Bibliothek
Ende des 17. Jahrhunderts von August Hermann Francke für "Die im Waysen-Haus Studirenden" gegründet, enthält die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen heute einen bedeutenden Altbestand. Die Bücher behandeln dabei alle Gebiete des Wissens, jedoch mit deutlichem Schwerpunkt auf der Kirchen- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Untergebracht sind die Bücher im ältesten erhaltenen profanen Bibliothekszweckbau Deutschlands, der von 1726 bis 1728 errichtet wurde (
Geschichte). Den Mittelpunkt des Gebäudes bildet der historische Bibliothekssaal mit dem originalen Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert. Hier finden die Sammlungen in theaterkulissenartig in den Raum gestellten Regalen, dem so genannten Kulissenmagazin (
Historische Bibliothek), ihren Platz.
Den Schwerpunkt der Bibliotheksarbeit bilden Erschließungsprojekte und der Aufbau einer Digitalen Bibliothek.
Umfang
Hauptbestand ca. 57.000 Bände
Sondersammlungen 70.000 Bände (davon 30.000 als Depositum)
Präsenzbibliothek ca. 30.000 Bände
Schulprogrammsammlung ca. 15.000 Bände
Böttichersche Porträtsammlung 12.933 Blätter
Kartensammlung 1.760 Karten









