AAA
Partner auf dem Gelände

Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung

Kontakt

Franckeplatz 1, Haus 24, 06110 Halle (Saale)
im interaktiven Lageplan anzeigen
zur Webseite

Ansprechpartner/-in

Christian SobothGeschäftsführender Assistent Christian Soboth (Geschäftsführender Assistent) Christian SobothGeschäftsführender Assistent

Bedeutendste Reformbewegung des Protestantismus nach der Reformation

Als wichtigste protestantische Reformbewegung nach der Reformation erlangte der Pietismus an der Schwelle zum 18. Jahrhundert beträchtlichen Einfluss auf das Armen- und Fürsorgewesen, die Pädagogik und den Bereich medizinischer Institutionen. Besonders in der durch Philipp Jakob Spener (1635-1705) und August Hermann Francke (1663-1727) geprägten Form entwickelte sich der Pietismus zu einer sozialen Reformbewegung, die sich binnen weniger Jahre über die ganze damals bekannte Welt erstreckte.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Pietismusforschung (IZP) widmet sich in seiner Arbeit der Erforschung der kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Reformideen des Pietismus – vor allem des Hallischen Pietismus – seiner Strukturen, Organisationsformen und weltweiten Verbindungen. Auch die Leistungen pietistisch geprägter Persönlichkeiten auf den Gebieten des kirchlichen Lebens, der Armenfürsorge, der Mission, der Bibelwissenschaft, der Medizin und der Pharmazie, des Schulwesens und des akademischen Unterrichts sowie des Buchhandels und Verlagswesens werden erforscht. Damit wird zugleich die Bedeutung religiöser Ideen als Kräfte sozialer Gestaltung thematisiert. Darüber hinaus sind die vielfachen Wirkungen des Pietismus auf Literatur und Musik, auf die Bildende Kunst und Architektur von interdisziplinärem Interesse.

Landesforschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“

Seit Oktober 2006 ist das IZP am LFSP „Aufklärung – Religion – Wissen. Transformationen des Religiösen und des Rationalen in der Moderne“ beteiligt, der mit Forschungsbereichen und Nachwuchsforschergruppen vom Land Sachsen-Anhalt finanziert wird. In einem monatlichen Forschungskolloquium stellen in- und ausländische Referentinnen und Referenten aktuelle Arbeiten und Ergebnisse ihrer Forschungen vor. Institutionell angebunden an das IZP ist der Arbeitskreis „Preußen und Pietismus“. International anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen sich regelmäßig zu Arbeitsgesprächen und Tagungen, in der Regel zwei- bis dreimal jährlich. Bereits viermal hat das IZP große internationale Kongresse konzipiert, organisiert und durchgeführt, an denen jeweils einige Hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 19 Nationen teilgenommen haben.

Veranstaltungen

06.10.2016 Donnerstag
07.10.2016 Freitag
Alle Veranstaltungen

Sie verwenden einen veralteten Browser.
Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser oder aktivieren Sie Google Chrome Frame.

Bitte aktivieren sie Javascript um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.