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Durch Bombenschäden war der Grabbogen Nr. 15 mit der Gruft August Hermann Niemeyers fast vollständig zerstört worden. Nur die Rückwand hatte widerstanden. Zu einer völligen Restaurierung reichten die Möglichkeiten des Freundeskreises nicht aus, so mussten wir uns 1991 damit begnügen, für eine Sicherung der sterblichen Überreste der hier Bestatteten zu sorgen.
Durch die große private Spende von Frau Witte war es der Stadt in den letzten Jahren möglich, alle Grabbögen, so auch den der Niemeyer-Gruft, wieder in alter Pracht erstehen zu lassen. Die Stiftungen stimmten gern einem Vorschlag des Freundeskreises zu, anlässlich des 250. Geburtstages von August Hermann Niemeyer eine Gedenktafel anzubringen, aus der seine besonderen Verdienste zu ersehen sind. Ferner veranlassten wir die Restaurierung des im Bogen befindlichen Grabsteins für Ludwig Anton Pernice und seiner Ehefrau. Restaurierung und Anfertigung der Tafel nahm in bewährter Weise der Steinmetzbetrieb der Familie Kleffel in Roßla vor. Erfreulicherweise konnte das Originalgitter der Gruft seinerzeit sichergestellt werden, so dass es nach vollzogener Restaurierung wieder den Grabbogen verschließt.
In einer eindrucksvollen Feier am 1. September wurde der Grabbogen Nr. 15 mit Ansprachen von Vertretern der Franckeschen Stiftungen, der Martin-Luther-Universität, der Stadt und des Freundeskreises der Öffentlichkeit übergeben.
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