet Erek (TUR), Ayşe Erkmen (TUR/DEU), Mürteza Fidan (TUR), Wilhelm Frederking (DEU), Ulrike Grossarth (DEU), Frank Hagen (AUT), İpek Hamzaoğlu (TUR/AUT), Murat Haschu (RUS), Kristina Heinrichs (DEU), Susanne Hopmann (DEU), Nil İlkbaşaran-Güngör Erdem (TUR/NL), Christian Jankowski (DEU), Volkan Kızıltunç (TUR), Sebastian Körbs (DEU), Maria Lantz (SWE), leavinghomefunktion: Anne Knoedler, Johannes Foetsch, Elisabeth Oertel, Effy Zeniou, Kaupo Holmberg, Burçak Konukman (DEU/CYP/EST/TR), Ulrike Mohr (DEU), Nina Viktoria Naussed (DEU), Emre Okuçer (TR), Raluca Popa (ROU), Julian Rosefeldt (DEU), Bella Rune (SWE), Ginan Seidl & Yalda Afsah (DEU), Roland Stratmann (DEU), Esther Suarez Ruiz (COL), Youssef Tabti (FRA/DEU), Maria Sezer (TR/NL) sowie regionale Initiativen.

KURATOREN

T. Melih Görgün (TUR), Nike Bätzner (DEU), Jonatan Habib Engqvist (SWE)

AUSSTELLUNGS- UND AKTIONSORTE

Ehemalige Eisfabrik am Hafen, Sinop Hal Buluşma Merkezi (ehemalige Markthalle), Dr. Rıza Nur Bibliothek, Architektenkammer, Archäologisches Museum, Ethnographisches Museum, ehemalige Glasfabrik, öffentlicher Raum von Sinop und Gerze.

VERMITTLUNGSPROGRAMM

Die Sinopale 6 wird begleitet von einem umfangreichen Programm mit Workshops, Diskussionsrunden, Performances, Film- und Musikvorführungen und Festen. Hierbei werden die Künstler und Künstlerinnen mit lokalen und internationalen Akteuren zusammenarbeiten sowie mit der Bevölkerung von Sinop. Durch die gezielte Involvierung der Bewohner von Sinop und die im Sommer in der Ferienregion zahlreichen Touristen, die Kulturreisenden und insbesondere Kinder und Jugendliche entstehen vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, zur Entwicklung konkreter Arbeiten und jeweils eigener kreativer Potentiale.

Zu früheren Sinopale Events siehe: http://sinopale.org

Lea Augustin (19) entwickelte im FÖJ aus dem barocken Naturselbstdruckverfahren ein Umweltbildungsmodul für den Pflanzgarten der Franckeschen Stiftungen

Mit der Natur drucken(PDF, 158 kB), dieses Verfahren hat Lea Augustin (19) im Pflanzgarten der Franckeschen Stiftungen im Rahmen ihres einjährigen Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) etabliert. Bekannt ist das Verfahren bereits seit dem 13. Jahrhundert, breite Anwendung fand es im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Sammelns und Systematisierens. Pflanzenteile einzufärben und damit zu drucken hört sich zunächst einfach an. Die verschiedenen historischen Überlieferungen auszuprobieren und die beste Technik mit zeitgenössischen Mitteln zu finden, war ein langer Weg. Für die umweltpädagogische Arbeit hat Lea Augustin viele Materialien getestet und übergibt jetzt ein fertiges Modul zum Naturselbstdruck an die Leiterin des Pflanzgartens, Cornelia Jäger. Zum Lindenblütenfest am 17./18. Juni können große und kleine Gäste den Naturdruck selbst ausprobieren.

Naturselbstdruck_Detail 

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff besucht die einzige Reformationsausstellung in Sachsen-Anhalt für Jugendliche in den Franckeschen Stiftungen

Montag, 22. Mai 2017, 17 – 18 Uhr
Historisches Waisenhaus, Ausstellungsetage

Die einzige Reformationsausstellung für Jugendliche in Sachsen-Anhalt wird der Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am Montag, dem 22. Mai 2017 um 17 Uhr besuchen. Die Presse ist eingeladen(PDF, 156 kB), den Rundgang zu begleiten. Foto- und Filmaufnahmen (auch mit Jugendlichen) und O-Töne sind möglich.

Reformation für Jugendliche! Der schwierigsten Zielgruppe für Museen widmen sich die Franckeschen Stiftungen in der Ausstellung »Du bist frei«. Hier wird das Thema Reformation nicht historisch erzählt, sondern gegenwartsbezogen aufbereitet. Themen wie die Angst vor der Endzeit, die Medienflut, Werte, Vorbilder aber auch die Musikkultur, die heute als der Zündstoff der Reformation Martin Luthers gelten und sie zu einem gesellschaftlichen Ereignis werden ließen, werden von den jugendlichen Besuchern auf die Relevanz in der Gegenwart hin untersucht. Auf 300qm Ausstellungsfläche im Historischen Waisenhaus fordern analoge Impulse und modernste Technik sie zur Interaktion, historische Quellen und Ausschnitte aus der Kultur unserer Zeit regen zum Nachdenken an. Nicht die Ausstellungsobjekte, sondern die Jugendlichen stehen hier im Mittelpunkt, die im fachkundig begleiteten Rundgang die Spuren der Reformation in ihrem Leben erkunden.

Kabinettausstellung: 350 Jahre Armenischer Bibeldruck

Der Hallesche Pietismus war eine Bibelbewegung, und so waren der Bibeldruck und die Bibelübersetzung ein programmatisches Anliegen August Hermann Franckes (1663-1727). Im Reformationsjubiläum gibt die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in der Kabinettausstellung „Alte Bibeln in 100 Sprachen“ zum zweiten Mal Einblicke in die wertvolle Sammlung der Bibeldrucke aus fünf Jahrhunderten. Ergänzt wird die Schau aus Anlass des 350. Jubiläums des Drucks der ersten armenischen Bibel durch eine Kabinettausstellung mit armenischen Drucken, darunter Leihgaben aus der Stiftung Luthergedenkstätten in Wittenberg, der Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz und der Universitäts- und Landesbibliothek in Halle.

Die Eröffnung(PDF, 474 kB) findet am 6. April 2017 um 18.00 Uhr im Englischen Saal statt.

Großzügige Förderung durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt ermöglicht den Abschluss des Wiederaufbaus der FranckeschenStiftungen

Instandsetzung der Druckerei Haus 52/53 und der beiden historischen Feldscheunen im Bereich der ehemaligen Meierei wird mit insgesamt 12 Mio. Euro vom Bund und dem Land Sachsen-Anhalt gefördert.

Der Wiederaufbau des historischen Gebäudeensembles der Franckeschen Stiftungen kann nach über 25 Jahren mit der grundhaften Instandsetzung von drei Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert erfolgreich abgeschlossen werden. Die Maßnahme umfasst die Sanierung der ehemaligen Druckerei sowie von zwei Feldscheunen. Nach der Instandsetzung werden darin zusätzliche Projekt-, Büro- und Veranstaltungsräume entstehen, die zahlreichen Einrichtungen auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen zur Verfügung stehen.

Pressemitteilung(PDF, 72 kB)

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