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Nachwuchsforum Geschichte

Kontakt

Franckeplatz 4, 06110 Halle (Saale)
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Ansprechpartner/-in

Florian HalbauerMuseumspädagoge Florian Halbauer (Museumspädagoge) Florian HalbauerMuseumspädagoge Tel.+49 345 2127 520

Die Franckeschen Stiftungen haben im Jahr 2008 das Nachwuchsforum Geschichte ins Leben gerufen. Angelehnt an die Rahmenrichtlinien Geschichte für die Sekundarstufe I und II in Sachsen-Anhalt hat das Nachwuchsforum das Ziel, die Vernetzung zwischen schulischen und außerschulischen Lernorten zu fördern. In Form von Projekttagen und -wochen wird spezieller Geschichtsunterricht für verschiedene Klassenstufen in den Räumlichkeiten am Franckeplatz 4 angeboten.
Weitere Angebote sind das "Sommerakademie Geschichte", die Betreuung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, ausgerichtet von der Körber-Stiftung (Hamburg), sowie Beratungsangebote auf Anfrage.
Weitere Formate, wie Handschriftenlese- und Archivkurse wurden bereits erprobt. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Franckeschen Stiftungen ebenso statt wie mit weiteren Partnereinrichtungen aus Wissenschaft und Kultur, so etwa dem Verein für hallische Stadtgeschichte e. V., dem Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität, dem Stadtarchiv Halle und dem Stadtmuseum.

Aktuelle Informationen zum Nachwuchsforum Geschichte finden sich auf facebook.

 

                                                                        

 

 

Tagungen_Schuelerakademie  Mit dem Ziel die Vernetzung zwischen schulischem und außerschulischem Lernort zu fördern, entsteht im Nachwuchsforum Geschichte gegenwärtig ein Pool an historischen Projekten zur Geschichte der Stadt Halle und der Region. Langfristig soll eine breite Auswahl an Projekten für verschiedene Klassenstufen entstehen, die in den Unterricht integriert werden können. Die Umsetzung übernimmt in enger Abstimmung mit der Lehrkraft das Nachwuchsforum Geschichte.
Die Angebote orientieren sich an den Rahmenrichtlinien Geschichte Sachsen-Anhalt für das Gymnasium. Das Ziel der Organisatoren ist es, den Anteil des Entdeckenden Lernens für die Schüler zu fördern und zugleich den zeitlichen Aufwand für das Projekt gering zu halten. Zudem werden in allen Projekten Produkte entstehen, die bei Bedarf von der Lehrkraft bewertet werden können.

Haben Sie Fragen zum Nachwuchsforum Geschichte, planen eine Projektwoche, sind auf der Suche nach Ideen für Ihren Geschichstunterricht? Wenden Sie sich gern an uns.

Florian HalbauerMuseumspädagoge Florian Halbauer (Museumspädagoge) Florian HalbauerMuseumspädagoge Tel.+49 345 2127 520

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Jedes Jahr in der ersten Woche der Sommerferien findet das Spezialistenlager im Nachwuchsforum Geschichte statt. In diesem Sommer wird unter dem neuen Namen Sommerakademie "Neuigkeiten aus der Vergangenheit" interessierten Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen und Interessen die Möglichkeit gegeben, unter Anleitung zusammenzuarbeiten und ihre bereits vorhandenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen.
Die Studienwoche der SchülerInnen ist prall gefüllt. Fachleute, darunter Historiker, Archivare und Bibliothekare, werden in ihre Arbeit einführen und die TeilnehmerInnen bei den Recherchearbeiten unterstützen. In Führungen durch die Bibliothek und das Archiv werden sie an die Quellenarbeit herangeführt. In kleinen Gruppen arbeiten sie im Laufe der Woche, begleitet von Tutoren und Pädagogen, an den selbst ausgewählten Themen und bereiten die Präsentation der Ergebnisse vor.

SOMMERAKADEMIE 2017

Neuigkeiten aus der Vergangenheit
Die „Hällischen Zeitungen“ der Franckeschen Stiftungen. Auf den Spuren einer Zeitung des 18. Jahrhunderts.

Bild_hallische zeitungen  In der Woche vom 25. bis 29. Juni 1708 erschienen die ersten drei Nummern der von August Hermann Francke gegründeten „Hällischen Zeitungen“. Exakt 309 Jahre später widmet sich die Sommerakademie Geschichte, vormals Spezialistenlager Geschichte, diesem Kapitel der Franckeschen Stiftungen: Vom 26. - 30. Juni 2017 begeben sich die Teilnehmenden unter dem Titel „Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Die ‚Hällischen Zeitungen‘ der Franckeschen Stiftungen“ auf die Spuren dieses Nachrichtenblatts.

Bereits 1703 erteilte König Friedrich I. von Preußen August Hermann Francke das Privileg zur Gründung dieser ersten Halleschen Zeitung. Bis zum Erscheinen der ersten gedruckten Ausgabe am 25. Juni 1708 sollten jedoch noch fünf Jahre vergehen. Die „Hällischen Zeitungen“ hatte in abgewandelter Form als Tageszeitung noch bis 1995 Bestand. Aufgrund des von Francke intensiv gepflegten Netzwerks an Freunden, Kollegen und Unterstützern in aller Welt konnte die „Hälleschen Zeitungen“ auf ein stetig wachsendes Korrespondentennetz zurückgreifen, das die hallesche sowie auswärtige Leserschaft über die jeweiligen Geschehnisse vor Ort auf dem Laufenden hielt.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen der Sommerakademie Einblick in das bei der Johann und Max bei der Recherche  Gründung der „Hällischen Zeitungen“ erst knapp 100 Jahre alte Medium Zeitung. Sie setzen sich mit Gestalt, Funktion und Inhalt einer Zeitung vor knapp 300 Jahren auseinander und recherchieren zu den Bedingungen, unter denen Nachrichten einst generiert wurden und die gedruckten Ausgaben zu den Lesern gelangten. Die Nachwuchswissenschaftler können je nach Interesse, unterschiedliche Forschungsfragen verfolgen, wie z.B.: Welche Art von Meldungen und Artikel veröffentlichte die Zeitung? Wo und auf welche Weise wurde die Zeitung gedruckt? Welches Ziel verfolgte Francke mit der Gründung der Zeitung? Hierfür stehen den Teilnehmenden originale Quellen im Archiv und in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen zur Verfügung. Fachkräfte unterstützen die Jugendlichen bei ihren Recherchen mit ihrem Fachwissen. Ergänzend ist der Besuch einer Zeitungsredaktion in Halle geplant. Zum Abschluss der Sommerakademie präsentieren die Jugendlichen ihre Recherche-Ergebnisse Familie und Freunden.

Rückblick Spezialistenlager 2014 bis 2016Schülerakademie im Rückblick 2008 bis 2013

 

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Spezialistenlager 2014  Der offizielle Start des Geschichtdwettbewerbs des Bundespräsidenten ist der 1. September 2016. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter 21 Jahren. Bis zum 28. Februar 2017 müssen sie ihre Beiträge bei der Körber-Stiftung eingereicht haben. Er ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland, der bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken will.

Das neue Wettbewerbsthema hat die Körber-Stiftung in einer Pressemitteilung(PDF, 123 kB) bereits bekanntgegeben: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte. „Das Thema zielt mitten hinein in das, was viele Menschen aktuell bewegt“, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. „Es trifft auf eine lebhafte Debatte über den Umgang der Religionen miteinander, über ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf das Zusammenleben.“

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