Wanderausstellungen
Franckesche Stiftungen/ The Francke Foundations
Die Ausstellung erzählt auf 20 textilen Displays die
Geschichte der Franckeschen Stiftungen bis zur Gegenwart. Beginnend beim Werk August Hermann Franckes und den vielfältigen Wirkungs- und Tätigkeitsbereichen der Glauchaer Anstalten im 18. Jahrhundert spannt sie den Bogen über das 19. und 20. Jahrhundert hin zum lebendigen Erbe Franckes heute. Über 4000 Menschen leben und lernen wieder in den Franckeschen Stiftungen. Sie sind ein kultureller Bildungskosmos mit Sehenswürdigkeiten von internationalem Rang. Die Ausstellung möchte informieren, zum Besuch in Halle einladen und für die finanzielle Unterstützung des Aufbauwerkes werben.
Anfang 2006 wurde die Tafelausstellung ins Englische übertragen und ist so speziell im intenationalen Raum einsetzbar. Die 20 textilen Schautafeln sind in freistehende Ständersysteme integriert und können leicht transportiert werden.
Tafelausstellung: Die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen
Die einzigartige barocke Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen zeigt die 20 Tafeln umfassende Wanderausstellung zur Kunst- und Naturalienkammer. Die 2,20 x 1 Meter großen Tafeln verlassen sich ganz auf die Wirkung der abgebildeten Sammlungsschränke und Gegenstände der Kammer. Leporellos in englischer und deutscher Sprache erläutern dabei Geschichte und Inhalt der Sammlung. Zur Ausstellung ist eine Broschüre in deutscher, russischer und englischer Sprache erschienen.
Die Tafeln sind zweiteilig, werden zusammengesteckt und sind aneinandergestellt freistehend. Der Transport erfolgt in fünf Holzkisten (ca. 1 x 1,40 Meter) zu je etwa 70 Kilogramm.
Tafelausstellung: Terra Incognita Sibirien
Die Anfänge der wissenschaftlichen Erforschung Sibiriens unter Mitwirkung deutscher Wissenschaftler im 18. Jahrhundert
In der Ausstellung werden wichtige Etappen der wissenschaftlichen Entdeckung Sibiriens, die im 18. Jahrhundert unter Beteiligung vieler deutscher Wissenschaftler ihren Anfang nahm, vorgestellt. Im Zentrum steht die zweite Kamtschatka-Expedition 1733-1743, eine der größten wissenschaftlichen Expeditionen der Menschheitsgeschichte. Mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle verbundene Wissenschaftler nahmen an dieser Expedition teil. Hintergrund waren Franckes weltweite Ambitionen, die auch Zar Peter dem Großen nicht verborgen blieben. Er forderte Wissenschaftler aus Halle an, so dass sich schnell ein reger Austausch zwischen Russland und Halle entwickelte, der seine Schwerpunkte im pädagogischen und wissenschaftlichen Bereich hatte. Die Ausstellung ist ein Resultat der guten Zusammenarbeit der Franckeschen Stiftungen mit dem Archiv der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg im Rahmen der Erforschung der Geschichte der deutsch-russischen Wissenschaftskooperation im 18. Jahrhundert. Sie ist anlässlich der Deutsch-Sibirischen Kulturtage der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1999 entstanden.
Die Tafeln sind zweiteilig, werden zusammengesteckt und sind aneinandergestellt freistehend. Der Transport erfolgt in fünf Holzkisten (ca. 1 x 1,40 Meter) zu je etwa 70 Kilogramm.
Weitere Wanderausstellungen:
Achtung Familie! Eine interaktive Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
"Erzähl mir was vom Tod"
Zarin und Teufel. Russlandbilder aus drei Jahrhunderten
The Ziegenbalg Legacy. 300 Years of Indo-European Intercultural Dialogue
Kontakt
Dr. Penelope Willard
Franckesche Stiftungen
Franckeplatz 1, Haus 37
06110 Halle an der Saale
Tel: 0345-2127 400
Fax: 0345-2127 433









