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Die Lutherische Kirche in Südindien

Jeyaraj

Die Lutherische Kirche in Südindien

Die Halleschen Pietisten sind bekannt für die Verbreitung des Luthertums in Übersee. So sehen heute noch tausende Christen der TELC (Tamil Evangelical Lutheran Church) ihre Wurzeln im Wirken der Francke-Schüler Bartholomäus Ziegenbalg und Heinrich Plütschau. Ab 1706 hatten die beiden Theologen im Auftrag des dänischen Königs Friedrich IV. im südindischen Tranquebar eine Missionsstation errichtet. Die Missionare gründeten Sozialeinrichtungen und Schulen nach hallischem Vorbild für Jungen und erstmals  auch für Mädchen. Von hier aus wurde auch die Druckerkunst über ganz Indien verbreitet.

Professor Daniel Jeyaraj von der Liverpool Hope University untersuchte in den Archiven der Franckeschen Stiftungen die Auswirkungen der protestantischen Mission in Indien auf die indische Kultur, Sprache und Religion. Im Rahmen der internationalen Konferenz „Reformation-Education-Transformation“ vom 18. bis 22. Mai 2016 stellte er seine Erkenntnisse den Teilnehmern aus der ganzen Welt vor(PDF, 105 kB).

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