Lesungen und Gesprächsrunden zum Themenjahr "Halle verändert"
23. April, 19.00 Uhr
Utopien – schwarz auf weiß.
Leseabend mit Dr. Ingeborg von Lips und Gästen
Englisches Haus
Utopien sind, literarisch gesehen, mehr als Wunschträume. Sie sind von Anfang an – man denke nur an Thomas Morus „Utopia (1516) – politisch motiviert und erzieherisch angelegt. Mit den „Robinsonaden“ kommt eine neue erzählerische Qualität hinzu. Heute, nach dem zeitnahen Untergang verschiedenster politischer Systeme, stellt sich die Frage nach der Möglichkeit utopischen Schreibens wieder neu. Wie wird sie gegenwärtig von literarischen Autoren bearbeitet? Gibt es neue „Münchhausiaden“? Oder ist die Utopie in „Saiäns-Fiktschen“ aufgegangen?
November, 15.00 Uhr
MDR Figaro Radio-Café
Zwischen Stadtgeschichte, Raumtheorie und aktueller Stadtplanung
Histroisches Waisenhaus
Heute leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land, schon jetzt wird das 21. Jahrhundert auch als das Jahrhundert der Städte bezeichnet. Zugleich erscheint immer unschärfer, was eine „Stadt“ eigentlich ist. Städte und gerade die modernen Metropolregionen werden sich durch eine globalisierte Architektursprache immer ähnlicher. Trotzdem unterscheiden sie sich erheblich in ihrem spezifischen gewachsenen Charakter, der auch Lebensqualität und Lebenschancen mit beeinflusst. Vor diesem Hintergrund stehen die aktuellen Diskussionen zum Stadtumbau im Zentrum des Radio-Cafés von MDR Figaro, welches das Themenjahr „Halle verändert“ begleitet. Das Gespräch wird live aus dem Freylinghausen-Saal übertragen.









