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"Im unverrückten Andenken"? Die Beziehungen der zweiten Generation hallischer Prediger in Nordamerika zu den Glauchaschen Anstalten in Halle, 1770-1820

Öffentliches Kolloquium im Rahmen des Liselotte-Kirchner Stipendienprogramms | 19. Januar 2017 | 14.30 Uhr | Indien-Zimmer

Mühlenberg  Am Donnerstag, den 19. Januar 2017, 14.30 Uhr laden die Franckeschen Stiftungen zum öffentlichen Kolloquium im Rahmen des Liselotte-Kirchner Stipendienprogramms in das Indien-Zimmer im Historischen Waisenhaus ein. Markus Berger (Halle/Bamberg) bietet in seinem Vortrag Einblicke in sein Dissertationsprojekt zu den Beziehungen der zweiten Generation der deutschen Pastoren in Nordamerika zu den Glauchaschen Anstalten.
Seit 1744 Heinrich Melchior Mühlenberg als erster hallischer Pastor seine Arbeit in Pennsylvania aufgenommen hatte, war eine regelmäßige und vertrauensvolle Korrespondenz zwischen den entsandten Pastoren und dem Halleschen Waisenhaus als selbstverständlich angesehen worden. Auch nach Mühlenbergs Tod 1787 hielten die Pastoren an diesem Grundsatz fest, doch erfuhr das Verhältnis nach Halle einen tiefgreifenden Bedeutungswandel, der sich in Umfang, Stil und Inhalt der Korrespondenz dauerhaft niederschlug. Während die Korrespondenzen der ersten Generation die Rolle der Anstalten als paternalistische Führungsinstanz widerspiegeln, relativiert sich dieses Hierarchiegefälle in den Briefwechseln späterer Jahre zunehmend. Im Vortrag wird anhand der Korrespondenzen der hallischen Prediger Johann Christoph Kunze, Justus Heinrich Christian Helmuth und Johann Friedrich Schmidt nach den Ursachen, Dimensionen und Folgen dieser Veränderung gefragt.  

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