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Andreas Herzau #francke

Fotobuch zur Ausstellung im Francke-Wohnhaus und im Buchhandel erhältlich

ANDREAS HERZAU #francke
Ein fotografischer Essay über die Franckeschen Stiftungen mit einem einleitenden Text von Hortensia Völckers.
Halle 2016. 128 S. (dt./engl.) mit 101 Fotografie, € 36,00;
ISBN 978-3-447-10556-9

Der Dokumentarfotograf ANDREAS HERZAU hat ein Jahr lang das Leben in den Franckeschen Stiftungen, der barocken Schulstadt August Hermann Franckes (1663-1727), begleitet. Nicht die einzigartige Sozial- und Bildungsarchitektur, sondern die heute hier agierenden Menschen, die den Puls der Franckeschen Stiftungen ausmachen, standen im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit. Als teilnehmender Beobachter sah er die Sensationen des Alltäglichen, hielt Momente des Ausgelassenseins und der Würde, der Anspannung und des Loslassens, der Beständigkeit und des Neuen inmitten eines über 300 Jahre alten Raumes in seinen Fotos fest. Mit einem eindrucksvollen Fotobuch, eröffnet durch einen Essay von Hortensia Völckers, künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, und mit einer Ausstellung im Historischen Waisenhaus lädt Herzau zu einem einzigartigen Einblick in den generationenübergreifenden Bildungskosmos für Kinder und Familien, Schüler und Studierende, Wissenschaftler und Besucher aus der ganzen Welt ein.

Fotografie heischt oft nach dem Sensationellen, doch für mich ist die wahre Kunst, den Alltag zu erforschen, diesen mittels Fotografie neu zu interpretieren und auf diese Weise das alt Bekannte neu erlebbar zu machen - durch Fotografie. Insofern war und ist der Campus der Franckeschen Stiftungen ein für mich ideales Untersuchungsfeld, welches ich bis dato nicht wirklich kannte und durch meine Arbeit vor Ort schätzen gelernt habe.

Andreas Herzau (Jg. 1962) gehört zu den bekanntesten deutschen Fotojournalisten, die die Grenzen der klassischen Reportagefotografie in oft überraschender Weise erweitert haben. Sein Werk wurde unter anderem mit dem European-Press-Award ausgezeichnet und ist in Sammlungen wie dem Deutschen Historischen Museum und der Stiftung Gundlach vertreten.

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