Internationale Beziehungen
Die Franckeschen Stiftungen sind ein lebendiges Wissenschaftszentrum, ein Ort der Bildung und der Kultur. Daraus erwachsen heute wieder Kontakte zu den unterschiedlichsten Einrichtungen in aller Welt. Sie orientieren sich an den weltweiten Verbindungen der Franckeschen Stiftungen im 18. Jahrhundert. Der umfangreiche Briefwechsel August Hermann Franckes zu Theologen, Diplomaten, Regierenden und Glaubensbrüdern überall in der Welt verdeutlicht sein grenzüberschreitendes Interesse. Sein Anspruch war universal. Seine Schüler sandte er als Boten in die Welt, sein Reformwerk zu verbreiten. Das Netz der Korrespondenten, die in Halle den geistlichen Mittelpunkt ihres Lebens sahen, reichte von Kopenhagen bis Jerusalem, von Boston bis Archangelsk, von London bis Madras.
Heute werden diese Verbindungen erhalten, wiederbelebt und gepflegt. Umfangreiche Quellensammlungen dieser frühen europaweiten und interkontinentalen Kulturverbindungen finden sich heute in
Bibliothek und Archiv sowie der
Kunst- und Naturalienkammer. Ihre Erforschung bietet mannigfaltige Anknüpfungspunkte für internationale Projekte, länderübergreifende Studien und Kooperationen. Auch das Kulturprogramm der Stiftungen greift diese internationale Dimension der eigenen Geschichte immer wieder in Ausstellungen, Veranstaltungen und Vorträgen auf.









