Um die Mitte des 19. Jhs erhielten die Stiftungen die fast vollständige Privatbibliothek des Geologen Hofrat Christian Keferstein (1784-1866). Sie enthält 2.041 Werke zur Geographie, Geologie und Mineralogie, sowie eine geringe Anzahl an naturwissenschaftlichen und geschichtlichen Werken.
Kefersteins wissenschaftliche Leistung beruht insbesondere auf der Herausgabe des ersten geognostischen Atlasses von Deutschland Teutschland geognostisch-geologisch dargestellt, mit Charten und Durchschnittszeichnungen, welche einen geognostischen Atlas bilden (7 Bde, Weimar 1821-1831). Den ersten Band widmete er Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), mit dem er sich über die Farbgebung der Karten beriet. Entsprechend enthält die Bibliothek Kefersteins die zeitgenössische Forschungsliteratur zur Geologie, Mineralogie und Paläontologie, wie z. B. von Leopold von Buch (1774-1852), Alexander von Humboldt (1769-1859), Johann Karl Wilhelm Voigt (1752-1821), Johann Karl Freiesleben (1774-1846) oder von Friedrich Hoffmann (1797-1836).