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"Hier ist jedes Kind, jede Familie willkommen"

Interkulturelles Lernen im Kinderhort A.H. Francke

hort im scatepark  Im Hort der Franckeschen Stiftungen verbringen über 200 Kinder aus 25 Herkunftsländern wochentags ihren Nachmittag. Am 25. Juni 2016 konnten im Rahmen der von der Servicestelle interkulturelles Lernen in Kita und Schule organisierten Hospitationsfahrt InterkulTour 2016 Erzieherinnen aus ganz Sachsen-Anhalt Einblicke in die Arbeit des Kinderhorts nehmen. Wie Leiterin und Erzieherinnen diese besondere Situation als spannende Herausforderung erleben, ist anlässlich der Hospitationsfahrt InterkulTour 2016 auf Kongressradio.de nachzuhören.

Auszug aus dem Interview:

Denken Sie, dass ihr Konzept auch einfach auf andere Kitas und Horte zu übertragen ist? Welche Strukturen und Ressourcen müssen vorhanden sein, damit auch an einer anderen Kita interkulturelles Lernen stattfinden kann?

Einfach zu übertragen? Ja und nein. Zuerst muss die Offenheit im Team da sein und es muss ganz klar sein, was ich als einzelne Person, als Erzieherin, als Mitarbeiterin für eine Haltung habe. Und wenn diese offen und weltzugewandt ist, wenn diese offen ist für alle Kinder und Eltern, ganz egal welcher Herkunft, dann ist es einfach. Wenn ich das nicht mitbringe, muss ich zunächst an mir arbeiten. Diese Identifikation mit dem Thema gehört als Erzieherin einfach zum Beruf.

Bilden Sie Ihre MitarbeiterInnen konkret fort? Müssen sie spezielle Qualifiktionen erwerben, um im interkulturellen Alltag besser zurechtzukommen?

Wir bilden uns fortwährend mit Materialien aus, wir haben viele Materialien gerade zur interkulturellen Bildung. Wir haben drei Jahre in Folge ein Training mit einem interkulturellen Trainer und dem gesamten Team absolviert und wir sind ständig bemüht, uns zu verbessern. Dabei helfen uns gerade die Eltern, weil sie uns Tipps geben, wenn ein Erzieher einmal unsicher sein sollte, wie wir mit der Situation umgehen können.

Haben Sie Partner, mit denen sie zusammenarbeiten können?

Die Servicestelle für interkulturelles Lernen in Kita und Schule ist schon lange ein guter Partner, auch die Freiwilligenagentur, über die wir das ganze Thema im Prinzip gestartet haben. Auch bei der Stadt finden wir verschiedene Ansprechpartner, selbst unter den Eltern, die uns über verschiedene Berufszweige ihre Hilfe anbieten. Wir haben mittlerweile so viele Partner - das unterstützt und hilft sehr viel. 

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