Niemeyer-Stele
Die Niemeyer-Stele war im September 1994 anlässlich der August Hermann Niemeyer-Tage in Anwesenheit von über einhundert Nachfahren des verdienten Altdirektors der Stiftungen enthüllt worden. Ihren Platz fand sie damals im Garten hinter dem ehemaligen Magazingebäude. Vor Beginn der Bauarbeiten wurde sie vor den Glasverbindungsbau des
Bibliotheksgebäudes gesetzt.
Im Juni 2002 wurde die Büste gestohlen. Nachdem Frau H. Niemeyer, Hamburg, eine Spendenaktion eingeleitet hatte, war es dem Freundeskreis möglich, einen neuen Bronzeabguss des in der halleschen Universität befindlichen Tieckschen Originals in Auftrag zu geben.
Die Aufgabe übernahm Herr Rossen Andreev, der sich schon bei der Herstellung der Gemälde-Kopien für die Francke-Gruft einen Namen gemacht hatte.
Zur Francke-Feier im März 2003 wurde die Büste an ihrem ursprünglich vorgesehenen Platz neben dem Mägdelein-Haus der Öffentlichkeit übergeben. Der mit Bäumen bepflanzte und mit Hainbuchen umsäumte Platz trägt nun den Namen August-Hermann-Niemeyer-Platz.
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