Kindertagesstätten
Mit den Kindertagesstätten „Amos Comenius“ und „August Hermann Francke“ sowie dem Kinderhaus „Maria Montessori“ befinden sich heute drei Einrichtungen für Vorschulkinder in Trägerschaft der Franckeschen Stiftungen. Fast 400 Kinder zwischen acht Wochen und sechs Jahren werden von mehr als 60 ausgebildeten Erzieherinnen betreut. Damit knüpfen die Stiftungen seit 1998 an die Traditionen August Hermann Franckes an, eine besondere soziale und pädagogische Verantwortung für Kinder wahrzunehmen. Francke sah in der Erziehung des Kindes den besten Weg zur Verbesserung des Menschen und der Gesellschaft. Diese Erziehung setzte in den Franckeschen Stiftungen im 18. Jahrhundert in der Regel erst mit dem 10. Lebensjahr ein. Kindergärten gab es in der frühen Neuzeit noch nicht. In den Franckeschen Stiftungen wurde 1946 eine erste Kindertagesstätte geschaffen.
Ihre Namen verwurzeln die Einrichtungen bewusst in der Geschichte. Amos Comenius (1592-1670) ist einer der geistigen Väter der außerhäuslichen Kinderbetreuung. August Hermann Francke (1663-1726) erkannte die außerordentliche erzieherische Bedeutung der Kindheit und Jugend für das spätere Leben. Maria Montessori (1870-1952) stellte neben Friedrich Fröbel (1782-1852) die frühkindliche Erziehung und Bildung auf ein theoretisches Fundament. Die Kindertagesstätten gehören mit Grundschulhort und Kinderkreativzentrum Krokoseum zu den Kindereinrichtungen in stiftungseigener Trägerschaft. Zur Zeit werden auf der Grundlage eines gemeinsamen Konzeptes die pädagogischen Profile der drei Kindertagesstätten erarbeitet.









