Instandsetzungsarbeiten auf dem Stadtgottesacker
Seit Jahren setzt sich der Freundeskreis dafür ein, die letzten Ruhestätten der Stiftungsdirektoren auf dem Stadtgottesacker in Halle in einen würdigen Zustand zu versetzen und durch Grabsteine bzw. –tafeln zu kennzeichnen.
Im Dezember 2006 konnten diese Arbeiten abgeschlossen werden. Durch den Steinmetzbetrieb Kleffel in Roßla wurden folgende Arbeiten ausgeführt: |
Erbbegräbnis Hermann Agathon Niemeyer
Der stark verwitterte Grabstein wurde durch eine Nachbildung ersetzt. Er erhielt die Namen aller hier bestatteten Familienmitglieder eingraviert. Eine Neuanfertigung für die gestohlene Schmuckurne wurde in die Nische eingesetzt. Die Grabstätte wurde in einer Feier der Öffentlichkeit übergeben. |
 Erbbegräbnis H. A. Niemeyer |
 Grab Theodor Adler |
Grabstelle Theodor Adler
Das erst vor kürzerer Zeit wiedergefundene Grab des Stiftungsdirektors, das von Efeu überwuchert war, erhielt eine Grabtafel mit den Lebensdaten. |
 Neue Tafeln in der Francke-Gruft |

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Francke-Gruft
In der Francke-Gruft sind auch Vater und Sohn Freylinghausen sowie die Tochter des Stifters beigesetzt. Darauf verweisen zwei Tafeln, die an den Stirnwänden angebracht wurden. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Fotokopien der Mitglieder der Franckefamilie entfernt, da diese Bilder ursprünglich nicht in der Gruft vorhanden waren. (Diese vier Bilder befinden sich unter den aufklappbaren Epitaphien.) |
Grüfte Knapp und Schulze
In der Gruft Nr. 82 wurde Johann Ludwig Schulze bestattet, in der Gruft Nr. 60 Georg Christian Knapp. Beider Direktoren wurde durch eine Tafel gedacht. |
 Tafel für G. Ch. Knapp |
 Tafel für J. L. Schulze |
Grabstelle Gustav Kramer
Der dort befindliche Grabstein für zwei seiner Enkel enthielt ein Kreuz, das abgebrochen und verschwunden ist. Der Stein wurde an der Oberfläche abgedeckt. |
 Kindergrab |
| Fotos: Ilse Walther |