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Die Franckeschen Stiftungen wandern um die Welt

AUGUST HERMANN FRANCKE IN DER NACHFOLGE MARTIN LUTHERS

Eine zentrale Forderung Martin Luthers löste August Hermann Francke mit der Gründung des ersten Bibelwerks, der Cansteinschen Bibelanstalt, 1710 am Halleschen Waisenhaus ein. Millionen Vollbibeln und Neuer Testamente wurden hier in höchster Qualität gedruckt und preiswert verteilt. Möglich wurde diese Strategie durch die in Deutschland erstmalige Anwendung des stehenden Satzes.

Ob private Lesekultur, die Wiege der Anstaltsdiakonie, der erste Schulgarten Deutschlands und der Beginn des Realschulwesens oder die internationale Wahrnehmung der hallischen Reformen, die den europäische Adel beeinflussten - die Wanderausstellung zeigt die vielfältigen gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Wirkungen, die vom Halleschen Pietismus in der Nachfolge der Reformation ausgingen. Bartholomäus Ziegenbalg (1682-1719) oder Heinrich Melchior Mühlenberg (1711-1787) stehen für die vielen hallischen Emissäre, die das Luthertum in den entferntesten Weltregionen bekannt machten. Die Tamil Evangelical Lutheran Church (TELC) im südindischen Tranquebar und die Evangelical Lutheran Church of America (ELCA) sehen sich heute in der Nachfolge des Wirkens August Hermann Franckes.

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Mit einer Wanderausstellung(PDF, 205 kB) in deutscher und englischer Sprache werden diese kultur- und gesellschaftspolitischen Einflüsse des Wirkens August Hermann Franckes und ihre Traditionslinien ausgehend von der Reformation bis in die Gegenwart hinein gezogen. Denn die Reformen Franckes mit dem Ziel der Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe sind heute so aktuell wie vor 300 Jahren.
Die Wanderausstellung wird von einer INFOBROSCHÜRE begleitet. Sie zeigt im 500. Jubiläumsjahr des Thesenanschlags, dass viele Ideen und Impulse Martin Luthers durch August Hermann Francke weitergeführt, teils neu interpretiert, teils vollendet wurden und zeitlos aktuell sind.

Sie können die Broschüre und die Wanderausstellung bestellen bei:

Friederike LippoldKultur- und Öffentlichkeitsarbeit; Koordination von Kooperationsprojekten mit Mittel-/Osteuropa und Russland Friederike Lippold (Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit; Koordination von Kooperationsprojekten mit Mittel-/Osteuropa und Russland) Friederike LippoldKultur- und Öffentlichkeitsarbeit; Koordination von Kooperationsprojekten mit Mittel-/Osteuropa und Russland Tel.+49 345 2127 431Fax+49 345 2127 418

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