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Das hallische Projekt einer Arabischen Bibel im 18. Jahrhundert: Forschung, Zusammenarbeit, Mission

Öffentliches Kolloquium im Rahmen des Dr. Liselotte-Kirchner Stipendienprogramms | 31.08.2017 | 14:30 Uhr | Indien-Zimmer

Am Donnerstag, den 31. August 2017, 14.30 Uhr laden die Franckeschen Stiftungen zum öffentlichen Kolloquium im Rahmen des Dr. Liselotte-Kirchner Stipendienprogramms in das Indien-Zimmer im Historischen Waisenhaus ein. Der Vortrag von Dr. Simon Mills (Kent) behandelt die Erforschung, den Druck und die Distribution einer Arabischen Bibel durch die hallischen Pietisten. Zunächst wird der Entwurf eines Curriculums für Theologiestudenten durch August Hermann Francke, das auf philologischen Wurzeln gründete, vorgestellt. Danach zeigt der Vortrag, wie die Entdeckung der Bibel in ihren orientalischen Versionen ein Interesse an den Sprachen des Nahen Ostens ausgelöst hat und dadurch zwei syrische Gelehrte im 18. Jahrhundert nach Halle kamen. Anschließend wird mit Blick auf die gelehrten und missionarischen Aktivitäten von Johann Heinrich Callenberg der Versuch geschildert, eine Arabische Bibel herzustellen und zu verbreiten. Damit werden einige der Verbindungen der ersten Pietistengeneration zu Zirkeln von Gelehrten, Klerikern, Händlern und Diplomaten – vom Georgianischen Britannien bis zum Ottomanischen Syrien – vorgestellt.

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